Rechner für japanisch-buddhistische Gedenkfeiern (Isshuki, Sankaiki, Nanakaiki)
Geben Sie das Sterbedatum ein, um sofort die Termine von Shonanoka, Shijukunichi, Isshuki, Sankaiki, Nanakaiki und weiteren japanisch-buddhistischen Gedenkfeiern bis Sanjusankaiki zu berechnen. Fällt ein Termin auf einen Wochentag, wird zusätzlich der nächstgelegene vorherige Sonntag angezeigt.
Arten japanisch-buddhistischer Gedenkfeiern und ihr Zeitpunkt
| Feier | Üblicher Zeitpunkt | Überblick |
|---|---|---|
| Shonanoka | 7. Tag, gerechnet ab dem Todestag | Der Überlieferung nach der Tag, an dem der Geist das Ufer des Sanzu-Flusses erreicht. Viele Familien legen ihn heute auf den Tag der Beerdigung selbst ("kuriage shonanoka"). |
| Shijukunichi | 49. Tag, gerechnet ab dem Todestag | Markiert das Ende der Trauerzeit. Häufig wird zu diesem Zeitpunkt die vorläufige Gedenktafel durch die endgültige ersetzt und die Asche beigesetzt. |
| Isshuki | 1 volles Jahr nach dem Tod | Der erste Jahrestag des Todes, meist mit einem größeren Kreis an Verwandten und Freunden und in relativ großem Rahmen begangen. |
| Sankaiki | 2 volle Jahre nach dem Tod | Da das Todesjahr selbst als "1." Feier zählt, gilt der 2-Jahres-Termin als "3." — daher der Name "Sankaiki". Wird oft noch mit recht vielen Gästen begangen. |
| Nanakaiki | 6 volle Jahre nach dem Tod | Ab hier werden die Feiern in der Regel schrittweise kleiner und zunehmend auf die engste Familie beschränkt. |
| Jusankaiki | 12 volle Jahre nach dem Tod | Fällt oft mit einem Generationswechsel bei den Ausrichtenden zusammen, wodurch die Feier meist weiter vereinfacht wird. |
| Jushichikaiki | 16 volle Jahre nach dem Tod | In manchen Regionen oder Schulrichtungen wird diese Feier ausgelassen und mit der nächsten zusammengelegt. |
| Nijusankaiki | 22 volle Jahre nach dem Tod | Wird zunehmend ausgelassen, es lohnt sich aber, die konkreten Gepflogenheiten des Tempels zu prüfen. |
| Sanjusankaiki | 32 volle Jahre nach dem Tod | Gilt oft als "Toi-age", die letzte formelle Gedenkfeier. Die meisten Familien halten danach keine individuellen Feiern mehr ab. |
Tipps zur Planung der Gedenkfeiern
- Üblich ist es, die Feier auf den Sonntag vor dem genauen Datum zu legen, nicht danach. Manche Tempel bieten auch ein späteres Wochenende an — es lohnt sich, vorher nachzufragen.
- Ab Sankaiki entspricht die "Kaiki"-Zahl immer "Jahre seit dem Tod plus eins": Sankaiki sind 2 Jahre, Nanakaiki sind 6 Jahre. Das im Hinterkopf zu behalten, hilft beim Nachprüfen jeder erhaltenen Einladung.
- Shijukunichi fällt oft mit der Beisetzung der Asche und dem Austausch der Gedenktafel zusammen, daher lohnt es sich, die Abstimmung mit Tempel und Familie frühzeitig zu beginnen.
- Manche Schulrichtungen lassen Feiern nach Nanakaiki aus oder betrachten die Feier nach 50 Jahren (Gojukkaiki) statt nach 33 Jahren als die letzte. Am besten vorab beim jeweiligen Tempel nachfragen.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – woher die Zählweise nach "Kaiki" stammt
Dass Isshuki "ein volles Jahr" bedeutet, Sankaiki aber "zwei volle Jahre", verwirrt fast jeden, der zum ersten Mal eine Einladung zu einer Gedenkfeier erhält. Der Grund liegt in einer buddhistischen Konvention, die den Todestag selbst als ersten Gedenktag zählt. Das Todesjahr ist der "1.", das Datum ein volles Jahr später ist der "2." — doch genau dieser Jahrestag erhält den besonderen Namen Isshuki statt "Nikaiki". Das Datum zwei volle Jahre später wird zum "3.", daher Sankaiki.
Auch die Abstände zwischen den späteren Feiern (sechs Jahre, sechs Jahre, vier Jahre, sechs Jahre, zehn Jahre) sind nicht gleichmäßig, und das ist ebenfalls beabsichtigt. Traditionell werden Feiern Jahren zugeordnet, die Vielfache der im Buddhismus als glückverheißend geltenden Zahlen drei und sieben sind: Sankaiki, Nanakaiki, Jusankaiki, Jushichikaiki, Nijusankaiki, Nijushichikaiki und Sanjusankaiki. Die unregelmäßigen Abstände ergeben sich aus diesem Zahlenschema und nicht aus einer einfachen Regel von "alle so und so viele Jahre".
Sanjusankaiki als letzte Feier zu betrachten, wird häufig mit der buddhistischen Verbindung der Zahl dreiunddreißig mit dem Mitgefühl des Buddha Amida und den dreiunddreißig Erscheinungsformen der Bodhisattva Kannon in Verbindung gebracht. Man geht davon aus, dass der Verstorbene ab diesem Punkt kein individueller Geist mehr ist, sondern in die Reihe der Familienahnen aufgeht — weshalb viele Familien danach von individuellen Gedenkfeiern zu einer gemeinsamen Ahnengedenkfeier übergehen.