Krankengeld-Rechner (Japan Shobyo Teatekin)
Geben Sie das durchschnittliche standardisierte Monatsgehalt und die Gesamtzahl der Ausfalltage ein, um das von der japanischen Krankenversicherung gezahlte Krankengeld (shobyo teatekin) zu schätzen. Berücksichtigt die dreitägige Wartezeit und die kumulierte Obergrenze von 1 Jahr und 6 Monaten.
Tipps
- Das standardisierte Monatsgehalt steht nicht auf der Gehaltsabrechnung — falls Ihnen der Betrag unbekannt ist, prüfen Sie die vom Arbeitgeber oder der Krankenkasse ausgestellte Mitteilung zur Festsetzung des standardisierten Monatsgehalts.
- Die dreitägige Wartezeit kann Wochenenden, Feiertage oder bezahlten Urlaub einschließen — sie muss lediglich 3 aufeinanderfolgende Tage umfassen. Sind die Tage nicht aufeinanderfolgend, ist die Wartezeit nicht erfüllt.
- Seit der Reform vom 1. Januar 2022 wird der Leistungszeitraum kumuliert berechnet: Kehren Sie zur Arbeit zurück und fallen später wegen derselben Krankheit erneut aus, zählen die Tage der Rückkehr nicht gegen die Obergrenze.
- Das Mutterschaftsgeld (gezahlt während des Mutterschaftsurlaubs) hat denselben Zwei-Drittel-Satz wie das Krankengeld, deckt aber einen anderen Ausfallgrund und einen anderen maximalen Leistungszeitraum ab.
Häufige Fragen
Übrigens – Warum Krankengeld und Mutterschaftsgeld denselben Zwei-Drittel-Satz teilen
Der Zwei-Drittel-Satz des Krankengelds spiegelt den im Krankenversicherungsgesetz verankerten Gedanken wider, während der Arbeitsunfähigkeit nur einen Teil — nicht das Gesamte — des entgangenen Einkommens zu ersetzen. Eine vollständige Deckung könnte den Anreiz zur Rückkehr an den Arbeitsplatz verringern, daher lässt das Design bewusst eine Teillücke. Derselbe Satz wurde später für das Mutterschaftsgeld übernommen, wodurch der Leistungssatz beider Programme innerhalb desselben Rechtsrahmens vereinheitlicht wurde.
Die dreitägige Wartezeit besteht unter anderem deshalb, weil Leistungen für jede kurze Erkältung oder leichte Unwohlsein das Versicherungssystem finanziell zu stark belasten würden. Drei Tage gelten als grober Richtwert dafür, wie lange die meisten leichten Beschwerden von selbst abklingen, und die Regel wird seit der Einführung des Krankenversicherungssystems beibehalten.
Die Umstellung auf einen kumulierten Leistungszeitraum in der Reform vom 1. Januar 2022 war der Rücksichtnahme auf Patienten mit langfristiger Behandlung und wiederholten Krankenhausaufenthalten sowie Rückkehr an den Arbeitsplatz geschuldet, etwa bei Krebspatienten. Vor der Reform zählten Zeiträume der Rückkehr an den Arbeitsplatz weiterhin gegen die Obergrenze von 1 Jahr und 6 Monaten, sodass manchen Patienten bei einem Rückfall kaum noch Leistungszeitraum verblieb. Durch die Kumulierung werden nur die tatsächlich ausgefallenen Tage angerechnet, was langzeitbehandelten Patienten eine stärkere Einkommensabsicherung bietet.