Sitemap.xml-Validator

Fügen Sie Ihre sitemap.xml ein, um sie gegen sitemaps.org zu prüfen: urlset-Namespace, erforderliches loc-Element, Format von lastmod/priority und Googles Limit von 50.000 URLs.


Tipps

  • Ein aktuelles <lastmod> hilft Crawlern, tatsächlich geänderte Seiten priorisiert erneut abzurufen. Veraltete oder in der Zukunft liegende Zeitstempel schaden der Glaubwürdigkeit eher, als dass sie nützen.
  • <priority> zeigt nur die relative Wichtigkeit zwischen Seiten der eigenen Website an — Google hat erklärt, den Wert nicht fürs Ranking zu nutzen. Behandeln Sie ihn als ergänzende Information, nicht als Wachstumshebel.
  • Eine einzelne sitemap.xml darf höchstens 50.000 URLs enthalten und unkomprimiert nicht größer als 50MB sein. Überschreiten Sie eines der Limits, teilen Sie die Datei auf und verknüpfen Sie sie über eine <sitemapindex>.
  • Eine einzige Sitemap:-Direktive in Ihrer robots.txt lässt Suchmaschinen Ihre sitemap.xml automatisch entdecken. Kombinieren Sie das mit unserem robots.txt-Checker für eine vollständige Überprüfung.
  • Enthalten <loc>-URLs Nicht-ASCII-Zeichen (z. B. japanische Pfade), müssen diese zuvor prozentkodiert werden. Wird die in der Adressleiste angezeigte, bereits dekodierte URL unverändert eingefügt, wird dies als ungültig markiert.

Häufige Fragen

Üblicherweise wird sie im Root-Verzeichnis der Domain abgelegt (z. B. https://example.com/sitemap.xml). Legen Sie sie in einem Unterverzeichnis ab, kann sie nur URLs aus diesem Unterverzeichnis auflisten — eine reale Einschränkung, die man beachten sollte.

Das ist nicht zwingend erforderlich, aber eine manuelle Einreichung über die Google Search Console kann die Indexierung beschleunigen. Alternativ lässt eine Sitemap:-Direktive in der robots.txt Crawler die Datei automatisch entdecken, ganz ohne manuelle Einreichung.

Google erklärt seit 2020 öffentlich, dass beide Werte für das Ranking praktisch ignoriert werden. Andere Suchmaschinen und Crawler könnten sie dennoch berücksichtigen, weshalb eine korrekte Angabe kein vertaner Aufwand ist.

Nein — Sie können Erweiterungs-Namespace-Tags wie image:image oder video:video innerhalb desselben Standard-urlset neben den regulären Seiteneinträgen hinzufügen. Dieses Tool validiert diese Erweiterungs-Tags nicht, was jedoch die Validierung der Standardfelder (loc, lastmod usw.) nicht beeinträchtigt.
ツールくん

Übrigens – Der Tag, an dem sich Suchmaschinen auf ein gemeinsames Sitemap-Format einigten

Google führte im Juni 2005 einen eigenen Sitemap-Mechanismus ein. Gut ein Jahr später, im November 2006, kündigten Yahoo! und Microsoft (damals MSN Search) Unterstützung für dasselbe Format an, und gemeinsam standardisierten sie es als sitemaps.org — ein seltener Fall, in dem sich direkt konkurrierende Suchmaschinen auf ein gemeinsames Format einigten.

Eine sitemap.xml ist eine Karte, die Crawlern mitteilt: "Diese URL existiert" — sie garantiert nicht, dass die Seite tatsächlich gecrawlt oder indexiert wird. Bei großen Websites wird das Crawl-Budget (die begrenzten Ressourcen, die eine Suchmaschine dem Crawlen einer Website widmet) zu einer echten Einschränkung: Ist die Sitemap mit geringwertigen URLs überladen, kann die Entdeckung wirklich wichtiger Seiten verzögert werden.

Die Grenzen von 50.000 URLs und 50MB existieren vor allem, um die serverseitige Verarbeitung einer einzelnen XML-Datei handhabbar zu halten. Websites mit riesigen URL-Mengen, etwa große E-Commerce-Kataloge, teilen ihre Sitemap üblicherweise in mehrere Dateien auf und verknüpfen sie über eine Sitemap-Index-Datei — ein eigenes Format, dessen Wurzelelement <sitemapindex> statt <urlset> ist.