Fakultätsrechner (n!, Permutationen nPr, Kombinationen nCr)

Berechne präzise die Fakultät n! einer nicht negativen ganzen Zahl n. Unterstützt auch Permutationen (nPr) und Kombinationen (nCr) mithilfe von BigInt für exakte Ganzzahlergebnisse ohne Stellenbegrenzung. Mit einer Fakultäts-Referenztabelle für 0 bis 20.

Fakultäts-Referenztabelle für 0 bis 20

Eine Tabelle mit den Werten von 0! bis 20!. Beachte, dass 20! bereits 19 Stellen hat.

n n!
0 1
1 1
2 2
3 6
4 24
5 120
6 720
7 5,040
8 40,320
9 362,880
10 3,628,800
11 39,916,800
12 479,001,600
13 6,227,020,800
14 87,178,291,200
15 1,307,674,368,000
16 20,922,789,888,000
17 355,687,428,096,000
18 6,402,373,705,728,000
19 121,645,100,408,832,000
20 2,432,902,008,176,640,000

Tipps

  • Die Fakultät (n!) ist das Produkt aller ganzen Zahlen von 1 bis n. Beispiel: 5! = 5x4x3x2x1 = 120. Per Sonderdefinition gilt 0! = 1.
  • Die Permutation (nPr) zählt die Möglichkeiten, r Elemente aus n verschiedenen Elementen auszuwählen und anzuordnen. Da die Reihenfolge zählt, ist das Ergebnis immer mindestens so groß wie die entsprechende Kombination. Beispiel: 5P2 = 5x4 = 20.
  • Die Kombination (nCr) zählt die Möglichkeiten, r Elemente aus n verschiedenen Elementen ohne Berücksichtigung der Reihenfolge auszuwählen. Beispiel: 5C2 = 10 (5P2 = 20 geteilt durch die 2! = 2 Möglichkeiten, die 2 gewählten Elemente anzuordnen).
  • Fakultäten wachsen extrem schnell: 20! hat bereits 19 Stellen, 100! sogar 158 Stellen. Dieses Tool nutzt BigInt und berechnet daher auch bei großen n exakte Werte ohne Rundungsfehler.
  • Ist n zu groß (über 10.000), gibt das Tool wegen des Rechenaufwands einen Fehler aus – eine praktische Grenze, damit der Browser nicht einfriert.

Häufig gestellte Fragen

0! = 1 wird per mathematischer Konvention festgelegt. Es wirkt natürlich, wenn man es als „es gibt genau eine Möglichkeit, eine leere Menge anzuordnen“ betrachtet (die eine Möglichkeit, nichts anzuordnen). Es ist außerdem die Definition, die nötig ist, damit die rekursive Eigenschaft n! = n x (n-1)! auch bei n=1 gilt.

Eine Permutation (nPr) zählt die Möglichkeiten, Elemente „auszuwählen und anzuordnen“, wobei die Reihenfolge zählt (AB und BA sind verschieden). Eine Kombination (nCr) zählt die Möglichkeiten, Elemente „nur auszuwählen“, wobei die Reihenfolge keine Rolle spielt (AB und BA sind gleich). Das bedeutet, nCr ist immer kleiner oder gleich nPr, mit der Beziehung nCr = nPr / r!.

Es unterstützt ganze Zahlen bis 10.000. 10.000! ist eine gewaltige Zahl mit über 35.000 Stellen, und darüber hinauszugehen könnte den Browser durch Anzeige- und Rechenaufwand verlangsamen, weshalb eine praktische Grenze gilt.

Neben Permutations- und Kombinationsberechnungen spielen Fakultäten eine grundlegende Rolle in vielen Bereichen der Mathematik, einschließlich Wahrscheinlichkeitstheorie (Würfel- und Kartenkombinationen), Statistik (Formeln der Binomial- und Poisson-Verteilung) und Taylorreihen (Fakultäten erscheinen in der Reihenentwicklung von Funktionen wie e^x).
ツールくん

Übrigens – Warum ist das Fakultätssymbol ein Ausrufezeichen?

Das Symbol „!“ für die Fakultät wird meist dem französischen Mathematiker Christian Kramp zugeschrieben, der es 1808 in einem Buch einführte. Zuvor verwendeten Mathematiker verschiedenste eigene Notationen ohne einheitlichen Standard. Für Kramps Wahl gibt es mehrere Erklärungen, doch eine verbreitete besagt, sie drücke das „Erstaunen“ darüber aus, wie schnell Fakultätswerte explodieren.

Dieses explosive Wachstum spiegelt sich auch in der Stirling-Näherung wider (n! ~ Wurzel(2*pi*n) * (n/e)^n), die in Statistik, Wahrscheinlichkeitstheorie und Kombinatorik häufig für Näherungsrechnungen genutzt wird. Für Werte von n, die zu groß sind, um n! exakt zu berechnen, spielt diese Näherung eine wirklich praktische Rolle.

Die Konzepte hinter Permutationen und Kombinationen liegen alltäglichen Wahrscheinlichkeitsproblemen zugrunde, von der Berechnung von Lotteriechancen bis zur Anzahl der Möglichkeiten, ein Kartenspiel zu mischen (ein Standard-Kartenspiel mit 52 Karten hat 52! mögliche Anordnungen, rund 8x10^67). Die Kombinationszahl nCr erscheint auch als Einträge im Pascalschen Dreieck und ist eng mit dem Binomialsatz (der Entwicklung von (a+b)^n) verknüpft.