Hörtest Online (Mückenton-Test) | Ihren Höchsten Hörbaren Frequenzbereich Prüfen
Machen Sie einen kostenlosen Online-Hörtest, um zu ermitteln, welche Frequenz Sie noch hören können – von einem 1-kHz-Kalibrierungston bis zu 20 kHz. Kopfhörer werden empfohlen. Dies ist ein Selbsttest, kein medizinisches Gerät.
Was Ist Dieser Hörtest?
Dieser Hörtest beginnt mit einem 1-kHz-Kalibrierungston und spielt anschließend eine Reihe hoher Töne von 8 kHz bis 20 kHz ab, bei denen Sie jeweils angeben, ob Sie sie hören können. Töne oberhalb von etwa 17 kHz werden häufig als „Mückenton“ bezeichnet, da sie mit dem Alter zunehmend schwerer zu hören sind, und sie werden manchmal in Warntönen oder Klingeltönen verwendet, die nur für ein jüngeres Publikum gedacht sind.
Dieses Tool ist kein medizinisches Gerät und stellt keine Diagnose. Ihr Ergebnis kann stark von Ihren Kopfhörern oder Lautsprechern, Umgebungsgeräuschen und der Lautstärkeeinstellung Ihres Geräts beeinflusst werden – verstehen Sie es daher nur als grobe Orientierung.
So Führen Sie den Hörtest Durch
- Kopfhörer bereitlegen Eingebaute Lautsprecher können hohe Frequenzen oft nicht genau wiedergeben, daher werden Kopfhörer empfohlen, falls vorhanden.
- Angenehme Lautstärke einstellen Beim Start des Tests wird ein 1-kHz-Kalibrierungston abgespielt. Stellen Sie die Lautstärke auf ein angenehmes, klares Niveau ein.
- Bestätigen, dass der Kalibrierungston hörbar ist Diesen Ton sollte fast jeder hören können. Falls nicht, überprüfen Sie zunächst Ihr Gerät und die Lautstärke.
- Jede Frequenz abspielen und beantworten Drücken Sie „Ton Abspielen“, um jede Frequenz zu hören, und geben Sie dann an, ob Sie sie gehört haben, bevor Sie zur nächsten übergehen.
- Ergebnis ansehen Nach dem letzten Schritt sehen Sie die höchste gehörte Frequenz zusammen mit einer groben Einschätzung.
Tipps für die Nutzung
- Ändern Sie die Lautstärke während des Tests möglichst nicht – ein nachträgliches Erhöhen verzerrt das Ergebnis.
- Führen Sie den Test in einem ruhigen Raum durch, damit Umgebungsgeräusche die Töne nicht überdecken.
- Eingebaute Lautsprecher von Smartphones und Laptops verlieren häufig hohe Frequenzen, daher liefern Kopfhörer ein genaueres Ergebnis.
- Zu laute Töne können die Ohren belasten – drehen Sie die Lautstärke nicht nur hoch, um einen höheren Ton zu hören.
- Wiederholen Sie den Test an verschiedenen Tagen mehrmals, um ein stabileres Muster zu erkennen.
Wofür Sich Dieser Test Eignet
Neugier auf das eigene Hochtonhören
Eine schnelle, unkomplizierte Möglichkeit, einen groben Eindruck vom eigenen Gehör zu bekommen, bevor eine formale Hörprüfung in Betracht gezogen wird.
Prüfen, ob man „Mückentöne“ noch hört
Testen Sie, ob Sie die sehr hohen Töne wahrnehmen können, die angeblich nur jüngere Menschen hören.
Neue Kopfhörer testen
Eine einfache Möglichkeit zu prüfen, ob neu erworbenes Audio-Equipment sehr hohe Frequenzen tatsächlich wiedergeben kann.
Veränderungen des Gehörs über die Zeit verfolgen
Da sich das Hochtonhören mit dem Alter verändern kann, hilft ein gelegentlicher Test, solche Veränderungen zu bemerken.
Glossar zum Hörtest
- Hertz (Hz)
- Eine Einheit, die die Frequenz eines Tons misst, also wie oft er pro Sekunde schwingt. Höhere Werte bedeuten höhere Töne.
- Mückenton
- Ein Ton ab etwa 17 kHz oder höher. Jüngere Menschen hören ihn in der Regel leichter, während er mit dem Alter zunehmend schwerer zu hören ist.
- Altersschwerhörigkeit (Presbyakusis)
- Ein allmählicher Rückgang des Hörvermögens mit dem Alter, der in der Regel zuerst die hohen Frequenzen betrifft.
- Audiometrie
- Eine formale Hörprüfung, die von medizinischem Fachpersonal meist in einem schallgedämmten Raum mit Tönen verschiedener Frequenzen durchgeführt wird, um das Hörvermögen zu messen.
- Hörbereich des Menschen
- Der Frequenzbereich, den das menschliche Ohr wahrnehmen kann, meist mit etwa 20 Hz bis 20 kHz für junge, gesunde Ohren angegeben.
Häufig Gestellte Fragen
Übrigens – Der „Mückenton“, den Nur Junge Ohren Hören Können
Der Name „Mückenton“ geht auf die Vorstellung zurück, dass dieser sehr hohe, leise Ton dem Sirren einer Mücke ähnelt. Mit Frequenzen von etwa 17 kHz bis 20 kHz sind diese Töne für jüngere Menschen meist deutlich leichter zu hören und werden mit zunehmendem Alter schwerer wahrnehmbar – genau das hat ihnen diesen einprägsamen Spitznamen eingebracht.
Diese Besonderheit des Hörens wurde bereits praktisch genutzt: In manchen Geschäften und öffentlichen Räumen wurden Geräte installiert, die einen hochfrequenten Ton aussenden, der vor allem für jüngere Menschen hörbar ist, um so das Verweilen von Gruppen zu erschweren. Umgekehrt kursierten unter Schülerinnen und Schülern auch Geschichten darüber, den Klingelton des Handys auf eine Frequenz einzustellen, die Lehrkräfte angeblich nicht hören können, um ihn unauffällig während des Unterrichts zu nutzen.
Die Tendenz, hohe Töne zuerst schlechter zu hören, gilt als eines der charakteristischen, frühen Anzeichen einer Altersschwerhörigkeit. Im Innenohr gelten die Haarzellen, die für die Wahrnehmung hoher Frequenzen zuständig sind, als besonders anfällig für Belastungen durch Schallschwingungen und verlieren mit dem Alter sowie durch langfristige Einwirkung lauter Geräusche allmählich an Empfindlichkeit.
Zu erfahren, wie hoch der eigene Hörbereich reicht, ist nicht nur eine unterhaltsame Randnotiz – es kann auch ein guter Anlass sein, über die Wahl der Kopfhörer nachzudenken oder zu prüfen, ob man nicht zu laut hört. Wer regelmäßig lauten Umgebungen ausgesetzt ist, sollte auf eine angemessene Lautstärke achten, um das Hochtonhören langfristig zu schützen.