Affiliate-Einnahmen-Rechner
Mit monatlichen Klicks, Konversionsrate (CVR) und Provision pro Abschluss lässt sich das Einnahmepotenzial eines Blogs oder einer Affiliate-Website täglich, monatlich und jährlich abschätzen. Inklusive Richtwerttabelle der Provisionen nach Branche.
Richtwerte für Provisionen nach Branche (in US-Dollar)
| Branche | Richtwert der Provision |
|---|---|
| Finanzen/Kreditkarten | 20 $ – 150 $ |
| Versicherungen (Angebote/Beratung) | 15 $ – 80 $ |
| Online-Bildung | 30 $ – 200 $ |
| Beauty/Nahrungsergänzung im Abo | 10 $ – 50 $ |
| Streaming/Abo-Dienste | 5 $ – 30 $ |
| E-Commerce/physische Produkte | 1 % – 10 % des Umsatzes |
| Apps/Spiele-Installationen | 0,50 $ – 5 $ |
Tipps zur Nutzung
- Verwenden Sie für die CVR möglichst echte Werte aus dem Dashboard Ihres Affiliate-Netzwerks. Ohne eigene Daten sind 0,5 bis 1 % ein üblicher Richtwert für Einsteiger.
- Die Provision pro Abschluss unterscheidet sich stark je nach beworbener Branche. Orientieren Sie sich an der Tabelle mit Richtwerten weiter unten.
- Wenn Sie mehrere Netzwerke oder Produkte kombinieren, rechnen Sie jedes einzeln durch und addieren Sie die Ergebnisse anschließend für ein realistischeres Gesamtbild.
- Ändern Sie Klicks, CVR und Provision jeweils einzeln und rechnen Sie neu — so erkennen Sie, welcher Hebel Ihre Einnahmen am stärksten beeinflusst.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Die Ursprünge des Affiliate-Marketings
Als Ursprung des Affiliate-Marketings gilt das 1996 von Amazon gestartete Amazon-Associates-Programm. Das Prinzip, eine Provision für vermittelte Verkäufe zu zahlen, begann als Vertriebsweg für Bücher, verbreitete sich aber rasch über den gesamten E-Commerce. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Affiliate-Netzwerke, und für Blogger und Creator wurde das Modell zu einer der wichtigsten Einnahmequellen im Netz.
Bei der Provision haben sich im Wesentlichen zwei Modelle etabliert: ein fester Betrag pro Abschluss oder ein prozentualer Anteil am Verkaufswert. Hochpreisige Branchen wie Finanzprodukte oder Kreditkarten zahlen meist feste Beträge, während im physischen E-Commerce oft ein kleiner Prozentsatz des Umsatzes üblich ist. Je nach Branche unterscheidet sich damit auch die Struktur der Einnahmen erheblich.
Auffällig ist, dass die CVR bei ähnlichem Traffic-Volumen um ein Vielfaches variieren kann — abhängig davon, wie gut der Inhalt zur Zielgruppe passt und wie überzeugend die Landingpage gestaltet ist. Wer die Einnahmen wirklich steigern will, sollte deshalb nicht nur auf mehr Besucher setzen, sondern gezielt an Textqualität, Vergleichstabellen und Vertrauenssignalen wie Erfahrungsberichten arbeiten.
Laut Affiliate-Marketing-Statistiken aus dem Jahr 2026 (Daten, die etwa von Optimonk und WeCanTrack veröffentlicht werden) liegt die branchenweite Durchschnitts-CVR meist bei etwa 0,5-1 %, eine CVR von 1-5 % gilt als gut, und 5-10 % gehören zur Spitzengruppe. Die CVR-Bewertungsfunktion dieses Tools übernimmt diese Spanne als Richtwert; Branche und Traffic-Quelle (Links im Artikel, E-Mail oder soziale Medien) können sie jedoch um ein Vielfaches verschieben – betrachten Sie sie also als groben Anhaltspunkt, nicht als strengen Maßstab.