Japanische Postleitzahlen-Suche

Kostenloses Tool, um sofort über 120.000 japanische Postleitzahlen nach Postleitzahl oder Adresse zu durchsuchen. Unterstützt CSV-Export und Kopieren der Postleitzahl per Klick.

Tipps zur Nutzung

  • Sie können eine Postleitzahl mit oder ohne Bindestrich eingeben, etwa „123-4567". Geben Sie einfach die Ziffern ein, und passende Ergebnisse werden automatisch eingegrenzt.
  • Sie können auch nur mit einem Teil einer Adresse suchen. Geben Sie den Namen einer Gemeinde oder eines Ortsteils in Kanji oder Kana ein, um sofort die passenden Postleitzahlen zu sehen.
  • Suchergebnisse lassen sich mit einem Klick als CSV exportieren und direkt für Versandetiketten oder Adressbücher verwenden.
  • Sie können auch die alte, vor 1998 verwendete 5-stellige Postleitzahl eingeben, um deren Entsprechung zur aktuellen 7-stelligen Postleitzahl zu prüfen.
  • Ein Klick auf eine Postleitzahl in den Ergebnissen kopiert diese automatisch in die Zwischenablage und beschleunigt so die Eingabe in andere Formulare.

Häufig gestellte Fragen

Am 2. Februar 1998 wurden die Postleitzahlen von 5 auf die heutigen 7 Stellen erweitert. Die ersten 3 Stellen stehen für die Region, die letzten 4 für den Ortsteil oder große Postempfänger.

Große Wohnanlagen, Wohnblocks oder große Unternehmen erhalten manchmal als einzelnes „Gebäude" eine eigene Postleitzahl, weshalb ein einzelner Ortsteil mehrere Postleitzahlen haben kann.

Eine Postleitzahl identifiziert Präfektur, Gemeinde und Ortsteil, jedoch nicht die Hausnummer oder den Gebäudenamen. Für eine genaue Zustellung sind diese zusätzlichen Angaben ebenfalls erforderlich.

Japan Post aktualisiert seine Postleitzahlendaten etwa Ende jedes Monats, und dieses Tool wird automatisch auf diese neuesten Daten aktualisiert.

Postfächer und Unternehmen, die große Postmengen abwickeln, erhalten jeweils eine eigene, spezielle 7-stellige Postleitzahl, die sich von der des umliegenden Ortsteils unterscheidet.
ツールくん

Übrigens – Geschichte und Aufbau der japanischen Postleitzahlen

Japan führte sein Postleitzahlensystem 1968 ein. Es bestand zunächst aus 3 oder 5 Ziffern und wurde eingeführt, um die maschinelle (automatisierte) Postsortierung effizienter zu gestalten. Ausgangspunkt des Systems war die „Kodierung" von Adressen, um die zuvor von Hand ausgeführte Sortierarbeit zu mechanisieren; der Hauptzweck war die Verbesserung der internen Sortiereffizienz der Post – etwas ganz anderes als die Art der Online-Adresssuche, die wir heute nutzen.

Am 2. Februar 1998 wurden die Postleitzahlen auf die heutigen 7 Stellen erweitert. Dadurch konnten Postleitzahlen, die zuvor nur bis auf Gemeindeebene festgelegt werden konnten, Adressen bis auf einzelne Ortsteile genau bestimmen, was die Sortiergenauigkeit erheblich verbesserte. Die ersten beiden Ziffern stehen für die Präfektur, gefolgt von Ziffern, die hierarchisch Gemeinde und Ortsteil darstellen. Diese Erweiterung auf 7 Stellen machte es möglich, aus einer Postleitzahl nahezu eindeutig auf eine Adresse zurückzuschließen – genau das, was Adresssuchdienste wie diesen heute möglich macht.

Blickt man ins Ausland, verwendet die US-amerikanische ZIP-Codierung 5 Ziffern (in erweiterter Form 9), während der britische „Postcode" ein charakteristisches Format variabler Länge aus Buchstaben und Zahlen nutzt. Besonders das britische System ist so feingliedrig, dass eine einzelne Postleitzahl oft nur eine Handvoll Gebäude abdeckt – eine noch höhere Auflösung als bei der japanischen 7-stelligen Postleitzahl. Diese unterschiedlichen Konzepte spiegeln die jeweiligen Unterschiede in Landesgröße und Adressierungskonventionen der einzelnen Länder wider.