AVIF in JPG umwandeln (auch PNG, WebP) — kostenlos & im Stapel
Wandeln Sie AVIF-Bilder kostenlos in JPG, PNG oder WebP um. Ziehen Sie mehrere Dateien gleichzeitig hinein und laden Sie das Ergebnis gesammelt als ZIP herunter. Alles läuft direkt in Ihrem Browser, Ihre Bilder werden nie auf einen Server hochgeladen.
Das passende Ausgabeformat wählen
| Format | Eigenschaften | Am besten geeignet für |
|---|---|---|
| JPG (JPEG) | Verlustbehaftete Komprimierung. Lässt sich in praktisch jeder Anwendung und jedem Dienst öffnen. | Fotos teilen, in Dokumente einfügen, Druckvorlagen einreichen |
| PNG | Verlustfrei ohne Qualitätsverlust und mit Erhalt der Transparenz (Alphakanal). | Logos, Diagramme und Screenshots, bei denen Qualität oder Transparenz wichtig sind |
| WebP | Ist bei der Dateigröße meist kleiner als JPG und unterstützt ebenfalls Transparenz. | Veröffentlichung im Web, wenn die Ladegeschwindigkeit wichtig ist |
Was ist eine AVIF-Umwandlung?
AVIF ist ein relativ neues Bildformat, das auf dem Videocodec AV1 aufbaut. Es erzeugt bei gleicher visueller Qualität in der Regel deutlich kleinere Dateien als JPG und unterstützt zudem Transparenz (einen Alphakanal) sowie Animationen. Vorangetrieben wurde es vor allem von den Mitgliedern der Alliance for Open Media (AOMedia), darunter Google und Netflix. Immer mehr Websites liefern inzwischen AVIF aus, um den Seitenaufbau zu beschleunigen, doch viele Bildbearbeitungsprogramme, Einreichungsformulare, ältere Geräte und manche Apps können das Format weiterhin nicht öffnen.
Dieses Werkzeug wandelt solche AVIF-Dateien in die weit verbreiteten Formate JPG, PNG und WebP um. Ziehen Sie mehrere Dateien gleichzeitig hinein, werden sie in einem Durchgang umgewandelt und stehen gesammelt als ZIP zum Download bereit. Die Umwandlung läuft vollständig in Ihrem Browser, sodass nichts irgendwohin hochgeladen wird.
So wandeln Sie AVIF-Dateien um
- AVIF-Dateien laden Ziehen Sie sie auf die gestrichelte Fläche oder klicken Sie darauf, um Dateien auszuwählen. Auch die Auswahl mehrerer Dateien auf einmal ist möglich.
- Ausgabeformat wählen Im Zweifel wählen Sie JPG, da es sich überall öffnen lässt. PNG oder WebP erhalten die Transparenz, falls das Bild eine solche besitzt.
- Qualität anpassen Für JPG und WebP lässt sich die Qualität zwischen 50 und 100 einstellen. Der Standardwert 92 hält den Verlust in der Praxis unsichtbar und die Dateigröße zugleich niedrig.
- Ergebnisse herunterladen Speichern Sie die Bilder einzeln oder nutzen Sie „Alle als ZIP herunterladen“, wenn Sie mehrere auf einmal umgewandelt haben.
Tipps für die Nutzung
- Dateien werden anhand ihres Inhalts erkannt, nicht anhand der Dateiendung. Manche Browser vergeben für .avif-Dateien überhaupt keinen MIME-Typ, doch da die führenden Bytes geprüft werden, gelingt die Umwandlung trotzdem.
- Da AVIF bereits sehr effizient komprimiert, kann die Umwandlung in JPG oder PNG die Datei merklich vergrößern. Der neben jedem Ergebnis angezeigte Prozentwert zeigt, in welche Richtung sich die Größe verändert hat.
- Wählen Sie PNG oder WebP, wenn Transparenz wichtig ist. JPG kann keinen Alphakanal speichern, sodass transparente Bereiche schwarz oder weiß werden.
- Sie können auch eine große Menge an Dateien auf einmal hineinziehen. Die Dateien werden nacheinander verarbeitet, und eine nicht lesbare Datei hält die Verarbeitung der übrigen nicht auf.
- Dieses Werkzeug dekodiert AVIF mithilfe der integrierten Unterstützung des Browsers und nicht über eine mitgelieferte Bibliothek, sodass es in Chrome, Firefox und Safari 16+ ohne zusätzlichen Download funktioniert. Schlägt die Umwandlung einer Datei fehl, hilft in der Regel ein Update des Browsers.
Wann Sie eine AVIF-Umwandlung benötigen
Bildbearbeitungsprogramme, die die Datei nicht öffnen können
Manche Bearbeitungs- und Designprogramme unterstützen AVIF noch nicht; eine Umwandlung in JPG oder PNG macht die Datei wieder lesbar.
Hochladen bei einem Webdienst
Marktplätze, Jobbörsen und behördliche Formulare akzeptieren oft nur JPG oder PNG, sodass die Dateien vorher umgewandelt werden müssen.
Bilder in Dokumente einfügen
Können Word, Excel oder PowerPoint AVIF nicht lesen, lässt sich ein JPG direkt einfügen.
Bilder zum Druck einreichen
Druckereien erwarten in der Regel JPG-Dateien, weshalb die Umwandlung vorher ein notwendiger Schritt ist.
AVIF-Begriffe erklärt
- AVIF
- Kurz für AV1 Image File Format, ein Bildformat, das den Videocodec AV1 auf Standbilder anwendet. Es ist bekannt für seine hohe Komprimierungseffizienz sowie die Unterstützung von Transparenz und Animation.
- AV1
- Ein von der Alliance for Open Media (AOMedia) entwickeltes Videokomprimierungsverfahren. Anders als HEVC (verwendet von HEIC) wurde es von Anfang an so entworfen, dass keine Lizenzgebühren anfallen.
- AOMedia
- Ein Standardisierungsgremium, dem unter anderem Google, Amazon, Netflix und Mozilla angehören. Es leitet die Entwicklung des AV1-Codecs und des AVIF-Formats.
- HEIF
- Das Containerformat, das sowohl von AVIF als auch von HEIC verwendet wird. Die beiden unterscheiden sich nur darin, welches Komprimierungsverfahren innerhalb des gleichen Container-Typs verwendet wird.
- Alphakanal (Transparenz)
- Pixelgenaue Transparenzinformationen, die zusammen mit einem Bild gespeichert werden. AVIF, PNG und WebP unterstützen dies, JPG jedoch nicht.
- Verlustbehaftete Komprimierung
- Eine Komprimierung, die sich nicht umkehren lässt, dafür aber Dateien erheblich verkleinert. JPG, WebP und AVIF arbeiten alle auf diese Weise.
- Verlustfreie Komprimierung
- Eine Komprimierung, die das Original exakt wiederherstellt. PNG arbeitet auf diese Weise, was in den meisten Fällen zu einer größeren Datei führt.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum AVIF von Anfang an lizenzgebührenfrei konzipiert wurde
AV1, der Videocodec hinter AVIF, entstand 2015, als unter anderem Google, Amazon, Netflix und Mozilla die Alliance for Open Media (AOMedia) gründeten, um ihn gemeinsam zu entwickeln. Microsoft, Apple, Intel und der Großteil der übrigen führenden Technologiebranche schlossen sich später ebenfalls an. Das Ziel war eindeutig: ein Videokomprimierungsverfahren zu schaffen, das jeder nutzen kann, ohne sich um Patentlizenzgebühren sorgen zu müssen.
Der Anlass dafür lag in der Verwirrung rund um HEVC (H.265), den damals dominierenden Codec. HEVC komprimierte zwar außerordentlich gut, doch seine Patente waren über mehrere konkurrierende Lizenzpools verteilt, sodass Unternehmen, die sich vollständige Rechtssicherheit erkaufen wollten, oft nicht herausfinden konnten, an wen sie wie viel zahlen mussten. Diese Unsicherheit war ein wesentlicher Grund dafür, dass Browserhersteller HEVC zunächst nur zögerlich unterstützten.
AV1 löste dieses Problem dadurch, dass die Mitgliedsunternehmen ihre relevanten Patente einander im Rahmen des Standards selbst lizenzgebührenfrei zur Verfügung stellen. Verpackt man AV1 im HEIF-Container, erhält man AVIF, quasi das Schwesterformat von HEIC. Bezeichnenderweise unterstützten die großen Browser AVIF nativ, während sie HEIC weiterhin außen vor ließen – und genau diese native Unterstützung ist der Grund, warum dieses Werkzeug AVIF ohne zusätzliche Bibliothek umwandeln kann.
Es ist ein Beispiel dafür, dass nicht nur die Komprimierungswerte, sondern auch die Lizenzphilosophie darüber entschied, wie schnell sich ein Bildformat der nächsten Generation verbreiten konnte.