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Marketing-Kennzahlen-Rechner — CTR, CPC, ROAS & LTV

Berechne CTR, CPC, CPM, CVR, CPA, ROAS und ROI aus Werbeausgaben, Impressionen, Klicks und Conversions. Auch LTV, CAC und Amortisationsdauer berechnen.


📊 [[ labels.section_campaign ]]

Werbeausgaben
Impressionen
Klicks
Conversions (CV)
CTR
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CPC
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CPM
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CVR
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CPA
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💰 [[ labels.section_ltv ]]

Durchschnittlicher Bestellwert (AOV)
Jährliche Kaufhäufigkeit
×/Jahr
Kundenbindungsdauer (Jahre)
Jahre
Bruttomarge
%
Kundenakquisitionskosten (CAC)
LTV
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LTV/CAC [[ labels.ltv_cac_healthy ]] [[ labels.ltv_cac_warning ]]
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ROAS [[ labels.roas_above_breakeven ]] [[ labels.roas_below_breakeven ]]
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ROI
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Gewinnschwellen-ROAS nach Bruttomarge

Der mindestens erforderliche ROAS für Rentabilität hängt von der Bruttomarge ab. Je niedriger die Marge, desto höher muss der ROAS sein.

Bruttomarge Break-even-ROAS Gewinnschwelle bei 100.000 Werbeausgaben
20% 500% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 500,000 für Gewinnschwelle
25% 400% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 400,000 für Gewinnschwelle
30% 333% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 333,000 für Gewinnschwelle
35% 286% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 286,000 für Gewinnschwelle
40% 250% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 250,000 für Gewinnschwelle
45% 222% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 222,000 für Gewinnschwelle
50% 200% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 200,000 für Gewinnschwelle
60% 167% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 167,000 für Gewinnschwelle
70% 143% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 143,000 für Gewinnschwelle
80% 125% Werbeausgaben 100,000 → Mindest-Umsatz 125,000 für Gewinnschwelle

Break-even-ROAS = 1 ÷ Bruttomarge × 100. Darunter übersteigen die Werbeausgaben die Bruttomarge. Gib die Bruttomarge in Abschnitt 2 ein, um auf der LTV-ROAS-Karte die Rentabilitätsbewertung zu sehen.

Tips

  • Der Branchen-Durchschnitt für CTR variiert je nach Anzeigenformat erheblich. Für Google-Suchanzeigen gelten 2–5 %, für Display-Anzeigen 0,05–0,5 % und für Social-Media-Anzeigen 0,5–1,5 % als Richtwert. Der Vergleich der eigenen CTR mit diesen Benchmarks zeigt, wo konkretes Optimierungspotenzial besteht.
  • ROAS 100 % bedeutet, dass der Umsatz genauso hoch ist wie die Werbeausgaben. Um tatsächlich profitabel zu sein, muss der ROAS den Wert „1 ÷ Bruttomarge × 100" übersteigen. Bei einer Bruttomarge von 40 % liegt der Break-even-ROAS bei 250 % (Umsatz = 2,5-fache Werbeausgaben). Ein hoher ROAS bedeutet bei niedriger Marge nicht automatisch schwarze Zahlen.
  • Ein LTV/CAC-Verhältnis von 3:1 oder mehr gilt als gesund. Liegt das Verhältnis nahe 1:1, fressen die Neukundenakquisitionskosten den Gewinn auf. Empfehlenswert sind entweder LTV-steigernde Maßnahmen (Wiederkaufförderung, Erhöhung des Warenkorbwerts) oder eine CAC-Senkung (effizientere Werbeschaltung, SEO-Ausbau).
  • Ein niedriger CPA ist nicht immer das vorrangige Ziel. Bei hochpreisigen Produkten mit hohem LTV kann ein hoher CPA dennoch profitabel sein. Maßgeblich ist das Verhältnis von CPA zu LTV, nicht der CPA-Wert allein — die Werbeeffizienz sollte stets anhand beider Kennzahlen beurteilt werden.
  • Je länger die Amortisationsdauer, desto größer das Cash-Flow-Risiko. Für SaaS- und Abonnementmodelle gelten 12–18 Monate als gesunder Richtwert. Bei einer längeren Rückzahlungsdauer sollten Preiserhöhungen oder die Reduzierung der Abwanderungsrate (Churn Rate) in Betracht gezogen werden.

Häufig gestellte Fragen

ROAS (Return on Ad Spend) berechnet sich als „Umsatz ÷ Werbeausgaben × 100" und gibt die Umsatzeffizienz der Werbung an. ROI (Return on Investment) berechnet sich als „(Umsatz − Werbeausgaben) ÷ Werbeausgaben × 100" und gibt die tatsächliche Rendite an. Selbst bei ROAS 300 % kann der ROI negativ sein, sobald Einkaufs- und Herstellungskosten berücksichtigt werden. Für die Gewinnkontrolle eignet sich der ROI oder der effektive ROAS (ROAS × Bruttomarge) besser.

Bei niedrigem CVR (Konversionsrate) ist die Optimierung der Landingpage ein wirksamer Ansatz. Wichtige Maßnahmen sind: ① Konsistenz zwischen Anzeigentext und Landingpage-Botschaft (Message Matching), ② Vereinfachung von Formularen sowie Verbesserung der Fehleranzeige und ③ Optimierung der Seitenladezeit (Core Web Vitals). Die Wirksamkeit der Maßnahmen sollte anschließend durch A/B-Tests gemessen werden.

Ein umsatzbasierter LTV spiegelt den tatsächlichen Gewinn nicht wider. Durch Verwendung des Bruttomarge-basierten LTV (Gewinn-LTV), der Einkaufs- und Herstellungskosten abzieht, lässt sich der tatsächliche Mehrwert für das Unternehmen genau berechnen. Für den Vergleich mit dem CAC wird üblicherweise der Gewinn-LTV herangezogen.

Wenn das Ziel Markenbekanntheit oder eine hohe Reichweite ist, bewertet man die Effizienz über den CPM (Tausend-Kontakt-Preis). Wenn das Ziel Klicks oder Conversions sind, zieht man CPC (Kosten pro Klick) und CPA (Kosten pro Akquisition) heran. Wer Klicks erzielen möchte, aber ausschließlich den CPM als Kennzahl nutzt, riskiert, Budget für Anzeigen zu verwenden, die zwar gesehen werden, aber keine Klicks generieren.
ツールくん

Übrigens – Warum ein positiver ROAS trotzdem Verlust bedeuten kann

„ROAS 300 %" bedeutet, dass eine Werbeausgabe von einem Euro einen Umsatz von drei Euro erzeugt. Auf den ersten Blick klingt das vielversprechend — doch bei einer Bruttomarge von 30 % ergibt sich folgende Rechnung: 1 € Werbeausgaben → 3 € Umsatz → 0,90 € Bruttomarge (= −0,10 € Verlust). Selbst wenn der ROAS über 100 % liegt, bedeutet das nicht zwingend schwarze Zahlen. Der Break-even-ROAS ergibt sich aus „1 ÷ Bruttomarge × 100". Bei 20 % Bruttomarge sind mindestens ROAS 500 % erforderlich, bei 50 % Marge mindestens ROAS 200 %.

Die LTV/CAC-Kennzahl hat ihren Ursprung in der SaaS-Welt (abonnementbasierte Software). Venture-Kapitalist David Skok und andere prägten die Faustregel „LTV/CAC ≥ 3:1" Anfang der 2010er-Jahre. Die Kennzahl wurde rasch zum Standard bei der Bewertung von SaaS-Startups und verbreitete sich seitdem in den Bereichen E-Commerce, mobile Apps und B2B-Dienstleistungen. Allerdings ist 3:1 lediglich ein Richtwert — Unternehmen in einer starken Wachstumsphase verfolgen bewusst Verhältnisse von etwa 1,5:1 und investieren gezielt in die Neukundengewinnung.

Eine der häufigsten Fallen bei Marketing-Kennzahlen ist das sogenannte Attributionsproblem: Wenn ein Nutzer über mehrere Kanäle — etwa Suchanzeige → Display-Anzeige → Social-Media-Anzeige → organische Suche — konvertiert, hängt die ROAS-Bewertung stark davon ab, welcher Anzeige die Conversion zugeschrieben wird. Dieses Tool basiert auf dem Last-Click-Modell (volle Attribution auf den letzten Kontaktpunkt), doch für eine genauere Analyse empfiehlt sich das datengetriebene Attributionsmodell von Google Analytics 4.