Rechner für den Versicherungsbedarf | So viel Risikolebensversicherung brauchen Sie
Geben Sie Ihr Jahreseinkommen, Ihre Familiensituation (Ehepartner, Anzahl der Kinder, Jahre bis zur Selbstständigkeit des jüngsten Kindes), vorhandene Ersparnisse sowie erwartete Hinterbliebenenrente oder Einkommen des Partners ein, um Ihren tatsächlichen Bedarf an Risikolebensversicherung zu schätzen.
Eine gängige Methode, um zu entscheiden, "wie viel Risikolebensversicherung ausreicht", besteht darin, vom Gesamtbetrag auszugehen, den Ihre Familie zum Leben benötigt, und davon abzuziehen, was bereits ohne Versicherung gedeckt werden kann – vorhandene Ersparnisse, die gesetzliche Hinterbliebenenrente und das eigene Einkommen Ihres Partners. Was übrig bleibt, ist die Deckungslücke (Ihr Versicherungsbedarf). Geben Sie einfach das Einkommen des Hauptverdieners und die Familiensituation ein, um diese Lücke abzuschätzen.
So berechnet dieser Rechner Ihren Versicherungsbedarf
| Geschätzte Lebenshaltungskosten der Hinterbliebenen | Etwa 70 % des aktuellen Jahreseinkommens (eine in der Lebensversicherungsbranche gängige vereinfachte Faustregel) |
|---|---|
| Von dieser Schätzung abgedeckter Zeitraum | Bis das jüngste Kind selbstständig wird (die Lebenshaltungskosten des Partners danach sind nicht enthalten) |
| Nicht berücksichtigt | Einmalige Kosten wie Beerdigungs- und Grabkosten oder einmalige Ausbildungskosten (z. B. Studiengebühren bei Einschreibung) |
Die tatsächlichen Finanzen eines Haushalts hängen von mehr Faktoren ab, als hier aufgeführt sind. Betrachten Sie dies daher als Ausgangspunkt für Ihre Überlegungen zum Versicherungsschutz und nicht als endgültige Antwort.
Versicherungsbedarf aus Einkommen, Familiensituation und vorhandenen Ersparnissen simulieren
Tipps
- Der Versicherungsbedarf verändert sich mit dem Heranwachsen der Kinder, beim Immobilienkauf oder mit steigenden Ersparnissen. Es lohnt sich daher, die Berechnung alle paar Jahre im Rahmen einer umfassenderen Finanzplanung zu wiederholen.
- Wenn Sie Ihre erwartete Hinterbliebenenrente nicht kennen, prüfen Sie diese bei der zuständigen Rentenbehörde Ihres Landes (in Japan über den Online-Dienst "Nenkin Net"). Die Höhe hängt stark davon ab, ob Sie nur in der gesetzlichen Grundrente oder zusätzlich in einer betrieblichen Rentenversicherung versichert sind.
- Wenn Sie bereits eine Risikolebensversicherung besitzen, addieren Sie deren Auszahlungsbetrag zu den "vorhandenen Ersparnissen", um zu sehen, wie viel zusätzlicher Schutz noch sinnvoll sein könnte.
- Wenn Ihr Partner nicht arbeitet oder dies auch nicht plant, setzen Sie das "erwartete eigene Einkommen des Partners" für die Simulation auf 0.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Woher kommt die Idee des "Versicherungsbedarfs"?
Die Idee, den Versicherungsbedarf zu berechnen, entstand aus dem Bestreben, sich von einer Deckungssumme zu lösen, die auf einem vagen Sicherheitsgefühl oder der Empfehlung eines Vertriebsmitarbeiters beruht, und stattdessen von den tatsächlichen Lebenshaltungskosten einer Familie auf eine rationale Zahl zurückzurechnen. Verbände der Lebensversicherungsbranche veröffentlichen in vielen Ländern eine solche Planungsgrundlage für Haushalte, und auch die Bedarfsrechner der meisten Versicherer beruhen auf derselben Logik.
Interessant ist, dass die Lebenshaltungskosten der Hinterbliebenen üblicherweise auf etwa 70 % des aktuellen Einkommens geschätzt werden, solange das jüngste Kind noch nicht selbstständig ist, und danach auf etwa 50 % sinken. Das zeigt, wie groß der Anteil der Kindererziehung am Haushaltsbudget ist. Dieser Rechner konzentriert sich nur auf die Zeit bis zur Selbstständigkeit des jüngsten Kindes, eine vollständige Versicherungsplanung berücksichtigt aber üblicherweise auch die Jahre danach.
Der Versicherungsbedarf ist keine Zahl, die man einmal berechnet und dann vergisst. Finanzberater empfehlen in der Regel, den Betrag bei jedem größeren Lebensereignis neu zu überprüfen – etwa beim Abschluss einer Baufinanzierung, der Geburt eines Kindes oder einem Jobwechsel. Wer diese Überprüfungen versäumt, läuft Gefahr, über Jahre hinweg zu wenig oder zu viel versichert zu sein.