Bildformat-Konverter (PNG/JPG/WebP)
Kostenloses Tool zur Konvertierung von Bildern zwischen PNG-, JPG- und WebP-Format. Die Ausgabequalität lässt sich anpassen, und die gesamte Konvertierung läuft direkt im Browser ab, ohne dass etwas an einen Server gesendet wird.
Vergleich der unterstützten Formate
| Format | Komprimierung | Transparenz (Alphakanal) | Ausgabe unterstützt |
|---|---|---|---|
| PNG | Verlustfrei | Unterstützt | Unterstützt |
| JPG (JPEG) | Verlustbehaftet | Nicht unterstützt | Unterstützt |
| WebP | Verlustfrei und verlustbehaftet möglich | Unterstützt | Unterstützt |
| GIF | Verlustfrei (paletten-basiert) | Unterstützt (nur binär) | Nicht unterstützt (nur als Eingabe; erstes Einzelbild kann in ein anderes Format konvertiert werden) |
Tipps zur Nutzung
- Bei JPG und WebP verkleinert ein niedrigerer Qualitätsregler die Dateigröße, macht das Bild aber auch grober. Ein Wert um 80 eignet sich gut für Fotos, 90 oder höher für Illustrationen.
- Wird ein transparentes PNG in JPG konvertiert, werden transparente Bereiche mit einer Hintergrundfarbe (meist Weiß) gefüllt, da JPG keinen Alphakanal unterstützt. Verwenden Sie PNG oder WebP, wenn die Transparenz erhalten bleiben soll.
- WebP erzeugt bei ähnlicher visueller Qualität oft eine deutlich kleinere Datei als PNG oder JPG, was es ideal macht, um Ladezeiten von Webseiten zu verkürzen.
- Beim Hochladen eines GIFs wird nur das erste Einzelbild konvertiert – ein animiertes GIF lässt sich mit diesem Tool nicht unverändert in ein anderes Format speichern.
- Die konvertierte Datei wird automatisch in Ihren Downloads-Ordner heruntergeladen. Sie können beliebig oft mit anderem Format oder anderer Qualität erneut konvertieren.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum wurde WebP entwickelt?
Google stellte WebP 2010 vor und passte dabei die Keyframe-Kompressionstechnik des eigenen Video-Codecs VP8 für den Einsatz mit Standbildern an. JPEG, damals das dominierende Format, war bereits 1992 standardisiert worden, und Googles Überlegung war, dass die Fortschritte bei der Videokompression eine deutlich kleinere Datei bei gleicher visueller Qualität ermöglichen könnten.
Die anfängliche Browser-Unterstützung war begrenzt, was die Verbreitung jahrelang bremste. Das änderte sich um 2020, als Safari und Edge schließlich Unterstützung hinzufügten und WebP damit praktisch alle modernen Browser erreichte. Da die Google-Suchmaschine auch die Ladegeschwindigkeit einer Seite als Rankingfaktor berücksichtigt, hat die Umstellung auf WebP inzwischen auch aus SEO-Sicht echtes Gewicht.
PNG wiederum geht auf das Jahr 1996 zurück, als der Patentstreit um das GIF-Format (ein Lizenzstreit um den von Unisys gehaltenen LZW-Kompressionsalgorithmus) die Branche dazu veranlasste, eine lizenzgebührenfreie, verlustfreie Alternative zu entwickeln. PNG erreichte eine bessere Komprimierung als GIF und unterstützte zugleich echte 24-Bit-Farbe statt der 256-Farben-Palette von GIF sowie einen 8-Bit-Alphakanal für weiche Halbtransparenz – weshalb es bis heute ein bevorzugtes Format für Logos, Icons und Screenshots geblieben ist.