HELOC vs. Home-Equity-Darlehen Vergleichsrechner

Vergleichen Sie eine HELOC-Kreditlinie mit einem Home-Equity-Darlehen zum Festzins für denselben Kreditbetrag. Sehen Sie Monatsrate, Gesamtzinsen, Gesamtkosten und den kombinierten Beleihungsauslauf (CLTV) im direkten Vergleich.

Beispiel: 40.000 $ Kreditbetrag, HELOC vs. Home-Equity-Darlehen

HELOC: Zinssatz Verfügungsphase 9,00 % (10 Jahre), Zinssatz Tilgungsphase 9,00 % (20 Jahre). Home-Equity-Darlehen: Festzins 8,00 %, Laufzeit 20 Jahre. Werte sind gerundete Schätzungen (Beispiel in US-Dollar).

Kennzahl HELOC Home-Equity-Darlehen
Monatsrate in der Verfügungsphase $300.00 $334.58
Monatsrate in der Tilgungsphase $359.89 $334.58
Gesamtzinsen $82,373.69 $40,298.25
Gesamtkosten $122,373.69 $80,298.25

Tipps zum Vergleich von HELOC und Home-Equity-Darlehen

  • Die Rate der HELOC in der Verfügungsphase wirkt niedriger, weil sie nur Zinsen umfasst — sobald die Tilgung beginnt, kann die Rate über der des von Anfang an tilgenden Home-Equity-Darlehens liegen.
  • Da HELOC-Zinsen meist variabel sind, sollten Sie beide Phasen mit einem höheren Zinssatz durchrechnen, um zu sehen, wie stark sich der Abstand zum festverzinsten Darlehen vergrößern könnte.
  • Weicht die Gesamtlaufzeit der HELOC (Verfügung plus Tilgung) stark von der Laufzeit des Home-Equity-Darlehens ab, ist der Vergleich der Gesamtzinsen nicht mehr fair — gleichen Sie die Gesamtjahre möglichst an.
  • Liegt Ihr kombinierter Beleihungsauslauf (CLTV) bereits nahe 85 %, prüfen Sie die Genehmigungsgrenzen beider Produkte, da eines genehmigt und das andere abgelehnt werden könnte.

Häufige Fragen zu HELOC vs. Home-Equity-Darlehen

Das hängt von den tatsächlich angebotenen Zinssätzen und Konditionen ab. Die Rate der HELOC in der Verfügungsphase ist wegen der reinen Zinszahlung oft niedriger, doch der variable Zins und der Ratensprung bei Tilgungsbeginn können dazu führen, dass die Gesamtzinsen über denen eines Festzins-Darlehens auf ähnlichem Zeithorizont liegen. Vergleichen Sie stets mit den tatsächlich angebotenen Zinssätzen.

In der Verfügungsphase werden meist nur Zinsen gezahlt, sodass das Kapital nicht von selbst sinkt. Nach Ende der Verfügungsphase muss der verbleibende Saldo während der Tilgungsphase vollständig getilgt werden, weshalb die Rate springt, um Kapital und Zinsen gleichzeitig abzudecken – ein Effekt, der manchmal „Zahlungsschock" genannt wird.

Grundsätzlich ja, solange der kombinierte Beleihungsauslauf (CLTV) aller Grundschulden innerhalb der Grenze des Kreditinstituts bleibt. Die meisten Menschen entscheiden sich jedoch nur für eines von beiden, da jedes eine eigene Grundschuld und monatliche Verpflichtung hinzufügt.

Die meisten HELOCs haben einen variablen Zins, der an einen Index wie den Leitzins gekoppelt ist, wobei manche Institute eine Zinsfestschreibung für einen Teil des Saldos anbieten. Ein Home-Equity-Darlehen hat dagegen über die gesamte Laufzeit einen festen Zins, weshalb dieser Rechner unabhängige Zinssätze für beide Produkte erlaubt.

Der CLTV ist die Restschuld der bestehenden Finanzierung plus die neue HELOC oder das neue Home-Equity-Darlehen, geteilt durch den Immobilienwert. Da hier für beide Produkte derselbe Kreditbetrag verwendet wird, ist der Wert identisch, doch ein hoher CLTV kann trotzdem beeinflussen, welches Produkt ein Kreditinstitut zu welchem Zins genehmigt.
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Übrigens – Gleiche Sicherheit, ganz unterschiedliche Rückzahlungsform

Eine HELOC und ein Home-Equity-Darlehen nutzen dieselbe Sicherheit – den Immobilienwert –, doch die Form der Rückzahlung könnte unterschiedlicher kaum sein. Ein Home-Equity-Darlehen funktioniert wie eine kleine Version Ihrer ursprünglichen Baufinanzierung: Sie erhalten eine Einmalsumme und tilgen ab der ersten Rate Zins und Tilgung gemeinsam zum Festzins. Eine HELOC funktioniert eher wie eine Kreditkarte mit Limit: Sie rufen ab, was Sie brauchen, zahlen in der Verfügungsphase nur Zinsen auf das Abgerufene, und erst mit Beginn der separaten Tilgungsphase beginnt die Rückzahlung des Kapitals.

Genau dieser strukturelle Unterschied macht einen Vergleich allein anhand der „Monatsrate" irreführend. Zu Beginn der HELOC-Verfügungsphase liegt die Rate oft niedriger als beim Home-Equity-Darlehen mit demselben Saldo, einfach weil noch kein Kapital getilgt wird. Endet die Verfügungsphase, steigt die HELOC-Rate meist – manchmal deutlich –, weil dasselbe Kapital in einem kürzeren verbleibenden Zeitraum zurückgezahlt werden muss, oft zu einem variablen Zins, der sich seit Beginn der Verfügungsphase bereits verändert haben kann.

Deshalb ist der aussagekräftigere Vergleich meist der über Gesamtzinsen und Gesamtkosten auf einem ähnlichen Zeithorizont, nicht die Rate eines einzelnen Monats. Dieser Rechner lässt Sie die Verfügungs- plus Tilgungsphase der HELOC mit der Laufzeit des Home-Equity-Darlehens angleichen, damit Sie sehen, welche Struktur für Ihren Kreditbetrag tatsächlich günstiger ist, statt sich von einer anfangs niedrigeren Rate täuschen zu lassen.