Rechner für fettfreie Körpermasse (LBM)

Geben Sie Ihr Gewicht und Ihren Körperfettanteil ein, um Ihre fettfreie Körpermasse (LBM) und Ihre Fettmasse zu berechnen. Mit einem Ziel-Körperfettanteil simulieren Sie zusätzlich das Gewicht, das Sie bei gleichbleibender fettfreier Masse erreichen würden.

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Tipps

  • Die fettfreie Körpermasse (LBM) ist das gesamte Körpergewicht ohne Fett – also Muskeln, Knochen, Organe und Körperwasser. Sie wird häufig als Ziel definiert, das beim Fettabbau erhalten bleiben soll.
  • Geben Sie einen Körperfettanteil ein, den Sie mit einer Körperanalysewaage oder einer Hautfaltenzange (Caliper) gemessen haben. Unterschiedliche Messmethoden können um mehrere Prozentpunkte voneinander abweichen.
  • Ein niedrigerer Zielwert als Ihr aktueller Körperfettanteil zeigt Ihr Gewicht nach dem Fettabbau, ein höherer Zielwert Ihr Gewicht nach einer Aufbauphase.
  • Wenn Sie neben dem Gewicht auch regelmäßig den Körperfettanteil notieren, lässt sich viel leichter erkennen, wie Training und Ernährung Ihre Körperzusammensetzung tatsächlich verändern.
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Häufig gestellte Fragen

Das Körpergewicht umfasst alles: Fett, Muskeln, Knochen und Wasser. Die fettfreie Körpermasse ist das Körpergewicht abzüglich der Fettmasse. Bei gleichem Gewicht bedeutet ein niedrigerer Körperfettanteil einen höheren Anteil an fettfreier Masse, was meist mit einer muskulöseren Statur einhergeht.

Gängige Methoden sind Körperanalysewaagen für zu Hause (bioelektrische Impedanzanalyse), die Hautfaltenmessung mit einem Caliper und die DEXA-Messung (Dual-Energy-Röntgenabsorptiometrie). Da sich die Methoden um mehrere Prozentpunkte unterscheiden können, lässt sich die tatsächliche Veränderung besser verfolgen, wenn Sie stets mit derselben Methode unter denselben Bedingungen messen.

Es wird angenommen, dass Ihre aktuelle fettfreie Körpermasse gleich bleibt, und daraus rückwirkend das Gewicht beim Ziel-Körperfettanteil berechnet. In der Praxis verändert sich beim Ab- oder Zunehmen auch die Muskelmasse etwas, daher gilt dieser Wert nur als grober Anhaltspunkt.

Ein Körperfettanteil von 100 % würde bedeuten, dass Ihr gesamtes Gewicht aus Fett besteht, was physikalisch unmöglich ist, daher kann der Rechner kein Ergebnis liefern. Extrem niedrige Werte (einstellig im unteren Bereich) sind selbst bei Spitzensportlern ungewöhnlich, prüfen Sie die Messung in diesem Fall noch einmal.
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Übrigens – wie sich die Messung des Körperfetts entwickelt hat

Die Schätzung des Körperfettanteils hat eine lange Geschichte. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts galt die hydrostatische Wägung, die auf dem archimedischen Prinzip beruht, als „Goldstandard“. Dabei wurde die Person vollständig in ein Wasserbecken getaucht, um ihr Körpervolumen zu messen, und der Körperfettanteil aus dem Dichteunterschied zwischen Fettgewebe und fettfreiem Gewebe berechnet. Die Methode war sehr genau, benötigte aber sperrige Spezialausrüstung.

Seit den 1990er-Jahren hat sich die bioelektrische Impedanzanalyse (BIA), die heute in vielen Körperanalysewaagen für zu Hause verbaut ist, als dominierende Alltagsmethode etabliert. Dabei wird ein schwacher elektrischer Strom durch den Körper geleitet, und der Körperfettanteil wird anhand des Widerstands (der Impedanz) geschätzt: Fettgewebe enthält wenig Wasser und leitet Strom schlecht, während Muskeln und Blut wasserreich sind und Strom besser leiten. Die Methode ist praktisch, reagiert aber empfindlich auf den Wasserhaushalt zum Messzeitpunkt (Mahlzeiten, Flüssigkeitsaufnahme, Sport kurz zuvor), weshalb eine Messung zu ähnlichen Zeiten und unter ähnlichen Bedingungen empfohlen wird.

Im Krafttraining wird oft zwischen zwei Phasen unterschieden: dem „Cutting“, bei dem möglichst viel fettfreie Masse erhalten bleiben soll, während Fett abgebaut wird, und dem „Bulking“, das auf den Aufbau fettfreier Masse (vor allem Muskulatur) abzielt. Wer nicht nur das Gesamtgewicht, sondern auch die Aufteilung zwischen fettfreier Masse und Fettmasse verfolgt, kann viel genauer erkennen, ob sich der Körper tatsächlich in die gewünschte Richtung verändert.

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