Lautsprecher- und Kopfhörertest (Kostenlos, Online)

Ein kostenloses Tool, um die linken und rechten Kanäle sowie die Lautstärkebalance Ihrer Lautsprecher oder Kopfhörer direkt im Browser zu testen. Frequenz-Presets helfen, fehlende Bänder bei Hochtönern oder Tieftönern zu erkennen – praktisch direkt nach dem Kauf oder bei der Suche nach Verkabelungsfehlern.

Dieses Tool kann Testtöne mit hoher Lautstärke abspielen. Um Schäden an Lautsprechern oder Kopfhörern sowie eine Belastung des Gehörs zu vermeiden, empfehlen wir, mit niedriger Lautstärke zu beginnen und sie schrittweise zu erhöhen.

Nutzungstipps

  • Kommt der Ton nur aus einer Seite, liegt vermutlich ein loses Kabel oder ein defekter Lautsprecher vor. Prüfen Sie auf die gleiche Weise auch Kopfhörer.
  • Durchlaufen Sie die Frequenz-Presets von tiefen (etwa 100Hz) bis hohen Tönen (16kHz und mehr), um einen Lautsprecher zu erkennen, der nur in einem bestimmten Band leise oder stumm ist.
  • Beginnen Sie beim ersten Abspielen eines Tons mit nahezu minimaler Lautstärke und erhöhen Sie sie schrittweise, um Lautsprecher und Gehör zu schützen.
  • Nutzen Sie den Kanal „Beide", um die Mono-Wiedergabe zu prüfen, und wechseln Sie zwischen „Links" und „Rechts", um eine vertauschte Stereoverkabelung zu erkennen.

Häufig gestellte Fragen

Mögliche Ursachen sind Alterung des Lautsprechers, ein loses Kabel oder wie Raumakustik und Aufstellung das Gehörte beeinflussen. Spielen Sie „Links" und „Rechts" getrennt ab, um den Lautstärkeunterschied zu prüfen, und kontrollieren Sie Kabel und Anschlüsse, falls die Differenz groß ist.

Die Fähigkeit, Töne nahe 20kHz zu hören, nimmt mit dem Alter ab (altersbedingter Hörverlust) und ist daher nicht zwangsläufig ein Gerätedefekt. Klingen tiefere Frequenzen (etwa 1kHz) einwandfrei, funktioniert der Lautsprecher selbst wahrscheinlich korrekt.

Um Schäden an Lautsprechern oder eine Belastung des Gehörs zu vermeiden, beginnen Sie mit niedriger Lautstärke (etwa 20–30 %) und erhöhen Sie sie bei Bedarf schrittweise. Seien Sie besonders vorsichtig bei der Nutzung von Kopfhörern.

Nein. Der Testton wird vollständig über die Web Audio API des Browsers erzeugt und abgespielt – nichts wird an einen Server gesendet oder extern aufgezeichnet.
ツールくん

Übrigens – „L", „R" und die Geschichte des Stereoklangs

Die Bezeichnungen „L" und „R" auf Audiogeräten stehen für den Lautsprecher links beziehungsweise rechts vom Hörer. Stereo-Wiedergabe setzte sich ab den 1950er Jahren durch, und ihr entscheidender Unterschied zur Mono-Wiedergabe (Klang aus nur einem Lautsprecher) war die Fähigkeit, ein Gefühl von Räumlichkeit und Lokalisation wiederzugeben – aus welcher Richtung ein Klang zu kommen scheint. Wird der Kopfhörerstecker falsch herum eingesteckt, können linker und rechter Kanal vertauscht werden; ein klassischer Weg, dies zu prüfen, ist ein Test wie dieser, der jeden Kanal einzeln zum Vergleich abspielt.

Der Hörbereich des Menschen wird meist mit etwa 20Hz bis 20.000Hz (20kHz) angegeben, doch die tatsächlich wahrnehmbare Obergrenze sinkt mit dem Alter – viele Erwachsene können Töne über 15kHz nur schwer hören. Der Frequenzgang variiert je nach Produkt: Manche Lautsprecher oder Kopfhörer sind auf kräftige Bässe ausgelegt, andere betonen klare Höhen. Durchläuft man mehrere Frequenzen nacheinander, lässt sich der eigene Hörbereich sowie die Stärken und Schwächen des Geräts grob einschätzen.

Neben der einzelnen Sinuswelle, die dieses Tool verwendet, kommen bei der Überprüfung und Kalibrierung von Audiogeräten häufig auch „weißes Rauschen" (das alle Frequenzen mit gleicher Energie enthält) und „rosa Rauschen" (das bei tiefen Frequenzen mehr Energie trägt) zum Einsatz. Weißes und rosa Rauschen eignen sich gut, um den gesamten Frequenzgang eines Lautsprechers auf einmal zu prüfen, während eine Sinuswelle besser geeignet ist, wenn eine bestimmte Frequenz gezielt isoliert werden soll. Je nach Zweck zwischen beiden zu wählen, ist eine grundlegende Technik von Audioingenieuren.