Recruiting-Trichter-Konversionsrate-Rechner | Kostenlose Analyse
Geben Sie die Anzahl der Bewerber, bestandenen Lebenslaufprüfungen, Interviews, ausgesprochenen und angenommenen Angebote ein, um sofort die Konversionsrate zwischen jeder Stufe Ihres Recruiting-Trichters zu berechnen. Visualisieren Sie den Trichter, um genau zu sehen, an welcher Stelle Kandidaten aussteigen.
Was die Übergangsquoten des Bewerbungstrichters zeigen
Ein Einstellungsverfahren hat die Gestalt eines Trichters, der sich von den oben eintretenden Bewerbenden Stufe um Stufe verengt. Die Übergangsquoten jeder Stufe nebeneinanderzulegen macht deutlich, wo Bewerbende abspringen. Wer nur auf die Gesamtzahl der Bewerbungen oder die Zahl der Einstellungen schaut, findet nie, was zu beheben ist.
Einen Trichter zu lesen verlangt Umsicht. Eine niedrige Quote ist nicht zwangsläufig ein Problem. Eine niedrige Durchlaufquote bei der Unterlagensichtung kann schlicht heißen, dass die Messlatte hoch liegt, und das darf durchaus gesund sein. Aufmerksamkeit verdient eine niedrige Quote von Angebot zu Zusage, denn dort verliert man Bewerbende, nachdem die gesamten Verfahrenskosten bereits angefallen sind – die teuerste Stelle überhaupt. Tragen Sie die Kopfzahl jeder Stufe ein, und dieses Werkzeug berechnet alle Übergänge und zeichnet den Trichter.
So berechnen Sie die Quoten
- Tragen Sie die Zahl der Bewerbungen ein Die Größe des Bewerberfeldes. Sie bildet die Öffnung des Trichters.
- Tragen Sie ein, wie viele die Sichtung bestanden Die Zahl der nach Unterlagen für geeignet Befundenen.
- Tragen Sie ein, wie viele im Gespräch waren Die Zahl der tatsächlich Befragten. Eine Lücke gegenüber den Bestandenen deutet auf Verluste bei der Terminfindung.
- Tragen Sie die Zahl der Angebote ein Die Zahl der unterbreiteten Angebote.
- Tragen Sie die Zahl der Zusagen ein Die Zahl derer, die am Ende zusagten.
- Lesen Sie das Trichterdiagramm Die Quoten reihen sich Stufe für Stufe, und der schärfste Abfall wird sichtbar.
Tipps für die Nutzung
- Wenn man die Konversionsrate jeder Stufe nebeneinanderstellt, werden Engpässe sofort sichtbar. Eine hohe Quote bei der Lebenslaufprüfung kombiniert mit einer niedrigen Interview-Quote deutet zum Beispiel eher auf ein Problem bei den Interviewkriterien oder der Schulung der Interviewer hin als auf die Kandidatensuche.
- Die letzte Stufe dieses Trichters entspricht dem Ergebnis des zuvor implementierten Angebotsannahmequote-Rechners. Nutzen Sie beide Tools zusammen, um sowohl das Gesamtbild als auch das entscheidendste einzelne Tor zu sehen.
- Wenn Bewerber- und Durchlaufzahlen monatlich oder vierteljährlich erfasst werden, lassen sich saisonale Effekte und die Wirkung von Recruiting-Maßnahmen über die Zeit viel leichter vergleichen.
- Die Form des Trichters variiert stark je nach Position und Level. Eine Analyse nach Jobfamilie statt eines einzigen unternehmensweiten Trichters macht es viel leichter, genau zu erkennen, welche Stufe Verbesserung braucht.
Wofür sich das eignet
Eingrenzen, warum die Besetzung stockt
Ob das Bewerberfeld zu verbreitern oder die Güte der Auswahl zu heben ist, entscheidet sich erst am Blick auf die Quoten.
Stellenbörsen vergleichen
Nach Quelle aufgeschlüsselt unterscheidet sich die Börse mit vielen Bewerbungen, aber wenigen Übergängen.
Das Gewicht abgelehnter Angebote messen
Eine niedrige Quote auf der letzten Stufe heißt, dass jede bis dahin aufgewandte Stunde vergeudet ist.
Muster unter den Interviewenden erkennen
Die Gesprächsquote je Interviewender aufgeschlüsselt zeigt, wie unterschiedlich die Messlatte angelegt wird.
Begriffe des Bewerbungstrichters
- Trichter
- Der Name für eine Struktur, die sich vom Eingang zum Ausgang verengt, nach der Form des Gefäßes.
- Übergangsquote
- Der Anteil, der von einer Stufe zur nächsten gelangt. Sie sagt nur etwas, wenn sie je Stufe gerechnet wird.
- Aufbau des Bewerberfeldes
- Die Stufe des Gewinnens von Bewerbenden; sie bestimmt die Weite der Trichteröffnung.
- Zusagequote
- Der Anteil derer, die ein Angebot erhalten und annehmen. Ein niedriger Wert hier macht den Aufwand der Auswahl uneinbringlich.
- Absagequote
- Die Kehrseite der Zusagequote: der Anteil, der ein Angebot ausschlägt.
- Auswahlkosten
- Stunden und Geld, um eine bewerbende Person bis zum Ende zu führen. Je später der Verlust, desto größer der Schaden.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Woher die Idee des "Recruiting-Trichters" kommt
Der Begriff "Recruiting-Trichter" übernimmt das Konzept des "Marketing-Trichters" – die Idee, dass ein Pool potenzieller Kunden vor dem Kauf schrittweise eingeengt wird – und wendet es auf die Personalgewinnung an. Ein Bewerberpool schrumpft bei jeder Stufe (Lebenslaufprüfung, Interviews, Angebot), und nur die Kandidaten, die es bis zum Ende schaffen, werden schließlich eingestellt – eine Form, die einem Trichter mit weiter Öffnung und schmalem Auslauf ähnelt.
Der eigentliche Wert der Analyse eines Recruiting-Trichters liegt nicht nur darin, zu wissen, wie viele Personen letztlich eingestellt wurden, sondern genau zu sehen, an welcher Stufe die meisten Kandidaten verloren gehen. Ist das Bewerbungsvolumen gesund, aber die Quote bei der Lebenslaufprüfung ungewöhnlich niedrig, zieht die Stellenanzeige möglicherweise die falsche Zielgruppe an. Lehnen viele Kandidaten nach der Interviewstufe ab, könnten das Angebotspaket oder die Prozessgeschwindigkeit Aufmerksamkeit brauchen.
Die stufenweisen Konversionsraten, die dieses Tool berechnet, sind am nützlichsten zusammen mit der Angebotsannahmequote, der Quality of Hire und der Time to Hire, sodass Sie Recruiting gleichzeitig nach Volumen (Breite des Trichters), Qualität, Geschwindigkeit und Ausbeute bewerten können. Mehrere Kennzahlen gemeinsam im Blick zu behalten, statt einer einzigen Zahl hinterherzujagen, ist der Schlüssel, um einen Einstellungsprozess kontinuierlich zu verbessern.