Social-Media-Engagement-Rate-Rechner
Gib die Likes, Kommentare und Speicherungen (optional) deines Beitrags sowie deine Follower-Zahl (oder Impressionen) ein, um deine Engagement-Rate zu berechnen und mit dem Plattform-Durchschnitt zu vergleichen.
Typische durchschnittliche Engagement-Rate nach Plattform
| Plattform | Durchschnittliche Engagement-Rate |
|---|---|
| ca. 1,5 % | |
| YouTube | ca. 3 % |
| TikTok | ca. 5 % |
| X (ehemals Twitter) | ca. 0,5 % |
Tipps zur Nutzung
- Manche Plattformen zeigen in den nativen Insights keine Anzahl der Speicherungen an. In dem Fall kannst du das Feld einfach bei 0 lassen.
- Ob du die Follower-Zahl oder Impressionen als Nenner verwendest, verändert die Aussage des Ergebnisses — bleib beim Vergleich zwischen Konten also konsistent bei einer Wahl.
- Das Ergebnis dieses Rechners lässt sich direkt als Eingabewert für den Rechner für Sponsored-Post-Honorare verwenden, der die Engagement-Rate als Eingabe verlangt.
- Likes und Kommentare nehmen nach der Veröffentlichung weiter zu — miss daher zu einem konsistenten Zeitpunkt (z. B. 48 Stunden nach der Veröffentlichung), um Ergebnisse über die Zeit besser vergleichen zu können.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – warum die Engagement-Rate wichtiger ist als die Follower-Zahl
Die Follower-Zahl zeigt die potenzielle Reichweite, sagt aber nichts darüber aus, ob diese Follower einen Beitrag tatsächlich sehen und darauf reagieren. Da gekaufte oder künstlich aufgeblähte Follower-Zahlen mittlerweile so verbreitet sind, dass sie Misstrauen wecken, gewichten Marken und Werbetreibende bei der Auswahl von Kooperationspartnern zunehmend die Engagement-Rate stärker als die reine Follower-Zahl.
Auch die typischen Engagement-Raten unterscheiden sich stark je nach Plattform. Der TikTok-Algorithmus spielt Inhalte aktiv auch Nutzern außerhalb der eigenen Follower-Basis aus, was tendenziell zu vergleichsweise höheren Engagement-Raten führt, während bei X (ehemals Twitter) mit seinem textlastigen, schnelllebigen Feed ein geringerer Anteil der Beiträge in Likes oder Kommentare umgewandelt wird.
Ein bekanntes Muster ist zudem, dass kleinere Konten tendenziell höhere Engagement-Raten aufweisen als große — oft erklärt durch die engere, persönlichere Beziehung, die kleinere Creator zu ihrem Publikum haben, wodurch ein Beitrag weniger wie Massenkommunikation wirkt und mehr wie etwas, das direkt an den Betrachter gerichtet ist. Das ist die Kehrseite der Herausforderung großer Konten: eine große Follower-Zahl bei gleichzeitig dünnerer, diffuserer Beziehung zu jedem einzelnen Follower.