Seitenverhältnis-Rechner (Vereinfachen & Skalieren)
Berechnet das Seitenverhältnis aus Breite und Höhe eines Bildes oder Videos. Vereinfacht ein Verhältnis (z. B. 1920x1080 zu 16:9) oder berechnet die fehlende Abmessung beim Skalieren unter Beibehaltung des Verhältnisses.
Gängige Seitenverhältnisse
| Verhältnis | Typische Verwendung |
|---|---|
| 1:1 | Quadratische Instagram-Beiträge, Profilbilder in sozialen Netzwerken |
| 4:3 | Ältere Fernseher und Monitore, Standard-Fotoabzüge |
| 16:9 | Breitbildvideo, HD-/4K-Displays, der YouTube-Standard |
| 21:9 | Ultrabreite Monitore, kinoähnliche Aufnahmen |
| 3:2 | 35-mm-Filmkameras, das Standardverhältnis der meisten digitalen Spiegelreflexkameras |
| 9:16 | Vertikales Video für Instagram-/TikTok-Storys und Reels |
Tipps
- Geben Sie im Modus "Verhältnis vereinfachen" eine Videoauflösung ein (z. B. 3840x2160), um sie über den größten gemeinsamen Teiler auf ein bekanntes Verhältnis wie 16:9 zu reduzieren.
- Der Modus "Unter Beibehaltung des Verhältnisses skalieren" ist praktisch, wenn Sie eine Miniaturansicht erstellen und die resultierenden Abmessungen ohne Verzerrung des Originalbildes benötigen.
- Sie müssen nicht sowohl die neue Breite als auch die neue Höhe ausfüllen – bei Eingabe in ein Feld wird das andere automatisch geleert, sodass das Ergebnis stets aus einem einzigen Zielwert berechnet wird.
- Die Ergebnisse werden auf den nächsten ganzzahligen Pixelwert gerundet und können daher geringfügig von den in Bildbearbeitungsprogrammen angezeigten Werten abweichen.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Wie sich Seitenverhältnis-Standards entwickelt haben
Die Geschichte der Seitenverhältnisse im Film reicht bis in die frühen 1900er-Jahre zurück. Früher Kinofilm wurde in einem Verhältnis nahe 4:3 (genau 1,33:1) gedreht, aber in den 1950er-Jahren begannen Kinos im Wettbewerb mit dem aufkommenden Fernsehen breitere "CinemaScope"-Formate (etwa 2,35:1) einzuführen, um ein eindrucksvolleres Seherlebnis zu bieten.
Auch beim Fernsehen gab es einen ähnlichen Wandel. Röhrenfernseher nutzten jahrzehntelang 4:3, doch mit der Verbreitung von digitalem Rundfunk und Flachbildfernsehern in den 2000er-Jahren wurde 16:9 (1,78:1) zum Standard für hochauflösende Übertragungen. Oft wird darauf hingewiesen, dass 16:9 als mathematischer Kompromiss (ein geometrisches Mittel) zwischen den zahlreichen konkurrierenden Breitbild-Filmformaten jener Zeit und dem älteren 4:3-Fernsehbildschirm gewählt wurde.
In jüngerer Zeit hat die Verbreitung von Smartphones dem "hochkant" ausgerichteten Verhältnis 9:16 neue Bedeutung verliehen. Die von TikTok und Instagram Storys populär gemachten vertikalen Videoformate sind darauf optimiert, wie Menschen ihr Smartphone mit einer Hand halten und Inhalte betrachten – ein Wandel, der über ein Jahrhundert lang geltende Annahmen infrage stellt, dass Videoinhalte stets breiter als hoch sein sollten.