IP-Adress-/Domain-Blacklist-Checker (DNSBL)

Geben Sie eine IP-Adresse oder Domain ein, um sie gleichzeitig gegen die wichtigsten DNSBLs (Blacklists) wie Spamhaus, SORBS, Barracuda und SpamCop zu prüfen und festzustellen, ob sie als Spam-Quelle geführt wird.

Tipps

  • Wenn Ihre E-Mails den Empfänger nicht erreichen oder ständig im Spam-Ordner landen, prüfen Sie hier zuerst, ob Ihre versendende IP-Adresse auf einer Blacklist steht.
  • Geben Sie eine Domain ein, löst dieses Tool automatisch zuerst deren A-Eintrag (IPv4-Adresse) auf und fragt dann jede Blacklist ab — Sie müssen die IP-Adresse nicht vorher selbst ermitteln.
  • Wenn Sie E-Mails über einen gemeinsam genutzten Server oder eine gemeinsam genutzte IP-Adresse versenden, können Sie durch Spam-Aktivitäten anderer Nutzer derselben IP unbeabsichtigt mit gelistet werden.
  • Wird eine Listung gefunden, prüfen Sie auf der offiziellen Website der jeweiligen Blacklist (in den Ergebnissen verlinkt) das Verfahren zur Löschung (Delisting). Die meisten Anbieter erlauben eine kostenlose Beantragung.
  • DNSBL-Daten sind nicht immer perfekt aktuell — prüfen Sie deshalb mehrere Blacklists und stützen Sie eine Entscheidung nicht nur auf ein einzelnes Ergebnis.

Häufig gestellte Fragen

Mailserver, die diese Blacklist abfragen, können E-Mails von Ihrer versendenden IP-Adresse als Spam einstufen oder ganz ablehnen. Besonders Spamhaus ZEN wird von sehr vielen Mail-Providern abgefragt, sodass eine Listung dort erhebliche Auswirkungen haben kann.

Jeder Blacklist-Betreiber bietet auf seiner offiziellen Website ein Formular zur Löschung (Delisting) an. Die meisten sind kostenlos: Sobald Sie bestätigen, dass der Spam-Versand gestoppt oder die Ursache behoben wurde, erfolgt die Löschung meist innerhalb weniger Stunden bis Tage.

Bei gemeinsam genutzten Servern oder dynamisch zugewiesenen IP-Adressen kann die Listung von Spam stammen, den zuvor ein anderer Nutzer derselben Adresse versendet hat. Es kann auch helfen, sich an den Zuweiser der IP-Adresse (Hosting-Anbieter oder ISP) zu wenden.

Dieses Tool unterstützt IPv4-Adressen, die von den meisten wichtigen DNSBLs abgedeckt werden. Da IPv6 nur von wenigen Blacklists unterstützt wird, wird es hier nicht behandelt — bitte geben Sie eine IPv4-Adresse oder einen Domainnamen ein.

Keine Listung bei den wichtigen Blacklists ist ein gutes Zeichen, aber die Zustellbarkeit von E-Mails hängt auch von der SPF-/DKIM-/DMARC-Konfiguration ab. Nutzen Sie ergänzend auch den E-Mail-Zustellbarkeits-Checker dieser Seite.
ツールくん

Übrigens – Blacklists nutzen einfach die bestehende DNS-Infrastruktur

DNSBL (DNS-based Blackhole List) ist eine Technik, die die Anti-Spam-Community Ende der 1990er-Jahre entwickelt hat. Ihr Kennzeichen: Statt einen eigenen Datenbankserver oder eine eigene API aufzubauen, nutzt sie einfach die DNS-Abfrageinfrastruktur, die damals bereits weltweit vorhanden war. Der Trick ist denkbar einfach: Die Oktette einer IP-Adresse werden umgekehrt zu einem speziellen Hostnamen wie "2.0.0.127.zen.spamhaus.org" zusammengesetzt und als gewöhnliche A-Eintrags-Abfrage gesendet. Ist die Adresse gelistet, kommt ein Antwortcode wie "127.0.0.2" zurück, andernfalls NXDOMAIN.

Dieser Ansatz verbreitete sich rasch, weil damals bereits jeder Mailserver über eine DNS-Abfragefunktion verfügte und somit keine zusätzliche Software oder ein neues Protokoll nötig war. Die heute wichtigsten Blacklist-Betreiber — Spamhaus, SORBS, Barracuda und andere — setzen bis heute auf genau dieses einfache DNS-Abfrageformat.

DNSBLs sind allerdings nicht frei von Fehleinträgen (false positives). Dynamische IP-Bereiche oder Adressen, die noch die Spam-Historie eines früheren Nutzers tragen, können unabhängig vom aktuellen Inhaber gelistet bleiben. Genau deshalb bieten die meisten Blacklist-Betreiber ein Delisting-Verfahren an — wer eine Listung bemerkt, sollte zeitnah einen Löschantrag stellen, um die Zustellbarkeit zu verbessern.