Mieten vs Kaufen Vergleichssimulator

Vergleichen Sie die Gesamtkosten von Mieten und Immobilienkauf unter Berücksichtigung von Hypothek, Grundsteuer, Instandhaltung und Wiederverkaufswert und ermitteln Sie, ab welchem Jahr sich der Kauf lohnt.

Wichtige Kostenpunkte, die nur beim Eigenheim anfallen

Im Gegensatz zum Mieten fallen beim Eigenheim die folgenden Kosten und Wertveränderungen an. Dieses Tool berücksichtigt alle diese Faktoren beim Vergleich der Gesamtkosten mit der Miete.

Hypothekentilgung Die zentrale Ausgabe beim Kauf: die Rückzahlung des finanzierten Betrags (Immobilienpreis abzüglich Eigenkapital) in gleichbleibenden Raten. Zinssatz und Laufzeit beeinflussen die insgesamt gezahlte Summe erheblich.
Grundsteuer Eine Steuer, die jedes Jahr anfällt, solange Sie die Immobilie besitzen, basierend auf dem festgesetzten Wert. Diese Kosten entstehen beim Mieten nicht.
Instandhaltungsrücklage Eigentumswohnungen erfordern monatliches Hausgeld und Instandhaltungsrücklagen; Häuser erfordern Rücklagen für künftige Reparaturen. Vergleichbar mit der Nebenkostenpauschale eines Mieters, aber anders berechnet.
Wiederverkaufswert (Vermögenswert) Ein Eigenheim bleibt ein Vermögenswert, den Sie später verkaufen können. Der Gebäudewert sinkt mit der Zeit, aber ein verbleibender Vermögenswert ist ein Vorteil, den Mieten nicht bietet.

Tipps

  • Das Break-Even-Jahr ist ein grober Anhaltspunkt dafür, ab wann Kaufen insgesamt günstiger wird als Mieten — besonders relevant, wenn Sie unsicher sind, ob Sie noch einmal umziehen.
  • Die Wertminderungsrate ist nur eine vereinfachte Schätzung. Der tatsächliche Wiederverkaufswert kann je nach Lage und Alter des Gebäudes stark abweichen, sodass eine echte Wertermittlung stets das letzte Wort hat.
  • Ist die Hypothekenlaufzeit länger als der Vergleichszeitraum, bleibt am Ende noch ein Restsaldo offen; dieser Restbetrag wird in der Berechnung vom Wiederverkaufswert abgezogen.
  • Grundsteuer und Instandhaltungskosten unterscheiden sich stark zwischen Eigentumswohnungen und Häusern. Je näher die eingegebenen Werte an einem echten Angebot liegen, desto genauer ist die Schätzung.
  • Setzen Sie die Mietsteigerung auf 0 %, um ein einfaches Szenario mit konstanter Miete zu vergleichen. In Gegenden mit wahrscheinlichen Mieterhöhungen lohnt sich ein Test mit 1-2 %, um zu sehen, wie sich das Ergebnis ändert.

Häufig gestellte Fragen

Es ist das Jahr, in dem die Nettokosten des Kaufs (Eigenkapital plus Raten plus Steuern und Instandhaltung, abzüglich Wiederverkaufswert) erstmals unter die kumulierten Mietkosten fallen. Wohnt man über dieses Jahr hinaus im Eigenheim, wird der Kauf zunehmend vorteilhafter.

Nein. Dieses Tool konzentriert sich auf die wiederkehrenden Hauptkosten — Hypothekenzahlungen, Grundsteuer, Instandhaltung und Wiederverkaufswert — und enthält keine einmaligen Kosten wie Maklergebühren, Eintragungsgebühren oder Umzugskosten.

Ja. Eine höhere Wertminderungsrate senkt den geschätzten Wiederverkaufswert, was die Nettokosten des Kaufs erhöht und das Break-Even-Jahr nach hinten verschiebt. Bei Immobilien in Lagen mit stabilem Grundstückswert lohnt sich eine niedrigere Wertminderungsrate, um die lokalen Gegebenheiten besser abzubilden.

Das sind die gängigsten Zeithorizonte, an denen sich Menschen tatsächlich orientieren. Die Beschränkung auf einen dieser drei festen Werte hält den Tilgungsplan und das Diagramm übersichtlich. Wählen Sie 10 Jahre für eine kurzfristigere Betrachtung.

Die Berechnung geht davon aus, dass die Hypothek am Ende des Vergleichszeitraums noch nicht vollständig getilgt ist. Der zu diesem Zeitpunkt verbleibende Restsaldo wird vom Wiederverkaufswert abgezogen und dadurch korrekt in den Nettokosten berücksichtigt.
ツールくん

Übrigens – Warum die Debatte „Mieten oder Kaufen" nie wirklich endet

Die Frage, ob Mieten oder Kaufen die bessere Wahl ist, wird seit Jahrzehnten diskutiert, lässt sich wirtschaftlich aber nie vollständig klären. Der Grund: Zu viele Variablen — Hypothekenzinsen, Mietsteigerungen, künftige Immobilienpreise, die Wahrscheinlichkeit eines Umzugs — beeinflussen das Ergebnis, und jede davon hängt von einer Vorhersage der Zukunft ab. Das Break-Even-Jahr, das dieses Tool anzeigt, ist nur eine Schätzung unter den von Ihnen eingegebenen Annahmen.

Trotzdem lohnt sich die Rechnung, denn viele Menschen entscheiden allein aufgrund des vagen Gefühls, dass Eigentum „sicherer wirkt" oder Mieten „flexibler wirkt". Rechnet man tatsächlich die gesamten Hypothekenzahlungen, Steuern und Instandhaltungskosten durch und zieht den als Vermögenswert verbleibenden Wiederverkaufswert ab, sieht das Ergebnis oft ganz anders aus als dieser erste Eindruck.

Ein leicht übersehener Faktor ist der Vermögenswert, den ein Eigenheim behält. Beim Mieten verschwindet jede Zahlung einfach; beim Kaufen baut der Tilgungsanteil jeder Zahlung Eigenkapital auf, das beim Verkauf zumindest teilweise zurückgewonnen werden kann. Da das Gebäude selbst jedoch mit der Zeit an Wert verliert, hängt davon, wie stark diese Wertminderung ins Gewicht fällt, stark vom Grundstückswert an diesem konkreten Standort ab — und genau diese Unsicherheit ist ein großer Grund, warum diese Debatte nie ganz endet.