Risikolebensversicherung im Vergleich: Klassisch vs. Fallend | Beiträge bei gleicher Deckungssumme vergleichen
Geben Sie Ihr aktuelles Alter, die Laufzeit und die gewünschte Deckungssumme ein, um die Beiträge einer klassischen Risikolebensversicherung mit denen einer fallenden Risikolebensversicherung (Rentenmodell) kostenlos zu vergleichen.
Wenn Sie denselben "Betrag, der im Ernstfall zur Verfügung stehen soll" absichern möchten, unterscheiden sich die Beiträge je nachdem, ob Sie eine klassische Risikolebensversicherung (die Deckungssumme bleibt über die gesamte Laufzeit gleich) oder eine fallende Risikolebensversicherung mit monatlicher Rente (die verbleibende Leistung sinkt mit fortschreitender Laufzeit) wählen. Falls Sie noch nicht wissen, wie hoch Ihr Versicherungsbedarf ist, nutzen Sie zunächst den Rechner für den Versicherungsbedarf und kommen Sie danach hierher zurück, um die Beiträge beider Versicherungsarten zu vergleichen.
Der Unterschied zwischen klassischer und fallender Risikolebensversicherung
| Deckungssumme der klassischen Risikolebensversicherung | Bleibt über die gesamte Laufzeit unverändert |
|---|---|
| Deckungssumme der fallenden Risikolebensversicherung | Sinkt mit fortschreitender Laufzeit (Auszahlung als fester monatlicher Betrag, ähnlich einer Rente) |
| Das Berechnungsmodell dieses Tools | Die Beiträge werden näherungsweise proportional zur durchschnittlichen verbleibenden Deckungssumme über die Laufzeit geschätzt. Da die fallende Risikolebensversicherung im Schnitt nur etwa die Hälfte der Deckungssumme einer klassischen Risikolebensversicherung aufweist, fällt ihr Beitrag tendenziell niedriger aus – genau diese Tendenz bildet das Modell ab. |
Die tatsächlichen Beiträge hängen vom jeweiligen Versicherer, der Produktgestaltung, dem Geschlecht und dem Gesundheitszustand (Risikoklasse) ab. Betrachten Sie dieses Ergebnis daher als vereinfachte Schätzung, mit der Sie den grundsätzlichen Unterschied zwischen beiden Versicherungsarten nachvollziehen können.
Beiträge anhand von Alter, Laufzeit und benötigter Deckungssumme simulieren
Tipps
- Die fallende Risikolebensversicherung ist bei gleicher anfänglicher Deckungssumme tendenziell günstiger, weil die Deckung mit der Zeit sinkt. Sie eignet sich besonders für Haushalte, deren Absicherungsbedarf ebenfalls im Laufe der Zeit abnimmt.
- Die klassische Risikolebensversicherung hält die Deckungssumme unabhängig vom Zeitpunkt des Todesfalls konstant und eignet sich daher für Situationen, in denen ein fester Gesamtbetrag benötigt wird, etwa zur vollständigen Tilgung einer Restschuld aus einer Baufinanzierung.
- Falls Sie Ihren Versicherungsbedarf noch nicht kennen, schätzen Sie ihn zunächst mit dem Rechner für den Versicherungsbedarf und vergleichen Sie anschließend hier die Beiträge.
- Eine kürzere Laufzeit senkt tendenziell das Durchschnittsalter und damit den Beitrag. Wählen Sie die Laufzeit jedoch nicht kürzer als den Zeitraum, für den Sie tatsächlich abgesichert sein möchten, da Sie nach Vertragsende sonst ohne Versicherungsschutz dastehen.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Warum ist die fallende Risikolebensversicherung günstiger als die klassische Variante?
Die fallende Risikolebensversicherung mit Rentenauszahlung ist eine vergleichsweise junge Form der Todesfallabsicherung, die in Japan Ende der 1990er-Jahre auf den Markt kam. Die klassische Risikolebensversicherung, lange das dominierende Produkt, überzeugte durch ihre Einfachheit – "über die gesamte Laufzeit dieselbe Deckungssumme". In den meisten Haushalten sinkt der tatsächlich benötigte Versicherungsschutz jedoch mit zunehmendem Alter der Kinder allmählich. Die fallende Risikolebensversicherung passt den Verlauf der Deckung an diese Realität an und ermöglicht dadurch bei gleicher anfänglicher Deckungssumme einen niedrigeren Beitrag.
Der Mechanismus hinter dem günstigeren Beitrag ist einfach erklärt. Das Risiko, das ein Versicherer trägt, ist proportional zu der durchschnittlichen Summe, die er im Ernstfall auszahlen müsste. Bei der klassischen Risikolebensversicherung besteht bis zum letzten Tag der Laufzeit das Risiko, den vollen Betrag auszuzahlen. Bei der fallenden Variante hingegen sinkt die verbleibende Gesamtleistung mit jedem Jahr, sodass das durchschnittliche Risiko des Versicherers geringer ausfällt. Dieser Unterschied im durchschnittlichen Risiko schlägt sich unmittelbar im Beitrag nieder.
Allerdings hat die fallende Risikolebensversicherung auch einen Haken. Tritt der Todesfall früh in der Laufzeit ein, entspricht die Auszahlung in etwa der einer klassischen Police. Je näher der Todesfall jedoch am Laufzeitende liegt, desto geringer fällt die gesamte Auszahlung aus. Dass "die Deckungssumme zwar gleich aussieht, der tatsächlich ausgezahlte Betrag aber vom Zeitpunkt abhängt", wird beim Vergleich von Versicherungsprodukten leicht übersehen.