HEIC-Konverter — HEIC zu JPG, PNG und WebP (kostenlos, Stapel)

Wandeln Sie HEIC-Fotos vom iPhone kostenlos in JPG, PNG oder WebP um. Ziehen Sie mehrere Dateien gleichzeitig hinein, konvertieren Sie im Stapel und laden Sie alles zusammen als ZIP herunter. Alles läuft in Ihrem Browser, Ihre Fotos werden also nie auf einen Server hochgeladen.

Das passende Ausgabeformat wählen

Format Eigenschaften Geeignet für
JPG (JPEG) Verlustbehaftet. Lässt sich praktisch überall öffnen. Fotos teilen, in Dokumente einfügen, Druckabgabe
PNG Verlustfrei, keine Qualitätseinbußen. Dafür größere Dateien. Speichern ohne Qualitätsverlust, Grafiken und Bildschirmfotos
WebP Neueres Format, meist kleiner als JPG. Von allen großen Browsern unterstützt. Veröffentlichung im Web, wenn die Ladezeit zählt

Was die HEIC-Umwandlung leistet

HEIC ist das Format, in dem iPhone und iPad Fotos standardmäßig ablegen. Es hat den Vorzug, bei gleicher Bildgüte etwa halb so viel Platz zu brauchen wie JPG, und Apple setzt es seit iOS 11 aus dem Jahr 2017 ein. Die Unterstützung durch Programme und Dienste ist allerdings nach wie vor begrenzt: Die Fotoanzeige von Windows, ältere Bildbearbeitungen und mancher Webdienst öffnen solche Dateien nicht.

Dieses Werkzeug wandelt eben solche HEIC-Dateien in verbreitete Formate wie JPG, PNG und WebP um. Ziehen Sie mehrere Dateien zusammen in das Feld, so werden sie in einem Zug umgewandelt und lassen sich als ZIP entgegennehmen. Die Umwandlung läuft allein im Browser – Ihre Fotos werden nirgendwohin hochgeladen.

So wandeln Sie HEIC um

  1. HEIC-Dateien einlesen Ziehen Sie sie in den gestrichelten Rahmen oder klicken Sie hinein, um Dateien auszuwählen. Mehrere auf einmal sind erlaubt.
  2. Zielformat wählen Im Zweifel nehmen Sie JPG – ein Format, das sich überall öffnen lässt. Für das Web bietet sich WebP an, und wer keine Einbußen der Bildgüte will, wählt PNG.
  3. Bildgüte einstellen Bei JPG und WebP lässt sich die Güte von 50 bis 100 wählen. Der voreingestellte Wert 92 gilt als Punkt, an dem der Verlust kaum zu sehen ist und die Datei dennoch klein bleibt.
  4. Herunterladen Sie können jedes Bild einzeln sichern oder, bei mehreren, über „Alle als ZIP herunterladen“ das ganze Bündel entgegennehmen.

Tipps für die Nutzung

  • Dateien werden am Inhalt erkannt, nicht an der Endung. Vom iPhone übertragene Dateien enden mal auf .heic, mal auf .HEIF oder tragen gar keine Endung – die ersten Bytes werden geprüft, die Umwandlung gelingt trotzdem.
  • Eine JPG-Qualität um 92 ist der praktische Kompromiss. Näher an 100 wächst die Datei stetig, während der sichtbare Unterschied verschwindend bleibt.
  • Sie können ruhig viele Dateien auf einmal ablegen. Sie werden nacheinander verarbeitet, und eine unlesbare Datei stoppt die übrigen nicht.
  • Da HEIC ohnehin effizient komprimiert, kann die Datei nach der Umwandlung in JPG größer werden. Der Prozentwert neben jedem Ergebnis zeigt, in welche Richtung es ging.
  • Wählen Sie PNG, wenn Transparenz nötig ist. JPG kennt keinen Alphakanal, transparente Bereiche werden schwarz oder weiß.

Wann eine HEIC-Umwandlung nötig wird

Windows öffnet die Fotos nicht

Lassen sich vom iPhone auf den Rechner übertragene Fotos nicht öffnen oder erscheint kein Vorschaubild, so macht die Umwandlung nach JPG sie für die mitgelieferte Fotos-App zugänglich.

Hochladen zu einem Webdienst

Für Kleinanzeigen, Stellenportale, Formulare von Behörden und andere Dienste, die nur JPG oder PNG annehmen, wandeln Sie vorher um.

Fotos in ein Dokument einfügen

Auch dort, wo Word, Excel oder PowerPoint HEIC nicht einlesen, lässt sich ein nach JPG gewandeltes Bild ohne Weiteres einfügen.

Fotos zum Abzug geben

Fotolabore setzen bei der Einlieferung meist JPG voraus, sodass eine Umwandlung im Voraus nötig wird.

Begriffe rund um HEIC

HEIC
Die Dateiendung für jene HEIF-Dateien, deren Bild mit HEVC komprimiert ist. Fotos des iPhone werden in diesem Format abgelegt.
HEIF
Die Norm für den Behälter (Container), der ein Bild aufnimmt. Für den Inhalt stehen mehrere Kompressionsverfahren bereit; neben HEVC gehört auch AVIF, das AV1 nutzt, in dieselbe Familie.
HEVC
Ein auch H.265 genanntes Verfahren zur Kompression von Bewegtbild. Es erreicht eine höhere Wirksamkeit als JPG, ist aber zugleich der Grund für die begrenzte Unterstützung.
Verlustbehaftete Kompression
Ein Verfahren, das die Datei stark verkleinert, dafür aber nicht rückgängig zu machen ist. JPG, WebP und HEIC gehören dazu.
Verlustfreie Kompression
Ein Verfahren, das sich vollständig zurücknehmen lässt. PNG gehört dazu: nichts geht verloren, dafür fällt die Datei größer aus.
ftyp-Box
Ein am Anfang der Datei liegender Kennungsbereich, der angibt, welcher Norm die Datei folgt. Dieses Werkzeug liest ihn aus, um zu entscheiden, ob eine HEIF-Datei vorliegt.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Dekodierung und Umwandlung geschehen vollständig in Ihrem Browser. Keine Netzwerkanfrage überträgt Ihr Bild, deshalb sind auch Personenfotos und vertrauliches Material hier sicher aufgehoben.

Ja. Legen Sie beliebig viele ab oder wählen Sie sie aus. Sie werden nacheinander verarbeitet, und «Alle als ZIP herunterladen» fasst die Ergebnisse in einem Archiv zusammen.

JPG ist verlustbehaftet, streng genommen also ja. Bei der Standardqualität 92 ist der Unterschied jedoch praktisch nicht sichtbar. Wählen Sie PNG, wenn Sie gar keinen Verlust wollen.

HEIC komprimiert besser als JPG, bei vergleichbarer Qualität kann das JPG daher größer ausfallen. Senken Sie die Qualität oder probieren Sie WebP, das stärker komprimiert.

Weil es dieselbe Qualität in etwa der Hälfte des Platzes unterbringt und so Speicher und Datenvolumen spart. Außerhalb von Apple ist die Unterstützung weiterhin begrenzt, weshalb die Umwandlung manchmal nötig ist.
Tool-kun

Übrigens – warum sich HEIC so oft nicht öffnen lässt

Wenn sich eine HEIC-Datei nicht öffnen lässt, liegt der Verdacht nahe, Apple dränge ein eigenes Format auf. Es verhält sich umgekehrt: HEIF ist ein internationaler Standard, den die MPEG 2015 veröffentlicht hat. Apple hat ihn lediglich früher übernommen als alle anderen, und die Spezifikation gehört keinem einzelnen Unternehmen.

Gebremst wurde die Verbreitung durch die Kompression im Inneren. HEVC, auch H.265 genannt, ist von einem dichten Patentgeflecht zahlreicher Unternehmen überzogen, und die Lizenzgebühren werden von mehr als einer Verwertungsgesellschaft verwaltet. Wer wem wie viel zahlen muss, wurde damit schwer zu durchschauen – Browser- und Betriebssystemhersteller hielten sich mit HEVC-Unterstützung entsprechend zurück. Ein deutlicher Gegensatz zu JPG, das über dreißig Jahre überdauerte, gerade weil es jeder frei verwenden durfte.

AV1 war die Antwort darauf. Google, Amazon, Netflix und Mozilla haben es unter anderem mit der Vorgabe entwickelt, keine Lizenzgebühren zu erheben. Verpackt man ein AV1-Bild im HEIF-Container, erhält man AVIF – gewissermaßen das Geschwister von HEIC. Bezeichnenderweise unterstützen die großen Browser inzwischen AVIF, HEIC dagegen weiterhin nicht.

Hier entschied also nicht die technische Güte, sondern der Umgang mit Patenten darüber, welches Format sich durchsetzte. Hinter der kleinen Mühe, eine HEIC-Datei umzuwandeln, steckt eine lange Geschichte von Standardisierung und Schutzrechten.