Zeitdauer-Rechner (Addition und Subtraktion von Stunden, Minuten, Sekunden)

Addiere und subtrahiere Zeitdauern wie 1:30:00 + 0:45:00 - 0:10:00 zeilenweise, mit automatischem Übertrag zwischen Sekunden, Minuten und Stunden. Praktisch für Arbeitszeitkonten oder das Aufsummieren von Rezeptzeiten.

Tipps

  • Beide Schreibweisen werden unterstützt: die japanische Kanji-Form wie "1時間30分" und die durch Doppelpunkt getrennte Form wie "1:30:00".
  • Füge so viele Zeilen hinzu, wie du zum Aufsummieren mehrerer Dauern brauchst. Wähle "-" für Zeilen, die abgezogen werden sollen, etwa Pausenzeiten.
  • Eine negative Summe wird mit vorangestelltem Minuszeichen angezeigt, etwa "-0:15:00", und zusätzlich farblich hervorgehoben.
  • Mit "Beispiel laden" siehst du sofort ein durchgerechnetes Beispiel (1h30m + 45m - 10m).
  • Eine Eingabe mit 60 oder mehr Minuten oder Sekunden gilt als ungültiges Format und wird von der Summe ausgeschlossen.

Häufige Fragen

Dieses Werkzeug addiert und subtrahiert Zeitdauern wie "1 Stunde 30 Minuten". Willst du dagegen wissen, wie viele Tage zwischen zwei Kalenderdaten liegen – etwa "wie viele Tage vom 1. Januar bis zum 1. März 2026?" –, nutze einen Datumsdifferenz-Rechner.

90 Minuten entsprechen 1 Stunde 30 Minuten. Gibst du "90分" oder "1:30" ein, überträgt das Werkzeug automatisch und zeigt "1:30:00" an.

Ergibt die Summe einen negativen Wert, wird ihr ein Minuszeichen vorangestellt, etwa "-0:15:00", und die Textfarbe ändert sich, damit ein negatives Ergebnis sofort auffällt.

Ja. Gib deine Arbeitszeiträume mit "+" ein und ziehe Pausenzeiten mit "-" ab – so erhältst du die tatsächlich geleisteten Arbeitsstunden als Summe.
ツールくん

Übrigens – Warum die Zeit noch immer im 60er- statt im 10er-System läuft

Während sich fast alle Maßeinheiten wie Meter oder Währungen auf das Dezimalsystem geeinigt haben, läuft die Zeit weiterhin im 60er-System: 60 Sekunden pro Minute, 60 Minuten pro Stunde. Diese Konvention geht auf die babylonische Mathematik zurück, wo die Zahl 60 geschätzt wurde, weil sie sich glatt durch 2, 3, 4, 5, 6, 10, 12, 15, 20 und 30 teilen lässt – das erleichterte Bruchrechnungen mit den damals verfügbaren Mitteln erheblich.

Während der Französischen Revolution führte Frankreich 1793 kurzzeitig die Dezimalzeit ein: 10 Stunden pro Tag, 100 Minuten pro Stunde, 100 Sekunden pro Minute. Logisch war das elegant, doch die Kosten für neue Uhren und die Unvereinbarkeit mit astronomischen Berechnungen sorgten dafür, dass es sich in der Bevölkerung nie durchsetzte, und es wurde nach wenigen Jahren offiziell wieder abgeschafft – heute nur noch eine historische Randnotiz.

In der Computerwelt hingegen werden Zeitangaben vor jeder Berechnung fast immer zuerst in die dezimale "Unix-Zeit" umgerechnet, also eine einfache Sekundenzählung. Genau so arbeitet auch dieses Werkzeug intern: Jede eingegebene Dauer wird zunächst in Gesamtsekunden umgerechnet, entsprechend ihrem Vorzeichen addiert oder subtrahiert und erst am Ende wieder in das vertraute 60er-Format zurückgewandelt – so entstehen keine Rundungsfehler durch wiederholte Überträge.

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