Cost-per-Hire-Rechner | Kostenlose Aufschlüsselung der Recruiting-Kosten
Geben Sie Stellenanzeigenkosten, Agenturgebühren, interne Personalkosten des Recruiters und die Anzahl der Einstellungen ein, um sofort kostenlos Ihren Cost per Hire zu berechnen. Kombiniert mit der Fluktuationsrate sehen Sie beide Seiten Ihrer Personalkosten.
Tipps
- Beziehen Sie beim Cost per Hire auch die Kosten einer erneuten Suche nach einer abgelehnten Zusage oder einer frühen Kündigung mit ein — so erhalten Sie ein realistischeres Bild der Recruiting-Effizienz.
- Berechnen Sie den Cost per Hire getrennt für jeden Recruiting-Kanal (Stellenanzeigen, Agenturen, Empfehlungen), um zu sehen, welcher Kanal wirklich die beste Kosteneffizienz liefert.
- Vergessen Sie nicht, die Zeit, die Recruiter und Fachbereiche für Sichtung und Interviews aufwenden, in den internen Personalkosten zu berücksichtigen — sonst wird der tatsächliche Kostenwert unterschätzt.
- Kombiniert mit der Fluktuationsrate lässt sich abschätzen, wie viele zusätzliche Recruiting-Kosten eine hohe Fluktuation dem Unternehmen tatsächlich verursacht.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Wie Cost per Hire zu einer standardisierten Kennzahl wurde
Die Idee der "Kosten pro Einstellung" wurde im Personalwesen schon seit Jahrzehnten informell verwendet, doch jedes Unternehmen zählte andere Ausgaben mit ein, sodass Zahlen zwischen Organisationen nicht vergleichbar waren. Das änderte sich 2012, als die Society for Human Resource Management (SHRM) gemeinsam mit dem American National Standards Institute (ANSI) den Standard ANSI/SHRM Cost-per-Hire veröffentlichte, der genau festlegt, welche Kosten einzubeziehen sind – Stellenanzeigen, Agenturgebühren, interne Personalkosten, Kosten für Recruiting-Events und mehr – und damit erstmals einen Vergleich zwischen Unternehmen und Branchen ermöglichte.
Cost per Hire wird leicht als "je niedriger, desto besser" missverstanden, sollte aber eigentlich immer zusammen mit der Qualität der Einstellung (Quality of Hire) betrachtet werden. Wer die Recruiting-Kosten zu stark drückt, riskiert unterqualifizierte Einstellungen oder frühe Kündigungen, was eine erneute, kostspielige Suche erzwingt und den Cost per Hire langfristig sogar erhöhen kann. Starke HR-Teams verfolgen diese Kennzahl daher zusammen mit der Einstellungsqualität und der Time to Hire, statt sie isoliert zu optimieren.
Besonders genau beobachtet wird Cost per Hire in Unternehmen mit hohem Einstellungsvolumen oder starker Abhängigkeit von Personalvermittlern, da Agenturgebühren – oft 20 bis 30 % des Erstjahresgehalts – den Gesamtbetrag dominieren können. Mit dem Wachstum von Remote-Recruiting und der Suche nach Spezialkräften verfolgen immer mehr Organisationen diese Zahl formal, um das Recruiting als echtes Kostenzentrum steuerbar zu machen.