Rechner für die Bindungsrate neuer Mitarbeiter (frühe Fluktuationsrate) | Kostenlos

Geben Sie die Anzahl der Neueinstellungen und die Anzahl der nach einem bestimmten Zeitraum noch beschäftigten Personen ein, um sofort und kostenlos die Bindungsrate neuer Mitarbeiter und die frühe Fluktuationsrate zu berechnen. HR-Teams können so schnell mit einem Benchmark beurteilen, nicht nur ob die Einstellung erfolgreich war, sondern ob die eingestellten Personen tatsächlich geblieben sind.

Tipps

  • Die Bindungsrate neuer Mitarbeiter hängt stark vom Messzeitraum ab (3 Monate, 6 Monate, 1 Jahr usw.). Legen Sie den Zeitraum unternehmensweit einheitlich fest, bevor Sie Perioden vergleichen.
  • Während business.management.hiring_funnel (der Einstellungstrichter) zeigt, ob eine Einstellung erfolgreich war, deckt dieses Tool die Phase nach der Einstellung ab – ob die eingestellten Personen tatsächlich geblieben sind. Betrachtet man beides zusammen, ergibt sich ein vollständiges Bild des Einstellungsprozesses.
  • Bei niedriger Bindungsrate hilft die Prüfung von Betriebszugehörigkeit und angegebenem Kündigungsgrund jedes Abgangs dabei, herauszufinden, in welcher Phase des Onboardings die meisten Personen verloren gehen.
  • Erfahrene Quereinsteiger und Berufseinsteiger zeigen oft sehr unterschiedliche Bindungsmuster. Eine Aufschlüsselung nach Einstellungskanal erleichtert es, zu erkennen, welcher Kanal verbessert werden muss.

Häufig gestellte Fragen

Das variiert je nach Branche und Position, aber eine einjährige Bindungsrate von 90 % oder mehr gilt allgemein als ausgezeichnet, ein Wert im Bereich der 80er als gut. Werte unter 70 % deuten häufig auf eine Fehlbesetzung oder Lücken im Onboarding-Prozess hin.

Die reguläre Fluktuationsrate misst die Abgänge der gesamten Belegschaft über einen Zeitraum, während die frühe Fluktuationsrate eine einzelne Kohorte – die in einem bestimmten Zeitraum eingestellten Personen – verfolgt, um zu sehen, wie viele nach einer festgelegten Zeit noch verbleiben.

Drei Monate (Ende der Probezeit), sechs Monate und ein Jahr sind die gängigsten Kontrollpunkte. Insbesondere die Ein-Jahres-Marke wird häufig als Indikator dafür genutzt, ob die ursprüngliche Einstellungsentscheidung passend war.

Prüfen Sie zunächst, ob sich Abgänge an einem bestimmten Zeitpunkt häufen, etwa kurz nach dem Einstieg oder am Ende der Probezeit. Ist das der Fall, überarbeiten Sie das Onboarding-Programm sowie die Häufigkeit der Gespräche mit der Führungskraft in diesem Zeitraum.

Ja, das wird empfohlen. Berufseinsteiger tun sich oft schwer mit der Anpassung an die Unternehmenskultur, während erfahrene Quereinsteiger häufiger wegen einer Diskrepanz zur vorherigen Stelle kündigen. Eine getrennte Erfassung nach Einstellungskanal erleichtert es, den Verbesserungsbedarf gezielt zu identifizieren.
ツールくん

Übrigens – Die „Mauer der ersten 90 Tage" bei früher Mitarbeiterfluktuation

Abgänge neuer Mitarbeiter häufen sich tendenziell an einigen vorhersehbaren Zeitpunkten – vor allem um den 90. Tag herum (oft das Ende der Probezeit) sowie erneut nach sechs bis zwölf Monaten, wenn die erste Leistungsbeurteilung oder Bonusrunde ansteht. HR-Praktiker verweisen häufig auf diese Zeitfenster, weil dann die Lücke zwischen den Erwartungen vor der Einstellung und der tatsächlichen Stelle bzw. Unternehmenskultur (manchmal „Realitätsschock" genannt) am deutlichsten zutage tritt.

Anders als die turnover_rate, die lediglich zählt, wie viele Mitarbeiter im gesamten Unternehmen ausgeschieden sind, ist die Bindungsrate neuer Mitarbeiter eine Form der Kohortenanalyse: Sie verfolgt, wie viele Personen einer einzelnen Einstellungskohorte im Zeitverlauf verbleiben. Es ist im Grunde das HR-Äquivalent zum Konzept der „Kohorten-Retention", das SaaS-Unternehmen zur Verfolgung der Kundenbindung nutzen, und beim grafischen Auftragen der Abgangszeitpunkte werden solche Häufungen meist deutlich sichtbar.

Gängige Maßnahmen zur Verringerung der frühen Fluktuation sind die Zuweisung eines festen Mentors oder „Buddys" ab dem ersten Tag sowie verpflichtende Einzelgespräche mit der Führungskraft nach einer Woche, einem Monat und drei Monaten als „Onboarding-Meilensteine". Immer mehr Unternehmen verfolgen die Bindungsrate neuer Mitarbeiter kontinuierlich, um zu prüfen, ob diese Maßnahmen tatsächlich wirken.