Morsecode-Codierer (Text in Morsecode umwandeln)

Wandelt Buchstaben, Zahlen und Satzzeichen in das internationale Morsealphabet um – inklusive Audiowiedergabe, die das Signal als Piepton abspielt.

Morsecode-Referenztabelle

Buchstaben

Zeichen Code
A .-
B -...
C -.-.
D -..
E .
F ..-.
G --.
H ....
I ..
J .---
K -.-
L .-..
M --
N -.
O ---
P .--.
Q --.-
R .-.
S ...
T -
U ..-
V ...-
W .--
X -..-
Y -.--
Z --..

Zahlen

Zeichen Code
0 -----
1 .----
2 ..---
3 ...--
4 ....-
5 .....
6 -....
7 --...
8 ---..
9 ----.

Satzzeichen

Zeichen Code
. .-.-.-
, --..--
? ..--..
' .----.
! -.-.--
/ -..-.
( -.--.
) -.--.-
& .-...
: ---...
; -.-.-.
= -...-
+ .-.-.
- -....-
_ ..--.-
" .-..-.
$ ...-..-
@ .--.-.

Tipps zur Nutzung

  • Buchstaben innerhalb eines Wortes werden durch ein Leerzeichen getrennt, Wörter untereinander durch einen Schrägstrich ("/") – eine übliche internationale Konvention für geschriebenen Morsecode.
  • Zeichen, die nicht in der Tabelle vorkommen (z. B. nicht-lateinische Schriftzeichen), werden automatisch übersprungen; unterstützt werden nur lateinische Buchstaben, Ziffern und gängige Satzzeichen.
  • Die Schaltfläche "Audio abspielen" erzeugt die Signaltöne live über die Web Audio API: Punkte sind kurze Töne, Striche sind dreimal so lang – gemäß dem Standard-Zeitverhältnis.
  • Bei der Eingabe wird nicht zwischen Groß- und Kleinschreibung unterschieden: "hello" und "HELLO" ergeben genau denselben Morsecode.
  • SOS ("... --- ...") ist eines der bekanntesten Morsecode-Muster und oft der erste Einstieg beim Erlernen des Morsealphabets.

Häufig gestellte Fragen

Die kommerzielle Nutzung des Morsecodes in der Seefahrt endete offiziell 1999, doch unter Amateurfunkern weltweit ist er nach wie vor eine lebendige Fertigkeit. Da sich Signale mit sehr wenig Energie allein über Licht oder Ton übermitteln lassen, wird er auch als grundlegende Überlebenstechnik gelehrt.

SOS ist keine Abkürzung für irgendein Wort – das Muster (drei Punkte, drei Striche, drei Punkte: "... --- ...") wurde schlicht gewählt, weil es leicht zu merken und gut am Klang zu erkennen ist. Es wurde 1906 auf der Internationalen Funktelegrafenkonferenz als weltweites Notsignal festgelegt.

Er wurde in den 1830er- und 1840er-Jahren vom amerikanischen Erfinder Samuel Morse und seinem Assistenten Alfred Vail zusammen mit dem Telegrafen entwickelt. Ihr ursprünglicher Code unterschied sich vom heutigen; später entstand in Europa eine vereinfachte Version, der "Kontinental-Morsecode", der die Grundlage des heute weltweit genutzten internationalen Morsealphabets bildet.

Den meisten fällt es leichter, den Rhythmus jedes Buchstabens beim Hören auswendig zu lernen, statt Punkte und Striche abzulesen. Ein bewährter Einstieg ist, mit kurzen, bekannten Wörtern wie SOS ("... --- ...") oder dem eigenen Namen zu beginnen und diese wiederholt anzuhören.
ツールくん

Übrigens – Das Telegrafenzeitalter, aus dem der Morsecode hervorging

Der Morsecode wurde in den 1830er-Jahren von Samuel Morse, einem amerikanischen Maler, der zum Erfinder wurde, gemeinsam mit seinem Assistenten Alfred Vail entwickelt, während sie den elektrischen Telegrafen praxistauglich machten. 1844 wurde die erste offizielle Morsecode-Telegrafennachricht – "What hath God wrought" ("Was hat Gott gewirkt") – zwischen Washington, D.C. und Baltimore gesendet, ein Wendepunkt in der Geschichte der Kommunikation.

Morses ursprünglicher Code (heute als amerikanischer Morsecode bezeichnet) verwendete für verschiedene Buchstaben leicht unterschiedliche Abstände und war dadurch recht komplex. Später wurde er in Europa vereinfacht und standardisiert; der um 1865 entstandene "Kontinental-Morsecode" bildet die Grundlage des heute weltweit verwendeten internationalen Morsealphabets.

Im 20. Jahrhundert wurde der Morsecode zur Lebensader der Seefahrtskommunikation. Beim Untergang der Titanic 1912 sendeten Funker fortlaufend die Notsignale CQD und SOS in Morsecode – ein Ereignis, das spätere internationale Kommunikationsvorschriften mitprägte. Die kommerzielle Nutzung des Morsecodes endete 1999, doch als Fertigkeit lebt er unter Amateurfunkern weiter.