HEIC-Konverter — HEIC zu JPG, PNG und WebP (kostenlos, Stapel)
Wandeln Sie HEIC-Fotos vom iPhone kostenlos in JPG, PNG oder WebP um. Ziehen Sie mehrere Dateien gleichzeitig hinein, konvertieren Sie im Stapel und laden Sie alles zusammen als ZIP herunter. Alles läuft in Ihrem Browser, Ihre Fotos werden also nie auf einen Server hochgeladen.
Das passende Ausgabeformat wählen
| Format | Eigenschaften | Geeignet für |
|---|---|---|
| JPG (JPEG) | Verlustbehaftet. Lässt sich praktisch überall öffnen. | Fotos teilen, in Dokumente einfügen, Druckabgabe |
| PNG | Verlustfrei, keine Qualitätseinbußen. Dafür größere Dateien. | Speichern ohne Qualitätsverlust, Grafiken und Bildschirmfotos |
| WebP | Neueres Format, meist kleiner als JPG. Von allen großen Browsern unterstützt. | Veröffentlichung im Web, wenn die Ladezeit zählt |
Tipps zur HEIC-Umwandlung
- Dateien werden am Inhalt erkannt, nicht an der Endung. Vom iPhone übertragene Dateien enden mal auf .heic, mal auf .HEIF oder tragen gar keine Endung – die ersten Bytes werden geprüft, die Umwandlung gelingt trotzdem.
- Eine JPG-Qualität um 92 ist der praktische Kompromiss. Näher an 100 wächst die Datei stetig, während der sichtbare Unterschied verschwindend bleibt.
- Sie können ruhig viele Dateien auf einmal ablegen. Sie werden nacheinander verarbeitet, und eine unlesbare Datei stoppt die übrigen nicht.
- Da HEIC ohnehin effizient komprimiert, kann die Datei nach der Umwandlung in JPG größer werden. Der Prozentwert neben jedem Ergebnis zeigt, in welche Richtung es ging.
- Wählen Sie PNG, wenn Transparenz nötig ist. JPG kennt keinen Alphakanal, transparente Bereiche werden schwarz oder weiß.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum sich HEIC so oft nicht öffnen lässt
Wenn sich eine HEIC-Datei nicht öffnen lässt, liegt der Verdacht nahe, Apple dränge ein eigenes Format auf. Es verhält sich umgekehrt: HEIF ist ein internationaler Standard, den die MPEG 2015 veröffentlicht hat. Apple hat ihn lediglich früher übernommen als alle anderen, und die Spezifikation gehört keinem einzelnen Unternehmen.
Gebremst wurde die Verbreitung durch die Kompression im Inneren. HEVC, auch H.265 genannt, ist von einem dichten Patentgeflecht zahlreicher Unternehmen überzogen, und die Lizenzgebühren werden von mehr als einer Verwertungsgesellschaft verwaltet. Wer wem wie viel zahlen muss, wurde damit schwer zu durchschauen – Browser- und Betriebssystemhersteller hielten sich mit HEVC-Unterstützung entsprechend zurück. Ein deutlicher Gegensatz zu JPG, das über dreißig Jahre überdauerte, gerade weil es jeder frei verwenden durfte.
AV1 war die Antwort darauf. Google, Amazon, Netflix und Mozilla haben es unter anderem mit der Vorgabe entwickelt, keine Lizenzgebühren zu erheben. Verpackt man ein AV1-Bild im HEIF-Container, erhält man AVIF – gewissermaßen das Geschwister von HEIC. Bezeichnenderweise unterstützen die großen Browser inzwischen AVIF, HEIC dagegen weiterhin nicht.
Hier entschied also nicht die technische Güte, sondern der Umgang mit Patenten darüber, welches Format sich durchsetzte. Hinter der kleinen Mühe, eine HEIC-Datei umzuwandeln, steckt eine lange Geschichte von Standardisierung und Schutzrechten.