Rechner für Hochkosten-Krankenversicherungsleistung (Japan Kogaku Ryoyohi)
Geben Sie Ihre Einkommenskategorie und die monatlichen Arztkosten ein, um die Selbstbeteiligungsgrenze und den Erstattungsbetrag im japanischen System für Hochkosten-Krankenversicherungsleistungen zu schätzen, basierend auf der offiziellen Formel, die von Kranken- und Nationalversicherung gemeinsam genutzt wird.
Tipps
- Wenn Sie vorab eine "Bescheinigung über die geltende Grenze" beantragen, wird Ihre Zahlung am Krankenhausschalter direkt auf die Selbstbeteiligungsgrenze begrenzt, ohne dass Sie auf einen separaten Erstattungsantrag warten müssen.
- Mit der an Ihre My-Number-Karte gekoppelten Krankenversicherungskarte (Mynaho Kenkosho) wird Ihre Zahlung am Schalter automatisch auf die Grenze begrenzt, auch ohne die Bescheinigung über die geltende Grenze.
- Anträge auf die Hochkosten-Krankenversicherungsleistung verjähren in der Regel nach 2 Jahren. Wenden Sie sich also zeitnah an Ihre Versicherung, falls Sie vergangene, nicht beantragte Arztkosten haben.
- Der Arztkostenabzug (bei der Steuererklärung) basiert auf den Nettokosten nach Abzug einer etwaigen Erstattung der Hochkostenleistung. Achten Sie daher bei Nutzung beider Programme auf die Berechnungsreihenfolge.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum die Selbstbeteiligungsgrenze auf "Festbetrag plus 1%" basiert
Die Selbstbeteiligungsgrenze im System der Hochkosten-Krankenversicherungsleistung ist kein einfacher Festbetrag, sondern eine gestaffelte Formel aus "Festbetrag plus (Arztkosten minus Schwellenwert) mal 1%". Dieses Design hält die Auswirkungen auf die Versicherungsfinanzen auch bei unbegrenzt steigenden Arztkosten in einem festen Rahmen und mildert gleichzeitig das Wachstum des Eigenanteils der Patienten. Da die zusätzliche Belastung auf 1% jeder zusätzlichen Kosten begrenzt ist, sinkt die effektive Belastungsquote für Patienten mit extrem teuren Behandlungen – etwa fortschrittlicher Medizin oder langen Krankenhausaufenthalten – je höher ihre Kosten steigen.
Das fünfstufige Einkommenskategoriesystem existiert, um Fairness entsprechend der Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Die Reform vom Januar 2015 teilte die zuvor 3 Kategorien für unter 70-Jährige in 5 auf, wobei die Grenze für höhere Einkommen angehoben wurde, während Haushalte mit niedrigerem Einkommen stärker berücksichtigt wurden. Die Reform zielte darauf ab, die finanzielle Nachhaltigkeit der Versicherung angesichts steigender Arztkosten durch die alternde Bevölkerung mit der Einkommensumverteilung in Einklang zu bringen.
Das vorab zu beantragende Verfahren der "Bescheinigung über die geltende Grenze" entstand, weil die Hochkosten-Krankenversicherungsleistung ursprünglich nur als Erstattung funktionierte: Patienten zahlten den vollen Betrag am Schalter und beantragten die Rückerstattung erst im Nachhinein. Dies wurde zu einem gesellschaftlichen Problem, da Patienten bei Operationen oder Krankenhausaufenthalten vorübergehend Hunderttausende Yen aus eigener Tasche vorstrecken mussten. Das Bescheinigungssystem und heute die Integration mit der My-Number-Krankenversicherungskarte ermöglichen es Patienten, ihre eigene Zahlung am Schalter direkt auf die Grenze zu begrenzen, was diese vorübergehende finanzielle Belastung erheblich lindert.