IBAN-Prüfung (Validierung der internationalen Bankkontonummer)
Kostenloser IBAN-Prüfer, der die ISO-13616-Prüfziffer und die länderspezifische Länge direkt in Ihrem Browser überprüft. Zerlegt die IBAN in Länderkennung, Prüfziffern und BBAN. Es wird nichts an einen Server gesendet.
Tipps
- Sie können eine IBAN mit Leerzeichen oder Bindestrichen genau so einfügen, wie Sie sie erhalten haben — diese Zeichen werden vor der Prüfung automatisch entfernt.
- Ein „gültig“-Ergebnis bedeutet nur, dass Prüfsumme und Länge den IBAN-Regeln entsprechen, nicht dass das Konto tatsächlich existiert. Bestätigen Sie den Namen des Kontoinhabers vor einer Überweisung immer über einen vertrauenswürdigen Kanal.
- Der BBAN (nationaler Kontoteil) enthält Bankleitzahl, Filialcode und Kontonummer in einem Format, das je nach Land unterschiedlich ist. Wenn ein Überweisungsformular nur den BBAN verlangt, können Sie dieses Feld direkt übernehmen.
- Länder wie die USA, Kanada, Australien und Japan verwenden das IBAN-System überhaupt nicht. Überweisungen dorthin erfolgen stattdessen mit einem SWIFT/BIC-Code zusammen mit einer lokalen Kontonummer.
- Einige Länderkennungen (etwa für den Kosovo) sind nicht Teil der offiziellen ISO-3166-1-Länderliste und werden daher möglicherweise als „unbekannt“ angezeigt — das hat keinen Einfluss darauf, ob die IBAN selbst gültig ist.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum die beiden Ziffern nach der Länderkennung „Prüfziffern“ heißen
Die beiden Ziffern direkt nach der Länderkennung einer IBAN werden Prüfziffern genannt und sind gar kein Teil der eigentlichen Kontonummer – sie dienen ausschließlich dazu, Tippfehler aufzudecken. Nach dem Standard ISO 13616 werden diese beiden Ziffern mit einem Algorithmus namens MOD-97 so berechnet, dass die gesamte Zahl, einschließlich Länderkennung, Prüfziffern und Kontodaten, bei der Division durch 97 stets den Rest 1 ergibt.
Dank dieses Prinzips führt bereits eine einzige falsch eingegebene Ziffer fast immer dazu, dass die Prüfsumme nicht passt und die IBAN als ungültig erkannt wird. Banken und Zahlungssysteme führen genau diese Prüfung durch, bevor sie eine Überweisung verarbeiten – sie ist damit die erste Verteidigungslinie gegen versehentliche Zahlungen an das falsche Konto.
Die IBAN wurde 1997 in Europa standardisiert und wird heute in fast 90 Ländern und Gebieten verwendet, in Europa ebenso wie in weiten Teilen des Nahen Ostens und mehreren karibischen Staaten. Länder wie die USA, Kanada, Australien und Japan haben sie nie übernommen – Überweisungen dorthin erfolgen stattdessen über eine Kombination aus Bankleitzahl, Filialcode und Kontonummer (in den USA über eine Routing-Nummer). Deshalb verlangen internationale Überweisungsformulare oft „eine IBAN oder einen SWIFT-Code“ – damit werden beide Ländergruppen gleichzeitig abgedeckt.