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Marketing-Kennzahlen-Rechner — CTR, CPC, ROAS & LTV
Berechne CTR, CPC, CPM, CVR, CPA, ROAS und ROI aus Werbeausgaben, Impressionen, Klicks und Conversions. Auch LTV, CAC und Amortisationsdauer berechnen.
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| Werbeausgaben |
€
|
|---|---|
| Impressionen | |
| Klicks | |
| Conversions (CV) |
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| Durchschnittlicher Bestellwert (AOV) |
€
|
|---|---|
| Jährliche Kaufhäufigkeit |
×/Jahr
|
| Kundenbindungsdauer (Jahre) |
Jahre
|
| Bruttomarge |
%
|
| Kundenakquisitionskosten (CAC) |
€
|
Gewinnschwellen-ROAS nach Bruttomarge
Der mindestens erforderliche ROAS für Rentabilität hängt von der Bruttomarge ab. Je niedriger die Marge, desto höher muss der ROAS sein.
| Bruttomarge | Break-even-ROAS | Gewinnschwelle bei 100.000 Werbeausgaben |
|---|---|---|
| 20% | 500% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 500,000 für Gewinnschwelle |
| 25% | 400% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 400,000 für Gewinnschwelle |
| 30% | 333% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 333,000 für Gewinnschwelle |
| 35% | 286% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 286,000 für Gewinnschwelle |
| 40% | 250% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 250,000 für Gewinnschwelle |
| 45% | 222% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 222,000 für Gewinnschwelle |
| 50% | 200% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 200,000 für Gewinnschwelle |
| 60% | 167% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 167,000 für Gewinnschwelle |
| 70% | 143% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 143,000 für Gewinnschwelle |
| 80% | 125% | Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 125,000 für Gewinnschwelle |
Break-even-ROAS = 1 ÷ Bruttomarge × 100. Darunter übersteigen die Werbeausgaben die Bruttomarge. Gib die Bruttomarge in Abschnitt 2 ein, um auf der LTV-ROAS-Karte die Rentabilitätsbewertung zu sehen.
Tips
- Der Branchen-Durchschnitt für CTR variiert je nach Anzeigenformat erheblich. Für Google-Suchanzeigen gelten 2–5 %, für Display-Anzeigen 0,05–0,5 % und für Social-Media-Anzeigen 0,5–1,5 % als Richtwert. Der Vergleich der eigenen CTR mit diesen Benchmarks zeigt, wo konkretes Optimierungspotenzial besteht.
- ROAS 100 % bedeutet, dass der Umsatz genauso hoch ist wie die Werbeausgaben. Um tatsächlich profitabel zu sein, muss der ROAS den Wert „1 ÷ Bruttomarge × 100" übersteigen. Bei einer Bruttomarge von 40 % liegt der Break-even-ROAS bei 250 % (Umsatz = 2,5-fache Werbeausgaben). Ein hoher ROAS bedeutet bei niedriger Marge nicht automatisch schwarze Zahlen.
- Ein LTV/CAC-Verhältnis von 3:1 oder mehr gilt als gesund. Liegt das Verhältnis nahe 1:1, fressen die Neukundenakquisitionskosten den Gewinn auf. Empfehlenswert sind entweder LTV-steigernde Maßnahmen (Wiederkaufförderung, Erhöhung des Warenkorbwerts) oder eine CAC-Senkung (effizientere Werbeschaltung, SEO-Ausbau).
- Ein niedriger CPA ist nicht immer das vorrangige Ziel. Bei hochpreisigen Produkten mit hohem LTV kann ein hoher CPA dennoch profitabel sein. Maßgeblich ist das Verhältnis von CPA zu LTV, nicht der CPA-Wert allein — die Werbeeffizienz sollte stets anhand beider Kennzahlen beurteilt werden.
- Je länger die Amortisationsdauer, desto größer das Cash-Flow-Risiko. Für SaaS- und Abonnementmodelle gelten 12–18 Monate als gesunder Richtwert. Bei einer längeren Rückzahlungsdauer sollten Preiserhöhungen oder die Reduzierung der Abwanderungsrate (Churn Rate) in Betracht gezogen werden.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Warum ein positiver ROAS trotzdem Verlust bedeuten kann
„ROAS 300 %" bedeutet, dass eine Werbeausgabe von einem Euro einen Umsatz von drei Euro erzeugt. Auf den ersten Blick klingt das vielversprechend — doch bei einer Bruttomarge von 30 % ergibt sich folgende Rechnung: 1 € Werbeausgaben → 3 € Umsatz → 0,90 € Bruttomarge (= −0,10 € Verlust). Selbst wenn der ROAS über 100 % liegt, bedeutet das nicht zwingend schwarze Zahlen. Der Break-even-ROAS ergibt sich aus „1 ÷ Bruttomarge × 100". Bei 20 % Bruttomarge sind mindestens ROAS 500 % erforderlich, bei 50 % Marge mindestens ROAS 200 %.
Die LTV/CAC-Kennzahl hat ihren Ursprung in der SaaS-Welt (abonnementbasierte Software). Venture-Kapitalist David Skok und andere prägten die Faustregel „LTV/CAC ≥ 3:1" Anfang der 2010er-Jahre. Die Kennzahl wurde rasch zum Standard bei der Bewertung von SaaS-Startups und verbreitete sich seitdem in den Bereichen E-Commerce, mobile Apps und B2B-Dienstleistungen. Allerdings ist 3:1 lediglich ein Richtwert — Unternehmen in einer starken Wachstumsphase verfolgen bewusst Verhältnisse von etwa 1,5:1 und investieren gezielt in die Neukundengewinnung.
Eine der häufigsten Fallen bei Marketing-Kennzahlen ist das sogenannte Attributionsproblem: Wenn ein Nutzer über mehrere Kanäle — etwa Suchanzeige → Display-Anzeige → Social-Media-Anzeige → organische Suche — konvertiert, hängt die ROAS-Bewertung stark davon ab, welcher Anzeige die Conversion zugeschrieben wird. Dieses Tool basiert auf dem Last-Click-Modell (volle Attribution auf den letzten Kontaktpunkt), doch für eine genauere Analyse empfiehlt sich das datengetriebene Attributionsmodell von Google Analytics 4.