Robots-Meta-Tag / X-Robots-Tag-Validator
Fügen Sie den Wert eines -Tags oder eines X-Robots-Tag-Headers ein, um die Direktiven in einem Durchgang zu prüfen. Erkennt Widersprüche wie noindex und index gleichzeitig sowie fehlerhafte Werte wie bei max-snippet und zeigt eine Übersicht je Direktive.
Tipps
- Vermeiden Sie es, noindex gemeinsam mit einem robots.txt-Disallow für dieselbe Seite zu setzen. Blockiert Disallow das Crawling vollständig, kann der Crawler die noindex-Anweisung auf der Seite nie lesen, sodass die Entfernung aus dem Index ausbleiben kann.
- Google gibt bei nicht erkannten Direktivennamen keinen Fehler aus, sondern ignoriert sie einfach. Ein unbekannter Wert ist somit nicht kritisch, ein Tippfehler kann dadurch aber unbemerkt bleiben.
- max-snippet:-1 und max-video-preview:-1 bedeuten „unbegrenzt“. Der Wert 0 hat eine andere Bedeutung – „keinerlei Snippet anzeigen“ – verwechseln Sie die beiden nicht.
- Der X-Robots-Tag-Header ist die einzige Möglichkeit, Anweisungen wie noindex auch auf Nicht-HTML-Dateien wie PDFs oder Bilder anzuwenden; ein -Tag lässt sich nur in ein HTML-Dokument einbetten.
- Mehrere Direktiven werden kommagetrennt in einem einzigen content-Attribut bzw. Header-Wert zusammengefasst. Mehrere gleichnamige meta-Tags überschreiben sich nicht gegenseitig, sondern werden beide einzeln ausgewertet.
Häufige Fragen
Übrigens – Was unterscheidet robots.txt vom Robots-Meta-Tag? Die Arbeitsteilung zwischen Crawling und Indexierung
robots.txt und der Robots-Meta-Tag dienen beide Anweisungen an Suchmaschinen, wirken aber auf unterschiedlichen Ebenen. robots.txt ist eine statische Textdatei im Stammverzeichnis der Website, die pro URL-Muster steuert, ob überhaupt gecrawlt werden darf. Der Robots-Meta-Tag (und der X-Robots-Tag-Header) steuert dagegen seitenweise, ob eine bereits gecrawlte Seite indexiert oder ob ihren Links gefolgt werden darf – beide arbeiten als unabhängige Schichten.
Wegen dieser Arbeitsteilung bleibt ein noindex-Tag auf einer Seite wirkungslos, wenn robots.txt diese Seite bereits per Disallow sperrt. Der Crawler kann die Seite von vornherein nicht abrufen und bekommt daher nie die Gelegenheit, die darin enthaltene noindex-Anweisung zu lesen. Wer eine Seite aus den Suchergebnissen entfernen möchte, muss das Crawling erlauben und sich allein auf noindex verlassen.
Der X-Robots-Tag-Header wurde um 2007 von Google eingeführt und ermöglichte dieselbe Kontrolle auch für Nicht-HTML-Ressourcen wie PDFs, Bilder und Videos, in die kein meta-Tag eingebettet werden kann. Da er sich über die Webserver-Konfiguration (etwa in Apache) pauschal je Dateiendung setzen lässt, eignet er sich gut dafür, etwa eine ganze Sammlung von PDF-Dateien auf einmal auf noindex zu setzen.
Direktiven mit Wertangabe wie max-snippet, max-image-preview und max-video-preview sind vergleichsweise neu und wurden 2019 eingeführt, als Google seine Richtlinien zur Snippet-Anzeige in den Suchergebnissen präzisierte. Zuvor blieb Publishern nur die pauschale Option nosnippet, um die Anzeige vollständig abzuschalten – die neuen Direktiven erlaubten erstmals eine feinere Steuerung des Anzeigeumfangs.