Hreflang-Tag-Validator

Fügen Sie die hreflang-Tags aus Ihrem HTML- ein, um automatisch häufige mehrsprachige SEO-Fehler zu erkennen: fehlendes x-default, fehlende Selbstreferenz, ungültige Sprachcodes und doppelte Deklarationen.

Tipps

  • Hreflang-Tags sollten zwischen allen Sprachvarianten gegenseitig verweisen. Dieses Tool prüft anhand der Tags einer einzelnen Seite nur die „Selbstreferenz" – kontrollieren Sie daher auch manuell die Verlinkung zwischen allen Ihren Sprachseiten.
  • Die Sprachcode-Prüfung deckt nur rund 40 gängige Sprachen und 50 Regionscodes ab. Bei selteneren Sprachen oder Regionen sollten Sie diese mit den offiziellen ISO-639-1- und ISO-3166-1-Listen abgleichen.
  • Der Bericht „Internationale Ausrichtung" in der Google Search Console zeigt die hreflang-Fehler, die Google beim tatsächlichen Crawling Ihrer Website gefunden hat – nutzen Sie ihn ergänzend zu diesem Tool.
  • Falls Ihre hreflang-Angaben statt im als -Elemente in der sitemap.xml stehen, extrahieren Sie zunächst nur diese Link-Elemente, bevor Sie sie hier einfügen.
  • x-default ist nicht zwingend erforderlich, schützt aber Besucher aus nicht ausdrücklich angesprochenen Ländern, wenn es auf einer Sprachauswahlseite oder Ihrer allgemeinsten Sprachversion gesetzt wird.

Häufig gestellte Fragen

Nur Seiten, für die es gleichwertige Inhalte in anderen Sprachen oder Regionen gibt, benötigen sie. Eine einsprachige Website oder Seiten, deren Inhalt sich zwischen den Sprachen erheblich unterscheidet, brauchen gar kein hreflang – beschränken Sie es auf Seiten, die tatsächlich Übersetzungen voneinander sind.

Es ist ein besonderer Wert, der auf eine Ausweichseite verweist, die Nutzern angezeigt wird, deren Sprache zu keinem Ihrer hreflang-Einträge passt (zum Beispiel ein auf Spanisch eingestellter Browser, obwohl keine spanische Version existiert). Es ist nicht zwingend erforderlich, wird aber häufig auf einer Sprachauswahlseite oder Ihrer allgemeinsten Sprachversion gesetzt.

Das bedeutet, dass die hreflang-Tags einer Seite auch einen Eintrag enthalten, der auf die Seite selbst zurückverweist, nicht nur auf ihre anderen Sprachvarianten. Eine englische Seite sollte beispielsweise hreflang="en" mit Verweis auf sich selbst enthalten, zusätzlich zu den Einträgen für die japanische oder französische Version – dies ist eine ausdrückliche Anforderung in der offiziellen Google-Dokumentation.

Ja, das ist sogar die Standardkombination für mehrsprachige Websites: Jede Sprachseite sollte ein Canonical-Tag haben, das auf sich selbst verweist (nie auf die URL einer anderen Sprache), zusammen mit hreflang-Tags, die alle Sprachvarianten auflisten.

Hreflang selbst ist kein Rankingfaktor. Es sorgt jedoch dafür, dass die richtige Zielgruppe die richtige Sprachversion sieht, was die Klickrate und die Verweildauer verbessern kann – und diese Verbesserungen können sich indirekt positiv auf die gesamte Suchleistung der Website auswirken.
ツールくん

Übrigens – warum hreflang so oft „nicht zu funktionieren" scheint

Das hreflang-Attribut wurde 2011 von Google eingeführt, um bei einer Gruppe von Seiten mit identischem Inhalt in unterschiedlichen Sprachen oder Regionen zu signalisieren, welche URL welchem Nutzer angezeigt werden soll. Anders als das Canonical-Tag, das doppelte URLs auf eine bevorzugte Version zusammenführt, behandelt hreflang jede Sprachvariante als gleichrangige Schwesterseite – ist es korrekt eingerichtet, sieht ein auf Japanisch suchender Nutzer die japanische Seite, während ein auf Englisch suchender Nutzer die englische Seite in den Ergebnissen sieht.

Was hreflang im Vergleich zu den meisten anderen SEO-Signalen ungewöhnlich tückisch macht, ist, dass Fehler selten einen sichtbaren Ausfall verursachen. Ein fehlender Gegenverweis, eine fehlende Selbstreferenz oder ein falsch geschriebener Sprachcode sehen im Browser völlig normal aus – das einzige Symptom ist, dass in den Suchergebnissen still und leise die falsche Seite für die falsche Zielgruppe erscheint, was man nur bemerkt, wenn man aktiv die Berichte der Search Console kontrolliert.

Eine Website wie diese, die Inhalte in acht Sprachen anbietet, ist auf eine durchgängig korrekte hreflang-Konfiguration über alle Seiten hinweg angewiesen, um Suchverkehr zuverlässig zu erfassen. Mit wachsender Seitenzahl wird die manuelle Pflege korrekter Tags zunehmend fehleranfällig – genau die Art von mühsamer, aber wirksamer Prüfung, die ein solches Tool vor der Veröffentlichung automatisieren soll.