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Dummy-Datei-Generator
Erzeuge Dummy-Dateien mit exakt der angegebenen Bytegröße – Bilder, Audio, Video, PDFs, Text und mehr – vollständig im Browser. Praktisch zum Testen von Größenlimits bei Upload-Formularen. Die Dateien werden niemals an einen Server gesendet.
Format
| Format | Dateiendung | MIME-Typ | Obergrenze laut Spezifikation | Hinweis |
|---|---|---|---|---|
| Text (TXT) | .txt |
text/plain |
Praktisch unbegrenzt | Gefüllt mit lesbarem, sich wiederholendem Text |
| CSV | .csv |
text/csv |
Praktisch unbegrenzt | Dummy-Tabellendaten mit Kopfzeile |
| JSON | .json |
application/json |
Praktisch unbegrenzt | In ein einzelnes String-Feld gefüllt |
| Binärdatei (BIN) | .bin |
application/octet-stream |
Praktisch unbegrenzt | Beliebige Bytes, die 0x00 bis 0xFF wiederholen |
| Bild (PNG) | .png |
image/png |
Praktisch unbegrenzt | Gültiges 1x1-Bild + Füll-Chunk |
| Audio (WAV) | .wav |
audio/wav |
4 GiB | Stille PCM-Daten (tatsächlich abspielbar) |
| Video (MP4) | .mp4 |
video/mp4 |
Praktisch unbegrenzt | Echte Aufnahme in unterstützten Browsern, sonst Platzhalter mit ausschließlich gültiger Struktur |
| Video (WebM) | .webm |
video/webm |
Praktisch unbegrenzt | Tatsächlich aufgezeichnete, wenige Sekunden lange Animation (nur unterstützte Browser) |
.pdf |
application/pdf |
Praktisch unbegrenzt | Gültige leere einseitige PDF | |
| ZIP | .zip |
application/zip |
4 GiB | Unkomprimiertes Archiv mit einem einzelnen Eintrag |
Tipps zur Dummy-Datei-Erzeugung
- Die Validierungslogik von Upload-Formularen prüft oft Dateiendung, MIME-Typ und Dateigröße als drei getrennte Schritte. Da dieses Tool Dateien erzeugt, die in jeder anderen Hinsicht der Spezifikation entsprechen, lässt sich gezielt nur das Größenlimit testen.
- Ein Limit von "bis zu 10 MB" kann je nach Implementierung 10.000.000 Byte (106) oder 10.485.760 Byte (220) bedeuten. Über die Einheitenauswahl lassen sich beide Basen wählen, sodass sowohl der genaue Grenzwert als auch ein Byte darüber getestet werden kann.
- Chrome und Edge schreiben die Daten direkt und gestreamt auf das gewählte Laufwerk, sodass sich auch Dateien im Umfang mehrerer Dutzend Gigabyte erzeugen lassen, ohne den Arbeitsspeicher zu belasten. Firefox und Safari setzen die Datei zunächst im Arbeitsspeicher zusammen, was eine praktische Obergrenze für die Größe mit sich bringt.
- In unterstützten Browsern wird Video (MP4/WebM) mit dem browserinternen Encoder tatsächlich als einige Sekunden lange Animation aufgezeichnet, sodass es beim Öffnen wirklich abgespielt werden kann. Alles andere – das Füllmaterial, das den Großteil der Datei ausmacht, sowie der Inhalt der übrigen Bild- und Audioformate – ist ein Dummy. Der Zweck ist ausschließlich das Testen von Größe, Dateiendung und MIME-Typ-Validierung.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Wo "gültig" endet und "beschädigt" beginnt
Die meisten Dateiformate reservieren Bereiche, die ein Parser ausdrücklich überspringen darf – die unbekannten Chunks von PNG, die free-Box von MP4 und das Void-Element von WebM sind Beispiele dafür. Diese wurden von Anfang an als Platz reserviert, der für zukünftige Erweiterungen gedacht ist und von heutigen Parsern ignoriert werden soll – daher beschädigt das Auffüllen mit Füllmaterial die Datei niemals.
Bei Video machen wir die Datei tatsächlich abspielbar, indem wir vor dem Füllmaterial echtes Filmmaterial platzieren. Da sich die bitgenaue Kodierung eines Codecs von Hand kaum als korrekt garantieren lässt, überlassen wir diese Aufgabe stattdessen dem browsereigenen, eingebauten Encoder (der MediaRecorder-API), der einige Sekunden einer Canvas-Animation aufzeichnet, woraufhin das Füllmaterial angehängt wird. So lassen sich der Grundsatz "immer eine garantiert gültige Datei zurückgeben" und der Wunsch "der Nutzer möchte tatsächlich ein Video sehen" miteinander vereinbaren.
Interessanterweise ist eine ZIP-Datei so aufgebaut, dass es genügt, das "zentrale Verzeichnis" am Ende zu lesen, um die vollständige Liste ihres Inhalts zu erfahren. Dies gilt als Überbleibsel aus der Ära der Magnetbänder, als vom Ende her gelesen wurde, und ist auch heute noch der Grund, warum sich aus einer riesigen ZIP-Datei eine einzelne Datei blitzschnell herausziehen lässt.