Webcam-Test (Kostenlos, Online)
Ein kostenloses Tool, mit dem Sie Bild, Auflösung und Seitenverhältnis Ihrer Webcam direkt im Browser prüfen können. Zwischen mehreren Kameras wechseln und Schnappschüsse aufnehmen — praktisch, um vor einer Videokonferenz Ihr Bild zu checken oder eine eingebaute bzw. externe Kamera zu testen.
Was der Webcam-Test leistet
Dieses Werkzeug zeigt eine Vorschau Ihrer Kamera allein im Browser und nennt daneben **Auflösung** und **Seitenverhältnis**. Sind mehrere Kameras angeschlossen – etwa eine eingebaute und eine per USB –, so können Sie umschalten und vergleichen; auch das Festhalten des Augenblicks als Standbild ist möglich. Die Aufnahme lässt sich herunterladen.
**Das Bild wird allein in Ihrem Browser gezeigt; nichts wird aufgezeichnet, gespeichert oder an einen Server gesandt.** Die Nutzung einer Kamera verlangt die Erlaubnis des Browsers, und **außerhalb einer gesicherten Verbindung über HTTPS geht es nicht.** Lässt sich die Kamera nicht starten, so hält meist eine andere Anwendung – gewöhnlich eine Konferenzsoftware – das Gerät; sie zu beenden gibt es frei.
So führen Sie den Test durch
- Die Kamera starten Drücken Sie auf Starten und wählen Sie in der Rückfrage des Browsers „erlauben“. Ohne Erlaubnis beginnt die Vorschau nicht.
- Die zu nutzende Kamera wählen Haben Sie mehrere, eingebaut und äußerlich, so lässt sich über die Auswahlliste umschalten und Bildwinkel wie Bildgüte vergleichen.
- Auflösung und Seitenverhältnis prüfen Angezeigt wird die tatsächlich erhaltene Auflösung. Fällt sie geringer aus als erwartet, so sehen Sie die Einstellungen der Kamera und die Verbindung noch einmal an – etwa den USB-Standard.
- Bildausschnitt, Licht und Winkel betrachten Sie können in Ruhe klären, wo das Gesicht sitzt, ob Sie im Gegenlicht stehen und was der Hintergrund zeigt.
- Ein Standbild behalten Ein festgehaltenes Bild erlaubt den Vergleich von Licht und Hintergrund, während Sie sie einrichten. Ein Herunterladen ist ebenso möglich.
Tipps für die Nutzung
- Prüfen Sie Bildausschnitt, Beleuchtung und Kamerawinkel auf dieser Seite vor einer Videokonferenz, damit Sie im Live-Gespräch nicht überrascht werden.
- Wenn mehrere Kameras angeschlossen sind (z. B. eine eingebaute und eine externe USB-Kamera), können Sie über das Dropdown-Menü zwischen ihnen wechseln und die Ergebnisse vergleichen.
- Nutzen Sie „Schnappschuss aufnehmen“, um ein Standbild zu speichern und Beleuchtung sowie Hintergrund in Ruhe zu prüfen.
- Wenn das Bild ruckelt oder stockt, prüfen Sie, ob eine andere App die Kamera bereits verwendet oder eine Browser-Erweiterung stört.
Wofür sich der Test eignet
Kurz vor einer Videokonferenz oder einem Vorstellungsgespräch
Bildausschnitt, Licht und Hintergrund vorab zu klären erspart die Hast im entscheidenden Moment.
Wenn Sie eine neue Kamera gekauft haben
Sie können bestätigen, dass sie erkannt wird und die erwartete Auflösung liefert.
Wenn die Kamera nichts zeigt
Die Fehlermeldungen – nicht erlaubt, nicht gefunden, von einer anderen Anwendung belegt – trennen die Ursachen.
Beim Einrichten von Licht und Hintergrund
Standbilder aufzunehmen und zu vergleichen erleichtert es zu klären, wo das Licht steht und was der Hintergrund durchlässt.
Wenn Sie auch die Tonseite prüfen wollen
Zum Mikrofon siehe den Mikrofontest; zu den Lautsprechern den Lautsprecher- und Kopfhörertest.
Begriffe rund um den Webcam-Test
- Auflösung
- Die Zahl der Bildpunkte in Breite und Höhe. Hier erscheint der tatsächlich erhaltene Wert, der vom Höchstwert der Kamera abweichen kann.
- Seitenverhältnis
- Das Verhältnis der Breite des Bildes zu seiner Höhe. 16:9 und 4:3 sind die gebräuchlichen; weicht es von der Erwartung der Konferenzsoftware ab, so können die Ränder beschnitten werden.
- Standbild
- Ein aus der laufenden Vorschau in jenem Augenblick geschnittenes Einzelbild. Es dient dem Vergleich von Licht und Hintergrund.
- Gesicherte Verbindung (HTTPS)
- Der Zugriff auf Kamera oder Mikrofon wird nur über eine verschlüsselte Verbindung gewährt, damit niemand hineinsehen kann.
- Belegtes Gerät
- Der Zustand, in dem eine Kamera nicht gleichzeitig von mehreren Anwendungen geteilt werden kann. Das Beenden der Konferenzsoftware gibt sie gewöhnlich frei.
- Bildwinkel
- Wie weit eine Szene die Kamera erfasst. Je weiter, desto mehr Hintergrund erscheint – und desto mehr will der Hintergrund aufgeräumt sein.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Wie Browser auf die Kamera zugreifen
Die Technologie, mit der Browser Kamerabilder verarbeiten können, heißt getUserMedia-API und wurde als Teil von WebRTC standardisiert. Ab etwa 2013 begannen die wichtigsten Browser mit der Implementierung, und heute ist sie eine Standardfunktion, mit der Kamera oder Mikrofon ohne jegliches Plugin genutzt werden können. Früher benötigte man selbst für eine einfache Videokonferenz Flash oder ein spezielles Plugin, doch durch die Verbreitung dieser API läuft heute alles direkt im Browser.
Zum Schutz der Privatsphäre der Nutzer sind Browser so konzipiert, dass sie vor jedem Kamerazugriff stets eine ausdrückliche Erlaubnis verlangen. Auch nachdem Sie einmal zugestimmt haben, lassen sich die Berechtigungen pro Website jederzeit in den Browser-Einstellungen einsehen oder widerrufen. Wenn eine Ihnen unbekannte Website Kamerazugriff verlangt, ist es sicherer, zunächst zu prüfen, wer dahintersteckt, bevor Sie zustimmen.
Selbst dieselbe physische Kamera kann je nach Verbindungsart – eingebaut, USB oder über eine virtuelle Kamerasoftware – unterschiedliche Auflösungen oder Bildraten liefern. Wenn eine Videokonferenz seltsam aussieht, können Sie mit einem Testtool wie diesem die tatsächlich erfasste Auflösung prüfen; ein Wechsel der Kamera oder der Verbindungsart löst das Problem oft.