Affiliate-Einnahmen-Rechner

Mit monatlichen Klicks, Konversionsrate (CVR) und Provision pro Abschluss lässt sich das Einnahmepotenzial eines Blogs oder einer Affiliate-Website täglich, monatlich und jährlich abschätzen. Inklusive Richtwerttabelle der Provisionen nach Branche.

Richtwerte für Provisionen nach Branche (in US-Dollar)

Branche Richtwert der Provision
Finanzen/Kreditkarten 20 $ – 150 $
Versicherungen (Angebote/Beratung) 15 $ – 80 $
Online-Bildung 30 $ – 200 $
Beauty/Nahrungsergänzung im Abo 10 $ – 50 $
Streaming/Abo-Dienste 5 $ – 30 $
E-Commerce/physische Produkte 1 % – 10 % des Umsatzes
Apps/Spiele-Installationen 0,50 $ – 5 $

Tipps zur Nutzung

  • Verwende für die CVR möglichst echte Werte aus dem Dashboard deines Affiliate-Netzwerks. Ohne eigene Daten sind 0,5 bis 1 % ein üblicher Richtwert für Einsteiger.
  • Die Provision pro Abschluss unterscheidet sich stark je nach beworbener Branche. Orientiere dich an der Tabelle mit Richtwerten weiter unten.
  • Wenn du mehrere Netzwerke oder Produkte kombinierst, rechne jedes einzeln durch und addiere die Ergebnisse anschließend für ein realistischeres Gesamtbild.
  • Ändere Klicks, CVR und Provision jeweils einzeln und rechne neu — so erkennst du, welcher Hebel deine Einnahmen am stärksten beeinflusst.

Häufig gestellte Fragen

Die CVR (Conversion Rate) gibt an, welcher Anteil der Nutzer, die auf einen Werbe- oder Affiliate-Link geklickt haben, tatsächlich einen Kauf oder eine Anmeldung abgeschlossen hat. Bei 100 Klicks und einem Abschluss liegt die CVR bei 1 %. Sie schwankt stark je nach Branche, Produktpreis und Qualität der Landingpage.

Netzwerke wie Amazon PartnerNet, Awin, CJ Affiliate oder ShareASale zeigen die Provision pro Produkt oder Kampagne im Dashboard bzw. auf der jeweiligen Programmseite an. Da sich die Sätze zwischen Netzwerken und Kampagnen unterscheiden können, lohnt sich ein Vergleich mehrerer Anbieter.

Möglich sind unter anderem der Wechsel zu Produkten mit höherer CVR, der Umstieg auf Netzwerke oder Kampagnen mit besseren Provisionen sowie mehr Traffic durch bessere Suchmaschinenrankings. CVR und Provisionshöhe wirken sich oft ebenso stark auf die Einnahmen aus wie die Klickzahl selbst.

Die Berechnung basiert auf einer einfachen Multiplikation der eingegebenen Werte für Klicks, CVR und Provision. Reale Einnahmen können durch saisonale Schwankungen, laufende Kampagnen oder nachträglich abgelehnte Abschlüsse (sogenannte Chargebacks) abweichen. Verbindliche Zahlen liefert stets das Dashboard des jeweiligen Affiliate-Netzwerks.
ツールくん

Übrigens – Die Ursprünge des Affiliate-Marketings

Als Ursprung des Affiliate-Marketings gilt das 1996 von Amazon gestartete Amazon-Associates-Programm. Das Prinzip, eine Provision für vermittelte Verkäufe zu zahlen, begann als Vertriebsweg für Bücher, verbreitete sich aber rasch über den gesamten E-Commerce. In den folgenden Jahren entstanden zahlreiche Affiliate-Netzwerke, und für Blogger und Creator wurde das Modell zu einer der wichtigsten Einnahmequellen im Netz.

Bei der Provision haben sich im Wesentlichen zwei Modelle etabliert: ein fester Betrag pro Abschluss oder ein prozentualer Anteil am Verkaufswert. Hochpreisige Branchen wie Finanzprodukte oder Kreditkarten zahlen meist feste Beträge, während im physischen E-Commerce oft ein kleiner Prozentsatz des Umsatzes üblich ist. Je nach Branche unterscheidet sich damit auch die Struktur der Einnahmen erheblich.

Auffällig ist, dass die CVR bei ähnlichem Traffic-Volumen um ein Vielfaches variieren kann — abhängig davon, wie gut der Inhalt zur Zielgruppe passt und wie überzeugend die Landingpage gestaltet ist. Wer die Einnahmen wirklich steigern will, sollte deshalb nicht nur auf mehr Besucher setzen, sondern gezielt an Textqualität, Vergleichstabellen und Vertrauenssignalen wie Erfahrungsberichten arbeiten.