Japanischer Kfz-Versicherungsrechner nach Schadenfreiheitsklasse

Geben Sie Ihren aktuellen Jahresbeitrag und die japanische No-Fleet-Klasse ein, um den Beitrag bei einer anderen Klasse oder einem Unfallfaktor zu schätzen. Mit Rabatt- und Zuschlagstabelle für Klasse 1 bis 20.

Japanische Rabatt- und Zuschlagstabelle nach Klasse

Japanische No-Fleet-Verträge verwenden die Klassen 1 bis 20. Ab Klasse 7 gelten getrennte Faktoren mit und ohne Unfall. Negative Werte sind Rabatte, positive Werte Zuschläge.

Klasse Unfallfrei Mit Unfall
1. Klasse +108% Nicht getrennt
2. Klasse +63% Nicht getrennt
3. Klasse +38% Nicht getrennt
4. Klasse +7% Nicht getrennt
5. Klasse -2% Nicht getrennt
6. Klasse -13% Nicht getrennt
7. Klasse -27% -14%
8. Klasse -38% -15%
9. Klasse -44% -18%
10. Klasse -46% -19%
11. Klasse -48% -20%
12. Klasse -50% -22%
13. Klasse -51% -24%
14. Klasse -52% -25%
15. Klasse -53% -28%
16. Klasse -54% -32%
17. Klasse -55% -44%
18. Klasse -56% -46%
19. Klasse -57% -50%
20. Klasse -63% -51%

Verwendet werden die im Juni 2021 veröffentlichten revidierten Referenz-Reinbeitragsfaktoren der japanischen Tariforganisation. Die tatsächliche Anwendung kann je nach Versicherer und Vertragsbeginn abweichen.

Was Japans Schadenfreiheitsstufen sind

Die freiwillige Kfz-Versicherung in Japan beruht auf einem **Stufensystem für Halter mit kleinem Fuhrpark**, in dem jedem Versicherungsnehmer eine Stufe von 1 bis 20 zugewiesen wird. Je höher die Stufe, desto niedriger der Beitrag; wer den Schutz in Anspruch nimmt, fällt zurück und zahlt mehr. Ein neuer Vertrag beginnt bei Stufe 6 und steigt ohne Schadensfall jährlich um eins. Wird der Schutz in Anspruch genommen, so fällt die Stufe je nach Art des Schadens um drei oder um eins.

Ab Stufe 7 gibt es überdies zwei Faktoren – **den schadenfreien und den Schadensfaktor** –, und bei gleicher Stufe gewährt der Schadensfaktor den geringeren Nachlass. Nach einem Schaden gilt der Schadensfaktor eine bestimmte Zahl von Jahren, und der Beitrag kehrt erst nach deren Ablauf zurück. Tragen Sie Ihren gegenwärtigen Jahresbeitrag, die Stufe und den Faktor ein, so zeigt dieses Werkzeug den Beitrag bei anderer Stufe oder anderem Faktor samt dem Unterschied. Es ist eine Schätzung unter der Annahme, dass **alles außer der Stufe – Fahrzeug, Deckung und das Übrige – gleich bleibt**.

So benutzen Sie den Rechner

  1. Den gegenwärtigen Jahresbeitrag eingeben Geben Sie den Jahresbetrag aus Police oder Verlängerungsschreiben an. Er ist die Grundlinie des Vergleichs.
  2. Gegenwärtige Stufe und Faktor wählen Nehmen Sie die Stufe von 1 bis 20 und ob der schadenfreie oder der Schadensfaktor gilt. Ab Stufe 7 verändert der Faktor den Nachlass.
  3. Stufe und Faktor zum Vergleich wählen Tragen Sie die Stufe ein, auf die Sie nach einem Schaden fielen oder nach einem schadenfreien Jahr stiegen. Denken Sie an einen Schaden, so stellen Sie auch den Faktor um.
  4. Den Unterschied ablesen Sie erhalten den geschätzten Jahresbeitrag bei jener Stufe samt der Änderung in Prozent und in Yen – etwas, das beim Abwägen einer Inanspruchnahme zählt.
  5. Die ganze Tabelle überblicken Nachlässe und Zuschläge der Stufen 1 bis 20 stehen beisammen. Ein Minus ist ein Nachlass, ein Plus ein Zuschlag.

Tipps für die Nutzung

  • Prüfen Sie vor der Eingabe Jahresbeitrag, aktuelle Klasse und verbleibende Unfallfaktor-Dauer im Versicherungsschein oder Kundenkonto.
  • Um eine Schadenmeldung abzuwägen, können Sie den häufigen Fall mit drei Klassen weniger und Unfallfaktor simulieren. Manche Schäden senken nur eine Klasse oder zählen nicht; fragen Sie Ihren Versicherer.
  • Ein Erstvertrag startet üblicherweise in Klasse 6. Ein berechtigtes Zweitfahrzeug kann in Klasse 7 beginnen, und ein schadenfreies Jahr erhöht die Klasse meist um eins.
  • Der Vergleich isoliert nur den Klasseneffekt. Fahrzeugklasse, Alter, Deckung und Basistarife können den Erneuerungsbeitrag ebenfalls verändern.

Wofür sich der Rechner eignet

Wenn Sie unschlüssig sind, ob Sie den Schutz beanspruchen

Für einen kleinen Schaden zu regulieren, hebt den Beitrag über mehrere Jahre. Der Anstieg auf der niedrigeren Stufe sagt Ihnen, ob die Reparatur aus eigener Tasche günstiger kommt.

Den Beitrag des kommenden Jahres abschätzen

Sie erfahren, welcher Betrag sich ergibt, wenn ein schadenfreies Jahr Sie eine Stufe höher trägt – etwas für die Jahresplanung des Haushalts.

Die Jahre unter dem Schadensfaktor einrechnen

Ein Schaden senkt nicht nur die Stufe, sondern lässt den Schadensfaktor jahrelang gelten. Hier sehen Sie in Zahlen, dass dieselbe Stufe unter jedem Faktor anders kostet.

Messen, was eine hohe Stufe wert ist

Der Nachlass bei Stufe 20 liegt weit über dem bei Stufe 10. Es zeigt, was Jahre ohne Schaden in Geld bedeuten.

Wenn Sie eine Inanspruchnahme genauer prüfen wollen

Um Reparaturkosten gegen den Beitragsanstieg zu stellen, siehe den Rechner zum Break-even einer Schadensmeldung; für den Nachlass auf einen Zweitwagen die Prüfung des Zweitwagenrabatts; für die Pflichtdeckung die Beiträge der Pflichtversicherung.

Begriffe rund um die Stufen der Kfz-Versicherung

Stufe im Kleinfuhrpark-System
Das Stufensystem für Versicherungsnehmer mit neun oder weniger Fahrzeugen. Die Stufen reichen von 1 bis 20; je höher die Stufe, desto größer der Nachlass.
Schadenfreier Faktor
Der Faktor für einen Vertrag, unter dem kein Schaden gemeldet wurde. Ab Stufe 7 gewährt er bei gleicher Stufe einen größeren Nachlass als der Schadensfaktor.
Schadensfaktor
Der Faktor, der einem Vertrag mit gemeldetem Schaden für eine bestimmte Zahl von Jahren zugewiesen wird. Bei gleicher Stufe fällt der Nachlass kleiner und der Beitrag höher aus.
Schaden mit drei Stufen Rückfall
Die Rubrik für die meisten Schäden, etwa an fremdem Eigentum oder am Fahrzeug. Die Stufe fällt im Folgejahr um drei, und der Schadensfaktor gilt drei Jahre.
Schaden mit einer Stufe Rückfall
Die Rubrik für begrenzte Schäden wie Diebstahl oder Beschädigung durch herabfallende Gegenstände. Die Stufe fällt um eins, der Schadensfaktor gilt ein Jahr.
Nicht zählender Schaden
Die Rubrik jener Meldungen, die die Stufe des Folgejahres unberührt lassen, etwa eine Leistung allein aus der Personenschadendeckung.
Typklasse
Die für jedes Fahrzeugmodell aus dessen Schadenverlauf festgesetzte Beitragsklasse. Sie wirkt neben der Stufe auf den Beitrag, sodass ein Fahrzeugwechsel den Beitrag auch bei gleicher Stufe ändert.

Häufig gestellte Fragen

Ein erster freiwilliger Kfz-Versicherungsvertrag beginnt normalerweise in Klasse 6. Ein zweites Fahrzeug kann in Klasse 7 starten, wenn bestehender Vertrag und Haushalt die Bedingungen erfüllen.

Ein Haftpflicht- oder Kollisionsschaden senkt gewöhnlich um drei Klassen und aktiviert den Unfallfaktor für drei Jahre. Diebstahl oder Steinschlag kann eine Klasse kosten; manche Leistungen zählen nicht.

In den Klassen 7 bis 20 erhält ein Vertrag nach einem Schaden einen geringeren Rabatt als ein unfallfreier Vertrag mit derselben Klassennummer.

Ja. Fahrzeug-Tarifklasse, Fahreralter, Deckung und Basistarife beeinflussen den Beitrag ebenfalls. Dieser Rechner hält diese Faktoren konstant.
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Übrigens – Das System betrachtet vor allem die Anzahl der Schäden

Das japanische No-Fleet-System berücksichtigt hauptsächlich, ob und wie viele Schäden gemeldet wurden. Ein Schaden mit drei Klassen Rückstufung verändert die Folgeklasse grundsätzlich gleich, unabhängig davon, ob die Zahlung klein oder sehr hoch war. Bei kleinen Schäden lohnt sich daher ein Vergleich mit den künftigen Mehrbeiträgen.

Die Dauer des Unfallfaktors beeinflusst den Preis zusätzlich zur Rückstufung. Ein unfallfreier Vertrag in Klasse 10 und ein von 13 auf 10 zurückgestufter Vertrag haben dieselbe Nummer, aber unterschiedliche Rabatte. Deshalb lassen sich Klasse und Faktor getrennt wählen.

Der tatsächliche Beitrag berücksichtigt auch die Schadenbilanz jedes Fahrzeugmodells. Normale und kompakte Pkw nutzen je Deckung die Klassen 1 bis 17, Kei-Pkw die Klassen 1 bis 7; sie werden jährlich überprüft. Eine Erneuerung kann sich daher auch ohne eigenen Unfall ändern.