IP-Adress-/Domain-Blacklist-Checker (DNSBL)
Geben Sie eine IP-Adresse oder Domain ein, um sie gleichzeitig gegen die wichtigsten DNSBLs (Blacklists) wie Spamhaus, SORBS, Barracuda und SpamCop zu prüfen und festzustellen, ob sie als Spam-Quelle geführt wird.
Tipps
- Wenn Ihre E-Mails den Empfänger nicht erreichen oder ständig im Spam-Ordner landen, prüfen Sie hier zuerst, ob Ihre versendende IP-Adresse auf einer Blacklist steht.
- Geben Sie eine Domain ein, löst dieses Tool automatisch zuerst deren A-Eintrag (IPv4-Adresse) auf und fragt dann jede Blacklist ab — Sie müssen die IP-Adresse nicht vorher selbst ermitteln.
- Wenn Sie E-Mails über einen gemeinsam genutzten Server oder eine gemeinsam genutzte IP-Adresse versenden, können Sie durch Spam-Aktivitäten anderer Nutzer derselben IP unbeabsichtigt mit gelistet werden.
- Wird eine Listung gefunden, prüfen Sie auf der offiziellen Website der jeweiligen Blacklist (in den Ergebnissen verlinkt) das Verfahren zur Löschung (Delisting). Die meisten Anbieter erlauben eine kostenlose Beantragung.
- DNSBL-Daten sind nicht immer perfekt aktuell — prüfen Sie deshalb mehrere Blacklists und stützen Sie eine Entscheidung nicht nur auf ein einzelnes Ergebnis.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Blacklists nutzen einfach die bestehende DNS-Infrastruktur
DNSBL (DNS-based Blackhole List) ist eine Technik, die die Anti-Spam-Community Ende der 1990er-Jahre entwickelt hat. Ihr Kennzeichen: Statt einen eigenen Datenbankserver oder eine eigene API aufzubauen, nutzt sie einfach die DNS-Abfrageinfrastruktur, die damals bereits weltweit vorhanden war. Der Trick ist denkbar einfach: Die Oktette einer IP-Adresse werden umgekehrt zu einem speziellen Hostnamen wie "2.0.0.127.zen.spamhaus.org" zusammengesetzt und als gewöhnliche A-Eintrags-Abfrage gesendet. Ist die Adresse gelistet, kommt ein Antwortcode wie "127.0.0.2" zurück, andernfalls NXDOMAIN.
Dieser Ansatz verbreitete sich rasch, weil damals bereits jeder Mailserver über eine DNS-Abfragefunktion verfügte und somit keine zusätzliche Software oder ein neues Protokoll nötig war. Die heute wichtigsten Blacklist-Betreiber — Spamhaus, SORBS, Barracuda und andere — setzen bis heute auf genau dieses einfache DNS-Abfrageformat.
DNSBLs sind allerdings nicht frei von Fehleinträgen (false positives). Dynamische IP-Bereiche oder Adressen, die noch die Spam-Historie eines früheren Nutzers tragen, können unabhängig vom aktuellen Inhaber gelistet bleiben. Genau deshalb bieten die meisten Blacklist-Betreiber ein Delisting-Verfahren an — wer eine Listung bemerkt, sollte zeitnah einen Löschantrag stellen, um die Zustellbarkeit zu verbessern.