BMI-Rechner

Berechnen Sie den BMI (Body-Mass-Index) durch Eingabe von Größe und Gewicht. Zeigt Adipositas-Klassifikation, Normalgewicht und Normalgewichtsbereich an.

Ergebnis

BMI

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Normalgewicht (BMI=22) {{ result.standardWeight }} kg
Normalgewichtsbereich {{ result.minWeight }} ~ {{ result.maxWeight }} kg

Was die BMI-Berechnung ist

Der BMI (Body-Mass-Index) ist ein internationales Maß, das den Körperbau aus dem Verhältnis von Gewicht und Größe ausdrückt. Man erhält ihn, indem man das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Metern teilt: bei 170 cm und 65 kg also 65 ÷ 1,7², etwa 22,5. Der naheliegende Fehler liegt bei der Einheit der Größe – sie muss in Metern stehen, und mit 170 zu rechnen ergibt einen sinnlosen Wert. Dieses Werkzeug nimmt Zentimeter an, sodass Sie über die Umrechnung nie nachdenken müssen.

Die Schwellen unterscheiden sich von Land zu Land. Dieses Werkzeug folgt den Kriterien der Japan Society for the Study of Obesity: unter 18,5 gilt als Untergewicht, 18,5 bis unter 25 als Normalgewicht, 25 und darüber als Fettleibigkeit in vier Graden. Der internationale WHO-Standard setzt Fettleibigkeit erst bei 30 an – bedenken Sie also, dass derselbe BMI nach den japanischen Kriterien in einen weiteren Bereich der Fettleibigkeit fällt. Der BMI verwendet für Männer und Frauen dieselben Schwellen, eine Angabe des Geschlechts ist daher nicht nötig.

Wie der BMI berechnet wird und wie Sie das Werkzeug verwenden

  1. Größe in Zentimetern eingeben Für 170 cm tippen Sie 170. Das Werkzeug übernimmt die Umrechnung in Meter, der schlichte Wert genügt.
  2. Gewicht in Kilogramm eingeben Dezimalstellen sind möglich, etwa 65,4. Ein Wert, den Sie nach dem Aufwachen und dem Toilettengang messen, schwankt von Tag zu Tag weniger und lässt sich besser vergleichen.
  3. BMI, Beurteilung und Idealgewicht prüfen Neben dem BMI-Wert und der Beurteilung erhalten Sie das Idealgewicht bei einem BMI von 22 und den als normal geltenden Gewichtsbereich, entsprechend einem BMI von 18,5 bis 25.

Tipps für die Nutzung

  • BMI = Gewicht (kg) ÷ Größe (m)²
  • WHO-Klassifikation: BMI <18,5: Untergewicht, 18,5–24,9: Normalgewicht, 25–29,9: Übergewicht, 30–34,9: Adipositas Grad I, 35–39,9: Grad II, ≥40: Grad III.
  • Das Normalgewicht wird aus BMI=22 berechnet, dem Wert mit dem geringsten Krankheitsrisiko.
  • Der BMI berücksichtigt keine Muskelmasse, Knochendichte oder Körperfettanteil, weshalb er für Athleten mit hoher Muskelmasse weniger geeignet ist.

Wann die BMI-Berechnung nützt

Ein Ergebnis der Gesundheitsuntersuchung deuten

Sie sehen, in welches Band der BMI-Wert auf Ihrem Untersuchungsbogen fällt. Ebenso taugt es dazu, im Vergleich zum Vorjahr die Entwicklung zu erfassen.

Ein Zielgewicht für eine Diät festlegen

Da der Normalbereich in Kilogramm angezeigt wird, verwandelt sich ein Vorhaben wie „bis zu einem BMI von 24 abnehmen“ in eine konkrete Zahl. Das Idealgewicht bei einem BMI von 22 ist der Wert, der statistisch mit dem geringsten Krankheitsrisiko einhergeht.

Ein Anhaltspunkt für gezielte Gesundheitsberatung

Die Feststellung eines metabolischen Syndroms hängt vor allem am Bauchumfang, doch ein BMI von 25 und darüber ist die Schwelle für Fettleibigkeit. Als Anhaltspunkt, ob eine Beratung greifen dürfte, taugt es.

Den Körperbau von Kindern und älteren Menschen ansehen

Bedenken Sie, dass dies ein Maß für Erwachsene ist. Kinder im Wachstum brauchen den in Schulen verwendeten Adipositasindex oder Kaup-Index, ältere Menschen eine andere Sicht, die auch die Risiken zu großer Magerkeit einbezieht.

Bedingungen für Versicherung oder Blutspende prüfen

Enthalten die Aufnahmebedingungen einer Versicherung oder die Kriterien für eine Blutspende eine Anforderung an den Körperbau, lässt Ihren BMI vorher zu kennen den Vorgang glatt verlaufen.

Begriffe rund um den BMI

BMI (Body-Mass-Index)
Der Wert, den man erhält, wenn man das Gewicht in Kilogramm durch das Quadrat der Größe in Metern teilt. Da Größe und Gewicht allein zur Berechnung reichen, ist er zu einem weithin genutzten internationalen Anhaltspunkt für den Körperbau geworden.
Idealgewicht
Das Gewicht, das den BMI auf 22 bringt. Es ist der Wert, der statistisch mit dem geringsten Krankheitsrisiko einhergeht, und ergibt sich aus dem Quadrat der Größe in Metern mal 22.
Normalgewicht
Der Bereich, in dem der BMI von 18,5 bis unter 25 reicht. Nach den Kriterien der Japan Society for the Study of Obesity zeigt ein Wert in diesem Bereich, dass mit dem Körperbau nichts im Argen liegt.
Untergewicht
Der Zustand, in dem der BMI unter 18,5 liegt. Er kann mit Mangelernährung und verminderter Knochendichte einhergehen und verlangt so viel gesundheitliche Aufmerksamkeit wie Fettleibigkeit.
Fettleibigkeit (Grade 1 bis 4)
Der Zustand, in dem der BMI 25 oder mehr beträgt, unterteilt in Grad 1 von 25 bis 30, Grad 2 von 30 bis 35, Grad 3 von 35 bis 40 und Grad 4 über 40. Ab Grad 3 spricht man von starker Fettleibigkeit.
Japanische Kriterien
Die in Japan verwendeten Schwellen. Da sie einen BMI von 25 und darüber als fettleibig zählen, ist der als Fettleibigkeit eingeordnete Bereich weiter als beim internationalen WHO-Standard, der bei 30 beginnt.
Metabolisches Syndrom
Der Zustand, in dem neben angesammeltem viszeralem Fett zwei oder mehr der Werte Blutdruck, Blutzucker und Blutfette ihre Schwellen überschreiten. Maßgeblich ist der Bauchumfang, der BMI allein kann es also nicht feststellen.
Körperfettanteil
Der Anteil des Körpergewichts, der aus Fett besteht. Da der BMI Muskeln nicht von Fett unterscheidet, muss dieser Wert mitbetrachtet werden, wenn man den Körperbau eines muskulösen Menschen beurteilt.

Häufige Fragen

Ja. Da der BMI nicht zwischen Muskel- und Fettmasse unterscheidet, können Sportler mit hoher Muskelmasse einen erhöhten BMI haben, obwohl ihr Körperfettanteil niedrig ist. Der BMI ist nur ein Gesundheitsindikator unter mehreren.

Das „Normalgewicht" ist der einzelne Wert aus BMI=22 (der dem geringsten Krankheitsrisiko entspricht), während der „Normalgewichtsbereich" den gesamten BMI-Bereich 18,5–24,9 umfasst.

Dieses Tool verwendet Klassifikationen für Erwachsene. Bei Kindern werden alters- und geschlechtsspezifische Wachstumskurven empfohlen; bei älteren Menschen kann der Muskelverlust (Sarkopenie) dazu führen, dass der BMI das Gesundheitsrisiko unterschätzt.
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Hinweis — Die Grenzen des BMI und das „Übergewichts-Paradox"

Der BMI (Body-Mass-Index) wurde in den 1830er Jahren vom belgischen Statistiker Adolphe Quetelet entwickelt. Er war ursprünglich für die statistische Analyse von Bevölkerungsgruppen gedacht, nicht für individuelle Gesundheitsbewertungen. Erst in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde er in der Medizin als Standard zur Klassifikation von Adipositas übernommen.

Epidemiologische Studien berichten häufig, dass Personen mit einem BMI von 25–30 (Übergewicht) die niedrigsten Sterblichkeitsraten haben — ein Phänomen, das als „Adipositas-Paradox" bekannt ist. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen und Herzpatienten. Das bedeutet jedoch nicht, dass „mehr Gewicht = mehr Gesundheit" — es ist Beweis dafür, dass der BMI allein den Gesundheitszustand nicht vollständig beschreiben kann.

Für eine genauere Körperzusammensetzungsbewertung ist es wichtig, Körperfettanteil, Taillenumfang (als Indikator für viszerales Fett) und Muskelmasse zu kombinieren.