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Domain-WHOIS-Abfrage

Rufe WHOIS-Informationen für beliebige Domainnamen über das RDAP-Protokoll ab. Prüfe Registrar, Registrierungsdatum, Ablaufdatum, Nameserver und mehr.

Wann eine Domain-WHOIS-Abfrage sinnvoll ist

  • Ablaufdatum prüfen: Überwache deine eigenen Domains und die der Konkurrenz. Eine abgelaufene Domain kann von Dritten registriert werden.
  • Registrar ermitteln: Finde heraus, welcher Registrar eine Domain verwaltet – hilfreich vor einem Transfer oder bei der Verwaltung mehrerer Domains.
  • Nameserver prüfen: Bestätige die DNS-Konfiguration oder überprüfe die Propagierung nach einer Nameserver-Änderung.
  • Trotz DSGVO-Schwärzung zeigen Unternehmensdomains häufig noch Registrar und Organisationsname.

Häufige Fragen

Seit der DSGVO und ähnlichen Datenschutzgesetzen 2018 verbergen die meisten Registrare persönliche Daten. Bei Unternehmensregistrierungen sind Kontaktdaten oft noch sichtbar.

Einige ccTLDs werden nicht über rdap.org geroutet. Für .jp-Domains nutze JPRS WHOIS; für .uk-Domains nutze Nominet WHOIS.

Nach Ablauf bieten die meisten Registrare eine Kulanzzeit (meist 30–45 Tage), in der der Inhaber noch verlängern kann. Danach folgt eine Redemption Period mit hohen Gebühren, bis die Domain schließlich gelöscht und wieder verfügbar wird.

Ergebnisse werden 24 Stunden zwischengespeichert. Warte kurz und versuche es erneut, oder besuche rdap.org für Echtzeitdaten.
ツールくん

Übrigens – Die Geschichte der Domainnamen und die Entstehung von WHOIS

Die erste .com-Domain, symbolics.com, wurde am 15. März 1985 registriert – noch bevor es kommerzielles Internet gab. Network Solutions (NSI) hatte das Monopol auf Registrierungen, die anfangs kostenlos waren. 1995 begann NSI mit 100 $/Jahr zu kassieren und etablierte damit, dass Domainnamen einen echten Geldwert haben. Heute gibt es über 1.500 TLDs und täglich werden zehntausende Domains registriert.

WHOIS entstand als einfaches Verzeichnis, um festzustellen, wer einen bestimmten Host verwaltete. Mit dem Wachstum des Internets wurde es unverzichtbar für Spam-Verfolgung, Urheberrechtsverletzungen und Domainstreitigkeiten. Die DSGVO 2018 veränderte dies grundlegend: Kontaktdaten von Registranten wurden zu geschützten personenbezogenen Daten, und die meisten Registrare begannen, sie zu schwärzen. RDAP wurde entwickelt, um diesen modernen Anforderungen gerecht zu werden – HTTPS, strukturiertes JSON, Authentifizierung und Zugriffssteuerung.