Neuer-NISA-Simulator (Tsumitate- und Wachstumskontingent)
Geben Sie den monatlichen Betrag für das Tsumitate-Kontingent (Ratensparen) und den jährlichen Betrag für das Wachstumskontingent sowie die erwartete Rendite ein, um das künftige steuerfreie Guthaben im Rahmen der lebenslangen Höchstgrenze des japanischen Neuen NISA zu simulieren – inklusive der Steuerersparnis gegenüber einem steuerpflichtigen Konto.
Tipps
- Nutzt man ausschließlich das Tsumitate-Kontingent im Höchsttempo (100.000 JPY/Monat, 1.200.000 JPY/Jahr), dauert es 15 Jahre, bis die lebenslange Höchstgrenze von 18.000.000 JPY ausgeschöpft ist. In Kombination mit dem Wachstumskontingent lässt sich das Kontingent schneller ausschöpfen.
- Probieren Sie mehrere Renditeszenarien aus – sowohl optimistische als auch vorsichtige –, um vorab ein Gefühl für die mögliche Bandbreite der Ergebnisse zu bekommen.
- Die Differenz zwischen dem „NISA-Guthaben“ und dem Guthaben „bei einem steuerpflichtigen Konto“ in diesem Tool ist eine grobe Schätzung des Steuervorteils durch die Nutzung von NISA.
- Nicht ausgeschöpftes Jahreskontingent (1.200.000 JPY Tsumitate / 2.400.000 JPY Wachstum) wird nicht ins nächste Jahr übertragen. Wer jedes Jahr konstant investiert, nutzt das verfügbare Kontingent am besten aus.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Woher der Name „NISA“ stammt und was das neue System anders macht
Der Name NISA (Nippon Individual Savings Account) entstand, indem dem britischen Individual Savings Account (ISA), das seit 1999 im Vereinigten Königreich existiert, das „N“ für Nippon (Japan) vorangestellt wurde. Japan führte seine eigene Version dieses steuerfreien Kleinanlagesystems im Jahr 2014 ein und hat es seither mehrfach reformiert.
Die größte Neuerung des 2024 eingeführten Neuen NISA war die Abschaffung der befristeten Haltedauer des alten Systems (5 Jahre beim allgemeinen NISA, 20 Jahre beim Tsumitate-NISA) – die steuerfreie Haltedauer ist jetzt unbegrenzt. Eine weitere wichtige Änderung: Beim alten System musste man sich entweder für das allgemeine NISA oder das Tsumitate-NISA entscheiden, während das Neue NISA es erlaubt, beide Kontingente gleichzeitig zu nutzen; zudem wurde die jährliche Tsumitate-Höchstgrenze von 400.000 JPY auf 1.200.000 JPY verdreifacht.
Nach Angaben der japanischen Finanzaufsichtsbehörde sind die Zahl der eröffneten Konten und das Kaufvolumen nach dem Start des Neuen NISA deutlich gestiegen, was darauf hindeutet, dass das politische Ziel, private Ersparnisse verstärkt in Investitionen zu lenken, Wirkung zeigt. Der Steuervorteil beseitigt jedoch nicht das zugrunde liegende Verlustrisiko – die meisten Berater empfehlen, kontinuierlich einen zur eigenen Risikobereitschaft passenden Betrag zu investieren, statt das lebenslange Kontingent möglichst schnell auszuschöpfen, da dies für den langfristigen Vermögensaufbau wichtiger ist.