Cron-Ausdruck-Generator

Erstelle einen Cron-Ausdruck einfach durch Auswahl von Minute, Stunde, Tag, Monat und Wochentag über Dropdowns und Zahlenfelder. Sieh die generierte Cron-Zeichenkette, eine verständliche Beschreibung und die nächsten 5 Ausführungszeiten sofort in der Vorschau – praktisch zum Schreiben einer crontab oder eines GitHub-Actions-„schedule".

Schnellübersicht häufiger Zeitpläne

Eine Liste von Cron-Ausdrücken für typische Zeitpläne. Klicke auf eine Zeile, um sie als Preset im Generator oben zu übernehmen.

Preset Cron-Ausdruck Bedeutung
Täglich um Mitternacht 0 0 * * * Läuft täglich um Mitternacht (00:00).
Werktags um 9 Uhr 0 9 * * 1-5 Läuft um 9 Uhr an Werktagen (Montag bis Freitag).
Stündlich zur Minute 0 0 * * * * Läuft einmal pro Stunde, zur Minute 0.
Jeden Montag 0 0 * * 1 Läuft jeden Montag um Mitternacht (00:00).

Tipps

  • Wenn du das Wochentag-Feld auf den Modus „Bereich" von 1 bis 5 stellst, erhältst du in einem Schritt Montag bis Freitag.
  • Im Modus „Liste" kannst du mehrere durch Kommas getrennte Werte eingeben – z. B. entspricht die Eingabe von „0,15,30,45" im Minutenfeld einer Ausführung alle 15 Minuten.
  • Sind sowohl Tag des Monats als auch Wochentag auf einen anderen Wert als „Jeder (*)" gesetzt, behandelt Standard-Cron dies als ODER-Bedingung: Der Job läuft, wenn eine der beiden Bedingungen zutrifft.
  • Der generierte Cron-Ausdruck lässt sich per Klick auf „Kopieren" in die Zwischenablage kopieren – bereit zum direkten Einfügen in eine crontab oder eine GitHub-Actions-YAML-Datei.
  • Klicke auf eine Preset-Schaltfläche oder auf eine Zeile in der Schnellübersicht unten, um einen gängigen Zeitplan mit einem Klick auf den Generator anzuwenden.

Häufig gestellte Fragen

Ein crontab-Eintrag ist eine Zeichenkette aus 5 durch Leerzeichen getrennten Feldern: Minute, Stunde, Tag, Monat und Wochentag. Mit diesem Tool wählst du jedes Feld über ein Dropdown oder ein Zahlenfeld aus, und diese 5 Felder werden automatisch zusammengesetzt – so kannst du einen korrekten Cron-Ausdruck erstellen, ohne die Syntax auswendig zu kennen.

Stelle das Wochentag-Feld auf den Modus „Bestimmter Wert" und wähle 1 (Montag) – das ergibt „0 0 * * 1", was nur auf Montage zutrifft. Passe bei Bedarf auch Minute und Stunde (ebenfalls im Modus „Bestimmter Wert") an, wenn du eine andere Uhrzeit möchtest.

Stelle das Wochentag-Feld auf den Modus „Bereich" von 1 (Montag) bis 5 (Freitag). Beachte, dass Cron keinen Feiertagsbegriff kennt – wenn du bestimmte Feiertage ausschließen möchtest, musst du diese Prüfung separat in deinem Skript ergänzen.

Ja. Es erzeugt einen Standard-Cron-Ausdruck mit 5 Feldern (kompatibel zu Vixie-Cron), der so direkt in einer Linux-Server-crontab, im „schedule" von GitHub Actions, in einem Kubernetes-CronJob und in den meisten anderen Umgebungen mit derselben 5-Felder-Cron-Syntax funktioniert.
ツールくん

Übrigens – Warum das Schreiben eines Cron-Ausdrucks schwerer ist als das Lesen

Ein Cron-Ausdruck wirkt einfach, sobald man die 5 Felder kennt, doch beim manuellen Schreiben muss man sich Details merken – etwa ob „*/15" oder „1-30/5" die richtige Form ist oder ob Wochentage bei 0 oder bei 1 beginnen –, die überraschend leicht zu Fehlern führen. Das Lesen eines bestehenden Cron-Ausdrucks (die Aufgabe des Cron-Ausdruck-Parsers dieser Seite) ist vergleichsweise mechanisch, da man einfach Feld für Feld durchgeht.

Dieses Tool setzt genau bei dieser Asymmetrie an: Es unterstützt das Zusammenstellen eines Cron-Ausdrucks aus Oberflächenauswahlen, statt rohe Syntax einzutippen. Du drückst deine Absicht direkt aus – „läuft werktags um 9 Uhr" – über Dropdowns und Zahlenfelder, und das Tool stellt einen dazu passenden Cron-Ausdruck zusammen, wodurch die Notwendigkeit, sich die Syntax zu merken, vollständig entfällt.

Als letzte Kontrolle zeigt das Tool eine Vorschau der nächsten 5 geplanten Ausführungen für den gerade erstellten Ausdruck. Das ist besonders wichtig wegen einer subtilen Regel, die häufig für Verwirrung sorgt: Sind Tag des Monats und Wochentag beide eingeschränkt, behandelt Cron dies als ODER- statt als UND-Bedingung. Die tatsächlichen Kandidatentermine zu sehen, hilft dabei, einen Job zu erkennen, der sonst häufiger liefe als beabsichtigt.