Autounterhaltskosten-Rechner (Japan)
Geben Sie Kfz-Steuer, freiwillige Versicherung, Inspektionskosten, Parkgebühren und Benzinkosten ein, um die monatlichen und jährlichen Gesamtkosten für den Unterhalt Ihres Autos zu schätzen.
Tipps
- Die Inspektionskosten fallen alle zwei Jahre auf einmal an, weshalb sie im monatlichen Vergleich leicht unterschätzt werden. Die Umrechnung auf einen Jahreswert erleichtert den Vergleich mit Ihren anderen laufenden Kosten.
- Geben Sie bei den Parkgebühren den Betrag für einen Monatsvertrag ein. Wenn Sie zu Hause kostenlos parken können, tragen Sie einfach 0 ein.
- Die Benzinkosten werden als „Jahreskilometerleistung ÷ Kraftstoffverbrauch × Preis pro Liter" berechnet. Für ein genaueres Ergebnis verwenden Sie den tatsächlichen Verbrauch aus Ihren eigenen Tankaufzeichnungen statt des Herstellerwerts.
- In Japan hängt die jährliche Kfz-Steuer (自動車税) vom Hubraum ab. Geben Sie den auf dem Fahrzeugschein oder dem Steuerbescheid angegebenen Betrag direkt ein.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Autounterhalt als „versteckte Kosten"
Beim Autokauf richten die meisten Menschen ihren Blick zunächst auf den Fahrzeugpreis oder die monatliche Kreditrate. Es heißt jedoch, dass die laufenden Unterhaltskosten fast die Hälfte der Gesamtkosten für den Besitz eines Autos über die Zeit ausmachen. Kfz-Steuer, Versicherung, Inspektion, Parkgebühren und Kraftstoff tauchen im Katalog oder auf dem Preisschild nie auf und werden erst nach dem tatsächlichen Kauf als „versteckte Kosten" spürbar, die das Haushaltsbudget belasten.
Besonders in Großstädten stechen die Parkgebühren oft als der mit Abstand größte Einzelposten der Unterhaltskosten hervor. Ein Stellplatz, der auf dem Land nur wenige tausend Yen im Monat kostet, kann im Zentrum Tokios ohne Weiteres über 30.000 Yen im Monat kosten. Ein Auto, das allein nach Kaufpreis und Verbrauch ausgewählt wurde, kann so allein wegen der Stellplatzkosten unerwartet teuer werden.
Die freiwillige Versicherungsprämie in Japan schwankt stark je nach Schadenfreiheitsklasse (einem System, bei dem sich der Rabatt mit jedem unfallfreien Jahr erhöht), sodass für dasselbe Auto in derselben Region je nach Versicherungsnehmer Unterschiede von mehreren zehntausend Yen entstehen können. Da die Prämie umso weiter sinkt, je länger man unfallfrei bleibt, ist sicheres Fahren einer der wenigen Hebel, mit denen Fahrerinnen und Fahrer selbst durch eigenes Verhalten die Unterhaltskosten senken können.