Webcam-Test (Kostenlos, Online)

Ein kostenloses Tool, mit dem Sie Bild, Auflösung und Seitenverhältnis Ihrer Webcam direkt im Browser prüfen können. Zwischen mehreren Kameras wechseln und Schnappschüsse aufnehmen — praktisch, um vor einer Videokonferenz Ihr Bild zu checken oder eine eingebaute bzw. externe Kamera zu testen.

Dieses Tool zeigt Ihr Kamerabild ausschließlich in Ihrem Browser an. Es wird nichts aufgezeichnet, gespeichert oder an einen Server gesendet.

Tipps zur Nutzung

  • Prüfen Sie Bildausschnitt, Beleuchtung und Kamerawinkel auf dieser Seite vor einer Videokonferenz, damit Sie im Live-Gespräch nicht überrascht werden.
  • Wenn mehrere Kameras angeschlossen sind (z. B. eine eingebaute und eine externe USB-Kamera), können Sie über das Dropdown-Menü zwischen ihnen wechseln und die Ergebnisse vergleichen.
  • Nutzen Sie „Schnappschuss aufnehmen“, um ein Standbild zu speichern und Beleuchtung sowie Hintergrund in Ruhe zu prüfen.
  • Wenn das Bild ruckelt oder stockt, prüfen Sie, ob eine andere App die Kamera bereits verwendet oder eine Browser-Erweiterung stört.

Häufig gestellte Fragen

Nein. Dieses Tool nutzt die getUserMedia-API des Browsers, um Ihr Kamerabild vollständig innerhalb des Browsers anzuzeigen. Das Video wird niemals aufgezeichnet, gespeichert oder an einen externen Server übertragen.

Öffnen Sie das Schlosssymbol oder die Website-Einstellungen in der Nähe der Adressleiste Ihres Browsers und prüfen Sie, ob die Kameraberechtigung auf „Blockieren“ gesetzt ist. Stellen Sie sie auf „Zulassen“ und laden Sie die Seite neu, um die Kamera zu starten.

Ja. Wenn mehrere Kameras erkannt werden – zum Beispiel die eingebaute Kamera eines Laptops und eine externe USB-Kamera – können Sie über das Dropdown-Menü auf der Seite auswählen, welche verwendet werden soll.

Ja. Auch im Browser eines Smartphones können Sie zwischen Front- und Rückkamera wechseln und eine Vorschau anzeigen. Beachten Sie, dass manche Browser den Kamerazugriff nur über eine HTTPS-Verbindung erlauben.
ツールくん

Übrigens – Wie Browser auf die Kamera zugreifen

Die Technologie, mit der Browser Kamerabilder verarbeiten können, heißt getUserMedia-API und wurde als Teil von WebRTC standardisiert. Ab etwa 2013 begannen die wichtigsten Browser mit der Implementierung, und heute ist sie eine Standardfunktion, mit der Kamera oder Mikrofon ohne jegliches Plugin genutzt werden können. Früher benötigte man selbst für eine einfache Videokonferenz Flash oder ein spezielles Plugin, doch durch die Verbreitung dieser API läuft heute alles direkt im Browser.

Zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer sind Browser so konzipiert, dass sie vor jedem Kamerazugriff stets eine ausdrückliche Erlaubnis verlangen. Auch nachdem Sie einmal zugestimmt haben, lassen sich die Berechtigungen pro Website jederzeit in den Browser-Einstellungen einsehen oder widerrufen. Wenn eine Ihnen unbekannte Website Kamerazugriff verlangt, ist es sicherer, zunächst zu prüfen, wer dahintersteckt, bevor Sie zustimmen.

Selbst dieselbe physische Kamera kann je nach Verbindungsart – eingebaut, USB oder über eine virtuelle Kamerasoftware – unterschiedliche Auflösungen oder Bildraten liefern. Wenn eine Videokonferenz seltsam aussieht, können Sie mit einem Testtool wie diesem die tatsächlich erfasste Auflösung prüfen; ein Wechsel der Kamera oder der Verbindungsart löst das Problem oft.