QR-Code-Generator (kostenlos, online)

Erstellen und laden Sie kostenlos einen QR-Code herunter, indem Sie einfach einen Text oder eine URL eingeben. Passen Sie Fehlerkorrekturstufe, Größe, Rand und Farben an und speichern Sie als PNG oder SVG. Alles läuft im Browser ab, nichts wird an einen Server gesendet.

Was ist ein QR-Code-Generator?

Ein QR-Code-Generator wandelt einen eingegebenen Text oder eine URL in ein schwarz-weißes, quadratisches Punktmuster um – den sogenannten QR-Code – den Sie anschließend als Bilddatei speichern oder ausdrucken können. Dieses Tool zeigt Ihnen das Ergebnis in Echtzeit an, während Sie tippen: Sobald Sie Zeichen eingeben oder ändern, wird der QR-Code sofort neu berechnet und im Vorschaubereich aktualisiert. Vor dem Herunterladen können Sie außerdem die Fehlerkorrekturstufe, die Bildgröße, den Rand (die sogenannte Ruhezone) sowie die Vordergrund- und Hintergrundfarbe frei anpassen, bevor Sie das fertige Ergebnis als PNG- oder SVG-Datei exportieren.

Technisch betrachtet stellt ein QR-Code seine Daten über viele kleine quadratische Punkte dar, die als Module bezeichnet werden und in einem gleichmäßigen Raster angeordnet sind. Je mehr Informationen codiert werden sollen, desto mehr Module werden benötigt, wodurch das entstehende Muster feiner und dichter wird. Damit der Code auch dann noch zuverlässig gelesen werden kann, wenn die gedruckte Fläche leicht verschmutzt, zerknittert oder teilweise beschädigt ist, ist zusätzlich eine mathematische Fehlerkorrektur nach dem Reed-Solomon-Verfahren eingebaut, die verlorene Bildinformationen rechnerisch wiederherstellen kann.

So erstellen Sie einen QR-Code

  1. Inhalt eingeben Geben Sie den Text ein, den der QR-Code speichern soll – etwa eine Webadresse, eine Beschreibung Ihres Geschäfts oder die Zugangsdaten für Ihr WLAN.
  2. Fehlerkorrekturstufe wählen Wählen Sie je nach Einsatzzweck zwischen den Stufen L, M, Q und H. Für Außenaushänge oder Drucksachen, die verschmutzen könnten, empfiehlt sich eine höhere Stufe.
  3. Größe, Rand und Farben anpassen Stellen Sie über Schieberegler und Farbwähler die Bildgröße, den Rand (die Ruhezone) sowie die Vordergrund- und Hintergrundfarbe nach Ihrem Geschmack ein.
  4. Erzeugten QR-Code prüfen Die Vorschau aktualisiert sich in Echtzeit. Scannen Sie den Code testweise mit der Kamera eines echten Smartphones, um ganz sicherzugehen, dass er einwandfrei erkannt wird.
  5. Als PNG oder SVG herunterladen Das SVG-Format verliert beim Vergrößern nicht an Qualität und eignet sich daher besonders für den Druck, während PNG sich leichter im Web oder in sozialen Netzwerken verwenden lässt. Alternativ können Sie das Bild auch direkt in die Zwischenablage kopieren.

Tipps für die Nutzung

  • Eine höhere Fehlerkorrekturstufe macht den Code auch bei leichter Verschmutzung oder Beschädigung besser lesbar, führt aber zu einem dichteren Muster und einem größeren Bild.
  • Achten Sie auf ausreichenden Kontrast zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe – zwei helle Farben zusammen können dazu führen, dass eine Smartphone-Kamera den Code nicht erkennt.
  • Wenn Sie den QR-Code zum Aushängen ausdrucken, lassen Sie genügend Rand (Ruhezone) darum, damit Scanner ihn zuverlässig erkennen.
  • Eine lange URL erzeugt ein dichtes, schwer scanbares Muster – kürzen Sie sie daher vor der Umwandlung am besten mit einem URL-Verkürzungsdienst.
  • Geben Sie eine korrekt formatierte Zeichenfolge ein, etwa WLAN-Zugangsdaten oder eine vCard, kann eine passende App die Daten direkt aus dem QR-Code auslesen.

Anwendungsbeispiele für QR-Codes

Flyer und Plakate für Geschäfte

Wenn Sie die Adresse einer Aktionsseite oder eines Reservierungsformulars als QR-Code auf Flyer oder Plakate drucken, können Besucherinnen und Besucher die Seite direkt mit ihrem Smartphone aufrufen, ohne die Adresse abzutippen.

Kontaktdaten auf Visitenkarten und Broschüren teilen

Geben Sie Ihre Kontaktdaten im vCard-Format ein, kann eine Scan-App diese direkt als neuen Kontakt übernehmen – praktisch für Visitenkarten, Broschüren oder Messeunterlagen.

WLAN-Zugangsdaten im Geschäft weitergeben

Tragen Sie Netzwerkname (SSID) und Passwort im passenden Format ein, können sich Kundinnen und Kunden per Scan verbinden, ohne die oft komplizierten Zeichenfolgen manuell eintippen zu müssen.

Digitale Speisekarten in der Gastronomie

QR-Codes auf den Tischen verweisen auf eine digitale Speisekarte oder ein Online-Bestellsystem und ermöglichen so eine kontaktlose Bedienung von Gästen.

Anmeldung und Check-in für Veranstaltungen

Codieren Sie die Adresse eines Anmeldeformulars oder einer Umfrage als QR-Code und hängen Sie ihn am Veranstaltungsort aus, damit Teilnehmende sich unkompliziert per Smartphone registrieren können.

Begriffe rund um den QR-Code

QR-Code
Ein zweidimensionaler Code, den das japanische Unternehmen Denso Wave 1994 entwickelt hat. Da er Informationen sowohl horizontal als auch vertikal speichert, fasst er auf gleicher Fläche deutlich mehr Daten als ein klassischer, eindimensionaler Barcode.
Fehlerkorrekturstufe
Ein Maß dafür, wie stark ein QR-Code beschädigt oder verschmutzt sein darf und trotzdem noch korrekt gelesen werden kann. Es gibt vier Stufen – L, M, Q und H –, wobei H den höchsten Schutz, aber auch das dichteste Muster erzeugt.
Modul
Der einzelne kleine quadratische Punkt, aus dem ein QR-Code zusammengesetzt ist. Über die Kombination aus schwarzen und weißen Modulen werden die codierten Daten dargestellt.
Ruhezone
Der freie, unbedruckte Rand, der rings um einen QR-Code eingehalten werden muss, damit eine Kamera dessen Begrenzung zuverlässig erkennen kann. Fehlt dieser Rand, kann der Scanvorgang fehlschlagen.
Positionserkennungsmuster
Die drei markanten, quadratischen Muster in jeweils drei der vier Ecken eines QR-Codes. Sie ermöglichen es einer Kamera, die korrekte Ausrichtung des Codes zu erkennen, unabhängig davon, aus welchem Winkel gescannt wird.
Reed-Solomon-Code
Das Fehlerkorrekturverfahren, das in QR-Codes zum Einsatz kommt. Es erlaubt, die ursprünglichen Daten selbst dann wiederherzustellen, wenn ein Teil des Codes verloren gegangen oder unlesbar geworden ist.

Häufig gestellte Fragen

Ja. Laut Spezifikation kann ein QR-Code bis zu 7.089 Ziffern, 4.296 alphanumerische Zeichen oder 2.953 Byte Binärdaten wie japanischen Text speichern. Je höher die Fehlerkorrekturstufe, desto weniger Daten passen hinein.

Für den alltäglichen Gebrauch reicht M (mittel) aus. Für Außenaushänge oder Drucksachen, die verschmutzen oder beschädigt werden könnten, eignen sich Q oder H; wenn ein Logo in der Mitte eingebettet werden soll, wählen Sie H (sehr hoch) für eine stabile Lesbarkeit.

Nein. Die Erstellung des QR-Codes erfolgt vollständig in Ihrem Browser – eingegebene Inhalte werden niemals an einen externen Server gesendet oder dort gespeichert.

Häufige Ursachen sind zu wenig Kontrast zwischen Vordergrund- und Hintergrundfarbe, ein zu schmaler Rand (Ruhezone) oder eine zu niedrige Bildauflösung. Erzeugen Sie den Code zunächst mit den Standardfarben Schwarz auf Weiß und großzügigem Rand neu.

Ein Barcode ist ein eindimensionaler Code, der Informationen nur horizontal speichert, überwiegend Zahlen. Ein QR-Code speichert Informationen sowohl horizontal als auch vertikal und kann daher auf gleicher Fläche deutlich mehr Daten aufnehmen, etwa URLs und Kontaktdaten.
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Übrigens – Die Entstehung des QR-Codes und wie er funktioniert

Der QR-Code ist ein zweidimensionaler Code, den das japanische Unternehmen Denso Wave 1994 entwickelte. Die damals zur Verwaltung der Autoteileproduktion genutzten eindimensionalen Barcodes konnten nur etwa 20 Ziffern speichern – das reichte nicht mehr aus, als die Produktionsprozesse komplexer wurden. Der Name "QR" steht für "Quick Response" (schnelle Antwort) und spiegelt das ursprüngliche Ziel wider, dass ein Scanner den Code nahezu augenblicklich lesen kann.

Drei der vier Ecken eines QR-Codes tragen ein charakteristisches quadratisches Muster, das sogenannte "Positionserkennungsmuster", mit dem eine Kamera die richtige Ausrichtung des Codes erkennen kann, aus welchem Winkel auch immer gescannt wird. Zusätzlich ist eine Reed-Solomon-Fehlerkorrektur eingebaut, sodass selbst bei teilweiser Verschmutzung oder Beschädigung noch bis zu etwa 30 % der Daten wiederhergestellt und korrekt gelesen werden können.

Obwohl Denso Wave das Patent für den QR-Code hält, verzichtete das Unternehmen darauf, dieses Recht durchzusetzen, und veröffentlichte die Spezifikation offen – dadurch konnten Unternehmen weltweit die Technologie frei nutzen. In den letzten Jahren haben die Verbreitung des bargeldlosen Bezahlens sowie kontaktlose Speisekarten und Bestellsysteme in Restaurants dazu geführt, dass die Nutzung von QR-Codes sowohl in Japan als auch weltweit deutlich zugenommen hat.