Social-Media-Engagement-Rate-Rechner

Geben Sie die Likes, Kommentare und Speicherungen (optional) Ihres Beitrags sowie Ihre Follower-Zahl (oder Impressionen) ein, um Ihre Engagement-Rate zu berechnen und mit dem Plattform-Durchschnitt zu vergleichen.

Typische durchschnittliche Engagement-Rate nach Plattform

Plattform Durchschnittliche Engagement-Rate
Instagram ca. 1,5 %
YouTube ca. 3 %
TikTok ca. 5 %
X (ehemals Twitter) ca. 0,5 %

Tipps zur Nutzung

  • Manche Plattformen zeigen in den nativen Insights keine Anzahl der Speicherungen an. In dem Fall können Sie das Feld einfach bei 0 lassen.
  • Ob Sie die Follower-Zahl oder Impressionen als Nenner verwenden, verändert die Aussage des Ergebnisses — bleiben Sie beim Vergleich zwischen Konten also konsistent bei einer Wahl.
  • Das Ergebnis dieses Rechners lässt sich direkt als Eingabewert für den Rechner für Sponsored-Post-Honorare verwenden, der die Engagement-Rate als Eingabe verlangt.
  • Likes und Kommentare nehmen nach der Veröffentlichung weiter zu — messen Sie daher zu einem konsistenten Zeitpunkt (z. B. 48 Stunden nach der Veröffentlichung), um Ergebnisse über die Zeit besser vergleichen zu können.

Häufig gestellte Fragen

Die Richtwerte unterscheiden sich je nach Plattform, aber als grobe Orientierung gelten bei Instagram 3 % oder mehr und bei YouTube 6 % oder mehr als stark. Dieser Rechner markiert Werte ab dem 1,5-Fachen des Plattform-Durchschnitts als „Hoch“ und unter dem 0,5-Fachen als „Niedrig“.

Übliche Maßnahmen sind die Anpassung von Posting-Häufigkeit und -Zeitpunkt, direkter Austausch mit den Followern (Kommentare beantworten, Frage-Sticker in Stories nutzen) sowie eine schärfere thematische Ausrichtung der Inhalte. Auch die „Qualität“ Ihrer Zielgruppe — ob sie echt ist und Ihre Interessen teilt — spielt eine große Rolle.

Wenn Sie die Performance Ihrer Beiträge im Verhältnis zur Größe Ihrer Zielgruppe über die Zeit verfolgen möchten, ist die Follower-Zahl die übliche Wahl. Möchten Sie auch berücksichtigen, wie weit der Algorithmus den Beitrag verbreitet hat, sind Impressionen passender. Wichtig ist, konsequent bei einer Variante zu bleiben.

Ja — lassen Sie Kommentare und Speicherungen einfach bei 0, und Sie erhalten eine vereinfachte Engagement-Rate, die nur auf Likes basiert. Kommentare und Speicherungen spiegeln jedoch eine tiefere Interaktion wider als Likes, daher liefert ihre Einbeziehung, wenn möglich, ein realistischeres Bild.
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Übrigens – warum die Engagement-Rate wichtiger ist als die Follower-Zahl

Die Follower-Zahl zeigt die potenzielle Reichweite, sagt aber nichts darüber aus, ob diese Follower einen Beitrag tatsächlich sehen und darauf reagieren. Da gekaufte oder künstlich aufgeblähte Follower-Zahlen mittlerweile so verbreitet sind, dass sie Misstrauen wecken, gewichten Marken und Werbetreibende bei der Auswahl von Kooperationspartnern zunehmend die Engagement-Rate stärker als die reine Follower-Zahl.

Auch die typischen Engagement-Raten unterscheiden sich stark je nach Plattform. Der TikTok-Algorithmus spielt Inhalte aktiv auch Nutzern außerhalb der eigenen Follower-Basis aus, was tendenziell zu vergleichsweise höheren Engagement-Raten führt, während bei X (ehemals Twitter) mit seinem textlastigen, schnelllebigen Feed ein geringerer Anteil der Beiträge in Likes oder Kommentare umgewandelt wird.

Ein bekanntes Muster ist zudem, dass kleinere Konten tendenziell höhere Engagement-Raten aufweisen als große — oft erklärt durch die engere, persönlichere Beziehung, die kleinere Creator zu ihrem Publikum haben, wodurch ein Beitrag weniger wie Massenkommunikation wirkt und mehr wie etwas, das direkt an den Betrachter gerichtet ist. Das ist die Kehrseite der Herausforderung großer Konten: eine große Follower-Zahl bei gleichzeitig dünnerer, diffuserer Beziehung zu jedem einzelnen Follower.

2026 veröffentlichte Social-Media-Benchmark-Reports (jährliche Studien von Anbietern wie RivalIQ und Socialinsider) zeigen, dass sich die Engagement-Raten je Plattform von Jahr zu Jahr weiter verschieben – Instagram tendiert zuletzt nach unten, TikTok nach oben. Die in diesem Tool verwendeten Werte sollen einen groben Eindruck dieser Entwicklung vermitteln; für die aktuellsten Zahlen empfiehlt sich ein Blick in die neueste Ausgabe dieser Reports.