Datum/Zeit
Pomodoro-Timer
Ein eigener Timer für die Pomodoro-Technik, der 25-minütige Arbeitsphasen mit 5-minütigen Pausen abwechselt. Arbeitszeit, Pausenzeit und die Anzahl der Zyklen bis zur langen Pause sind vollständig einstellbar, mit Ton und automatischem Phasenwechsel, damit Sie den Rhythmus nicht verlieren.
Für einen einmaligen Countdown gibt es bei uns auch einen einfachen Timer.
Tipps
- Die Standardeinstellung folgt der klassischen Pomodoro-Technik: 25 Minuten Arbeit, 5 Minuten kurze Pause, 15 Minuten lange Pause und 4 Zyklen. Vor dem Start können Sie alle diese Werte im Einstellungsbereich frei anpassen.
- Deaktivieren Sie "Nächste Phase automatisch starten", wenn Sie den Wechsel zwischen Arbeit und Pause selbst steuern möchten: Der Timer wartet dann bei jedem Übergang darauf, dass Sie auf "Nächste Phase" klicken.
- Nach 4 abgeschlossenen Arbeitsphasen wechselt der Timer automatisch zu einer langen Pause. Die Reihe der Tomaten-Symbole zeigt auf einen Blick, wie weit es noch bis zur langen Pause ist.
- Der Countdown läuft weiter, auch wenn Sie zu einem anderen Browser-Tab wechseln, und der Tab-Titel blinkt, wenn eine Phase endet, damit Sie es auch bei anderen Aufgaben bemerken.
- Beim Neuladen der Seite werden die verstrichene Zeit und der Zyklusfortschritt zurückgesetzt. Lassen Sie den Tab während einer langen Sitzung daher geöffnet, statt ihn zu schließen oder neu zu laden.
Häufig gestellte Fragen
Übrigens – Warum 25 Minuten? Der Ursprung der Pomodoro-Technik
Die Pomodoro-Technik wurde Ende der 1980er-Jahre von Francesco Cirillo entwickelt, damals italienischer Student. Der Name stammt von der tomatenförmigen Küchenuhr ("pomodoro" ist italienisch für Tomate), die er beim Lernen benutzte. Durch die Wiederholung eines Zyklus aus 25 Minuten konzentrierter Arbeit gefolgt von 5 Minuten Pause – eine solche Einheit wird "ein Pomodoro" genannt – hilft die Methode, die Konzentration aufrechtzuerhalten, ohne auszubrennen.
Eine häufige Frage ist, warum ausgerechnet 25 Minuten. Cirillo selbst hat geschrieben, dass er Intervalle von 10, 30 und 45 Minuten ausprobiert hat, bevor er sich für 25 Minuten entschied, weil diese Länge das Gefühl von Dringlichkeit ("gleich fertig") am besten mit anhaltender Konzentration verband. Bemerkenswert ist, dass hinter dieser Zahl keine strenge physiologische Formel steckt – sie entstand durch Ausprobieren, nicht durch eine wissenschaftliche Studie.
Dieser Timer behält 25/5/15 Minuten als sinnvolle Standardwerte bei, doch jeder Wert lässt sich an die Aufgabe und die individuelle Konzentrationsspanne anpassen. Manche Untersuchungen deuten darauf hin, dass die Zeit, in der Menschen tiefe Konzentration halten können, stark variiert, und bei immersiven Tätigkeiten wie Videoschnitt oder Programmieren sind oft längere Arbeitsblöcke von 40 bis 50 Minuten besser geeignet.
Die "lange Pause", die alle vier Zyklen folgt, ist mehr als eine reine Verschnaufpause. Während die kurzen 5-Minuten-Pausen dazu dienen, mentale Anspannung zu lösen, ist die etwa 15-minütige lange Pause dafür gedacht, sowohl Geist als auch Körper zurückzusetzen – etwa durch Aufstehen, Dehnen oder Trinken. Es heißt, die Qualität dieser längeren Pause beeinflusse direkt die Konzentration in der nächsten Zyklusreihe.