ISBN-Prüfziffer berechnen & ISBN-10/13 umwandeln

Kostenloses Tool zur Prüfung und Berechnung der Prüfziffer von ISBN-10 und ISBN-13. Geben Sie 9, 10, 12 oder 13 Ziffern ein – das Format wird automatisch erkannt und die entsprechende ISBN-10/13-Umwandlung direkt angezeigt. Die gesamte Verarbeitung erfolgt in Ihrem Browser.

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Was ist ein ISBN-Prüfziffern-Rechner?

Dieses kostenlose Online-Tool prüft und berechnet die Prüfziffer einer ISBN (Internationale Standardbuchnummer) und wandelt zwischen dem 10-stelligen Format ISBN-10 und dem 13-stelligen Format ISBN-13 um. Da die ISBN-10 nach dem Modulo-11-Verfahren berechnet wird und die ISBN-13 dasselbe Modulo-10-Verfahren wie UPC/EAN-Strichcodes verwendet, wendet das Tool jeweils die passende Logik an.

Anhand der Anzahl der eingegebenen Ziffern (9, 10, 12 oder 13) erkennt das Tool automatisch das Format, sodass Sie den Modus nicht manuell umschalten müssen. Enthält Ihre Eingabe eine Prüfziffer, wird diese geprüft; fehlt sie, wird die korrekte Prüfziffer berechnet und ergänzt.

So verwenden Sie das Tool

  1. ISBN eingeben Sie können die Nummer mit Leerzeichen oder Bindestrichen unverändert einfügen.
  2. Erkanntes Format und Ergebnis prüfen Das erkannte Format (ISBN-10/13, mit oder ohne Prüfziffer) sowie das Prüf- oder Berechnungsergebnis werden angezeigt.
  3. Umgewandelte Schreibweise ansehen ISBN-10- und ISBN-13-Schreibweise werden gleichzeitig angezeigt (bei Präfix 979 zeigt die ISBN-10 "Nicht verfügbar" an).
  4. Eine andere Nummer ausprobieren Setzen Sie die Eingabe mit der Schaltfläche Zurücksetzen zurück, um eine andere Nummer zu prüfen.

Tipps für die Nutzung

  • Sie können die Nummer mit Leerzeichen oder Bindestrichen einfügen – diese werden vor der Berechnung automatisch entfernt.
  • Geben Sie die Ziffern ohne Prüfziffer ein (9 oder 12 Ziffern), damit die korrekte Prüfziffer automatisch berechnet und ergänzt wird.
  • Bei manchen Büchern, die ab Januar 2007 erschienen sind, beginnt die ISBN mit 979 – in diesem Fall gibt es keine entsprechende 10-stellige ISBN-10 (das Tool zeigt dann "Nicht verfügbar" an).
  • Die Prüfziffer der ISBN-10 ist eine Ziffer von 0 bis 9, außer wenn der Rest 10 ergibt – dann wird der Buchstabe "X" verwendet. Das übersieht man beim manuellen Eintippen leicht.
  • Wenn in einem Bibliothekskatalog oder einem Angebot für ein gebrauchtes Buch ISBN-10- und ISBN-13-Schreibweise gemischt vorkommen, können Sie mit diesem Tool zwischen beiden umwandeln und prüfen, ob es sich um denselben Titel handelt.

Anwendungsfälle

Alten Bibliothekskatalog vereinheitlichen

Wandeln Sie Katalogeinträge, die noch als 10-stellige ISBN-10 vorliegen, beim Vereinheitlichen einer Datenbank in das aktuelle 13-stellige ISBN-13-Format um.

ISBN vor dem Verkauf eines gebrauchten Buchs prüfen

Prüfen Sie vor dem Einstellen eines Angebots in einer Verkaufs-App oder einem Antiquariat, ob die im Buch abgedruckte ISBN-Prüfziffer korrekt ist.

Orientierung bei der Entwicklung einer ISBN-Prüflogik

Nutzen Sie das Tool als Referenz, wenn Sie eine ISBN-Prüflogik (Modulo 11 und Modulo 10) in einem bibliografischen System oder einem Onlineshop implementieren.

ISBN-10-Form einer Neuerscheinung ermitteln

Ermitteln Sie zu einer ISBN-13 mit dem Präfix 978 die entsprechende 10-stellige ISBN-10-Schreibweise.

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Glossar

ISBN-10
Die 1970 eingeführte 10-stellige Internationale Standardbuchnummer. Ihre Prüfziffer wird nach dem Modulo-11-Verfahren berechnet, wobei bei einem Rest von 10 "X" verwendet wird.
ISBN-13
Die 2007 eingeführte 13-stellige Internationale Standardbuchnummer. Ihre Prüfziffer wird nach demselben Modulo-10-Verfahren wie bei UPC/EAN-Strichcodes berechnet.
Prüfziffer
Eine einzelne Kontrollziffer am Ende einer ISBN, die nach einer Formel berechnet wird, um Tipp- und Druckfehler zu erkennen.
Präfix 978
Ein spezielles EAN-Präfix, das GS1 dem Buchhandel zugewiesen hat. ISBN-13-Nummern, die mit 978 beginnen, lassen sich in eine 10-stellige ISBN-10 umwandeln.
Präfix 979
Ein Reservepräfix, das bereitsteht, falls der Bereich des Präfixes 978 knapp wird. ISBN-13-Nummern, die mit 979 beginnen, haben keine entsprechende ISBN-10.
GS1
Die gemeinnützige Organisation, die internationale Standards für Strichcodes und Produktkennzeichnung pflegt. Die Umstellung auf die 13-stellige ISBN wurde durch die Angleichung an deren EAN-13-Standard möglich.

Häufig gestellte Fragen

Das deutet meist auf einen Tippfehler, einen Druckfehler oder beschädigte Daten in der Nummer hin. Die meisten bibliografischen Datenbanken und Bestandssysteme lehnen Nummern, deren Prüfziffer nicht übereinstimmt, bei der Erfassung automatisch ab.

Bei der ISBN-10 werden die ersten 9 Ziffern mit Gewichten von 10 bis 2 multipliziert und nach dem Modulo-11-Verfahren addiert (bei einem Rest von 10 wird "X" als Prüfziffer verwendet), während die ISBN-13 dasselbe Modulo-10-Verfahren wie UPC/EAN-Strichcodes nutzt. Die beiden Formate unterscheiden sich also nicht nur in der Länge, sondern auch in der Berechnung selbst.

Nein. Nur ISBN-13-Nummern mit dem Präfix 978 lassen sich in eine 10-stellige ISBN-10 umwandeln. ISBN-13-Nummern mit dem Präfix 979 – dem erst nach 2007 geöffneten Bereich – haben keine entsprechende ISBN-10.

Dieses Tool prüft, berechnet und wandelt lediglich Prüfziffern um – es vergibt keine offizielle ISBN. Um eine ISBN zu erhalten, die Sie einem Buch rechtsgültig zuweisen können, müssen Sie sich bei der ISBN-Agentur Ihres Landes registrieren.

Nein. Die gesamte Berechnung erfolgt lokal per JavaScript in Ihrem Browser, und es werden keinerlei Daten an einen externen Server übertragen.
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Übrigens – warum die ISBN von 10 auf 13 Stellen gewachsen ist

Die ISBN (Internationale Standardbuchnummer) wurde 1970 als internationaler Standard eingeführt und lief jahrzehntelang mit einem 10-stelligen System. Mitte der 2000er-Jahre stieß die Verlagsbranche jedoch auf ein handfestes Problem: Weil weltweit immer mehr neue Titel erschienen, gingen die rund eine Milliarde möglichen Kombinationen eines 10-stelligen Codes allmählich zur Neige – besonders in Ländern und Sprachräumen mit hohem Buchaufkommen schwand der verbleibende Spielraum rasant.

Um dieses Problem zu lösen, stellte die Internationale ISBN-Agentur die ISBN zum 1. Januar 2007 auf ein 13-stelliges, mit EAN-13 (dem weltweit an Kassen verwendeten Strichcode-Standard) kompatibles System um. Praktisch bedeutete das: Die ersten 9 Stellen einer bestehenden 10-stelligen ISBN (also der Teil vor der Prüfziffer) erhielten das Präfix "978", und die Prüfziffer wurde nach den Regeln von EAN-13 neu berechnet. Dieses Präfix "978" ist ein spezielles Präfix, das GS1 dem Buchhandel zugewiesen hat – auch damit die Kassen im Buchhandel den Code direkt als Strichcode einlesen können.

Durch den Wechsel auf 13 Stellen verzehnfachte sich die Anzahl der identifizierbaren Titel, und zusätzlich wurde mit "979" ein Reservepräfix für den Fall bereitgestellt, dass die Nachfrage künftig wieder knapp wird. Da ISBNs, die mit 979 beginnen, zu diesem erst nach 2007 geöffneten neuen Bereich gehören, gibt es zu ihnen keine entsprechende 10-stellige ISBN-10. In älteren Bibliothekskatalogen und Datenbanken von Online-Buchhandlungen findet sich bis heute häufig noch die 10-stellige Schreibweise – die Möglichkeit, zwischen beiden Systemen umzurechnen, bleibt daher für alle, die mit bibliografischen Daten arbeiten, ein wirklich nützliches Werkzeug.

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